Sonntag, 5. Juli 2015

Denken wie ein Torero

Über die Intelligenz eines Toreros
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von Philip de Málaga


Torear bedeutet nicht einfach nur den Mut aufzubringen sich einem animal, im Falle der tauromaquia, einem toro gegenüberzustellen, der einem sogar den Tod, la muerte bringen könnte. Hinter der Tat des toreo verbirgt sich die einzigartige Form der Intelligenz seine überlegende Geisteshaltung darzustellen. Die Griechen haben dafür gleich mehrere Begriffe: Arglist, Schlauheit, Raffinesse, Pfiffigkeit und Klugheit.

Beim toreo präsentiert sich der lebende Körper eines menschlichen Wesens einem wilden und gefährlichem Tier, welches die direkte Möglichkeit hat diesen Körper zu erwischen, mit den Hörnern zu ergreifen um ihn bis zum Tode hin zu verletzen. Die einzige Möglichkeit, welche dem torero bleibt, ist diesen Vorsatz zu verhindern, und den toro mit einem engaño, wie muleta oder capa zu täuschen, um die Laufbahn des toros in andere Bahnen zu lenken. Scharfsinn und Kühnheit sind dazu notwendig, dieses Manöver anzugehen um es auszuführen. Das ein animal einem Tuch folgt und nicht das lebenden Wesen direkt angreift, darauf muss es zu Beginn hinausgehen. Einer der Gründe, warum man auf den ganaderías den toros nicht zu Fuss begegnen darf.


Torear besteht vor allen Dingen darin, den toro zu gewissen Bewegungsabläufen zu verführen, ihn dazu zu bringen, so zu reagieren, dass es für den torero zum Vorteil gereicht. Das erfordert eine strategische Intelligenz des Menschen gegenüber dem animalischen Instinkt. Und so kommt es, dass erst die Erfahrung über viele Jahre hinweg, den matador mit den grundlegenden Verhaltensweisen der Tiere vertraut macht. Und er in der Lage sein könnte zu erahnen, bzw. vorauszusagen, warum der toro so agieren könnte.



Wie schon im letzten Beitrag angesprochen, der wahre taurino muss in der Lage sein, sich in den toro hineinzuversetzen. Erahnen, was er vorhaben könnte. Der torero selbst ist näher am Geschehen dran, kann den Atem des enemigos spüren und fühlen. Er bekommt als erster mit, wenn er ansatzweise versucht die Richtung zu ändern oder sich anders zu bewegen beginnt als erwartet. Je nach Erfahrung und Intelligenz kann dann der matador reagieren und seine maestría in jeder Phase der lidia unter Beweis stellen. 

Und am Ende der faena muss der matador den toro genau dort platzieren, wo er ihn am besten mit dem estoque töten kann. Ein Platz, der nicht selten vom toro nicht gerne angenommen wird. Er wird dazu gezwungen, dort in Stellung zu gehen um die estocada zu empfangen, welche ihm den schnellen Tod bringen soll. 


Sich einem toro gegenüberzustellen ist nicht nur eine Begegnung zwischen Leben und Tod. Und es ist auch kein Vergnügen mit anzusehen, wenn der torero nicht über die entsprechende Intelligenz taurino verfügt. Ist er nicht in der Lage, während der lidia den toro kennenzulernen, wird sein Auftritt zu einer Farce degradiert.

Irgendwie erinnert dieses an den chinesischen General Sunzi der mal gesagt hat: Kennst du deinen Feind brauchst du den Ausgang von tausend Schlachten nicht zu fürchten. Bei den toros verhält es sich nicht anders. Aber der matador hat nicht viel Zeit. Wenn der toro das ruedo betritt bleiben ihm zwei tercios und Momente der faena. Auch der Titel eines maestros will sich verdient werden.


Und nur ganz wenigen maestros, wie dem matador de toros Enrique Ponce gelingt es, erst im dritten tercio die wahren Eigenschaften des toros zu erkennen, aufzuzeigen und in die tendidos zu übertragen.

Samstag, 4. Juli 2015

Denken wie ein Stier

Über das Verständnis der Tiere
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von Philip de Málaga



Wenn man in das Thema über Tierliebe ein wenig tiefer eintaucht, stellt sich unweigerlich die Frage, wo diese beginnt und wo endet sie. Mit seinem Haustier vom selben Teller speisen, sie unter seine Bett-Decke lassen, sie durch zementierte Strassen führen, ist es das, was die Tiere wirklich wollen? Ist es das, was wir als artgerecht definieren können: Ist die Humanisierung das menschliche Ziel des Zusammenlebens mit der Tierwelt? Tiere werden nicht selten zu Begleitungen erzogen, um mit ihnen zusammenzuleben oder als Arbeitstiere. Auch für den Sportbereich.

Im ruedo einer plaza de toros verhält es sich ein wenig anders. Dort begegnen wir etwas Einzigartigem. Das Tier, den toro, ein animalisches Wesen in seiner Individualität. Etwas was wir nicht kennen. Wir noch nicht wissen können, wie es sich verhalten wird. Versuchen es kennenzulernen, zu denken wie er. Zu erahnen, welche Gefahr dort dem torero entgegentreten wird. Diese Begegnung, diese Konfrontation mit dem Unbekannten, ist einer der besonderen Vergnügen, welchem den aficionado in den Bann der Leidenschaft, der afición taurina zieht.

Das toril öffnet sich und der toro betritt das Geschehen. Man sieht ihn, man beobachtet ihn, man analysiert ihn, man versucht sein Verhalten zu entschlüsseln und für die meisten Zuschauer in den tendidos und sogar den professionellen matador selbst das erste Mal, das er jenes anrasende Wesen zu Gesicht bekommt.

Da betritt der toro das ruedo ein neues Terrain mit neuen Gefahren.
(Foto: Dr. Andreas Krumbein)
Zwar verfügen die toreros über gewisse Erfahrungswerte, auch einige aficionados. Trotzdem begegnen auch sie etwas Neuem. Etwas Unbekannten. Genauso wie der toro selbst. Auch er betritt ein ihm unbekanntes Terrain, in welchem er sich bedroht fühlt, auch weil die barrera ihm keinen Fluchtweg zulässt. Und noch etwas ist neu für ihn. Bei der klassischen lidia a pie begegnet er in der Regel das erste Mal einem Menschen zu Fuss, der auf ihn wie eine Bedrohung wirkt. Vor allem das, was sich bewegt, wie capa und muleta, bis er erkennt, dass es nur vorgetäuschte Gefahren sind.

Und während das animal so durch das ruedo prescht stellen sich dem Beobachter viele Fragen. Je erfahrender der Betrachter um so schwieriger wird jene Beantwortung. Warum positioniert sich der toro vorwiegend an dieser Stelle? Was reizt ihn hier, warum fühlt er gerade dort sich sicherer? Warum hält er welchen Abstand zu den toreros ein? Warum greift er eigentlich erneut an, obwohl seine vorherigen Angriffe ergebnislos, eventuell sogar schmerzvoll waren? Was sieht ein toro, was nimmt er wahr und worauf fixiert er sich besonders? Was lässt er ausser acht? Wo setzt er Prioritäten?

Mit den Augen des Stieres
Den toro zu beobachten und ihn zu verstehen ist eine der fundamentalen Aufgaben der toreros und aficionados. Eine Art animalische Verhaltensforschung die in ihrer Darbietung und Ausführung einmalig ist. Und die Grundvorraussetzung für einen toro bravo, dem es gelingt im Zusammenspiel mit dem matador den duende oder ähnliche Emotionen in die tendidos oder den callejón zu tragen, ist seine psychische wie physische Kondition. Und dies wiederum ist das Ergebnis seiner Zucht, seines bisherigen Lebens auf den weiträumigen dehesas der ganaderías. Und es unterstreicht wie schwierig es für einen ganadero ist, einen erfolgreichen toro für die corrida zu züchten.

Was auch immer im Rund einer plaza de toros geschieht, der französische Philosoph Francis Wolff sieht es eindeutig: "Wir sind weit davon entfernt, dabei eine perverse Freude zu empfinden!" Wie in einem runden Klassenzimmer lernen wir dabei stetig mehr über Verhalten und Umgang. Wenn wir in der Lage sind, animalische Verhaltensweisen richtig zu analysieren und zu deuten, dann können wir diesen Weg der neu erworbenen Erkenntnisse auch auf Menschen übertragen. Zumindest mehr Feingefühl dafür zu entwickeln.

Freitag, 3. Juli 2015

Stierkampf und die Kinder

Wenn die Welt der Stiere anfängt die Kleinen zu begeistern
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von Philip de Málaga


Das jüngste Thema am Pro & Contra Himmel über die mundo de los toros: Der Kinderschutz! Nachdem der antitaurinismo eigentlich auf allen politischen, sozialen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen nicht so richtig punkten konnte hat man sich einem neuen zugewandt. Den Kindern. Kinderschutz heisst das neue antitaurinische Schlagwort. Eigentlich eher erstaunlich, denn gerade die Kinder gehörten auch schon immer zu den toros dazu. Ob in der Familie der taurinos oder in den tendidos. Für Juan Manuel Albendea, Repräsentant der konservativen Partido Popular, seien die toros eine kulturelle Disziplin des spanischen Volkes, eine der wichtigsten Schätze der Nation, Quelle für zahlreiche Inspirationen vieler Künstler, dessen Werte schon zur Kindheit vermittelt werden sollten. 

Aber irgendwie schienen sie zu klein, auch unerfahren, um ernsthaft mit diskutieren zu können. Da war Begeisterung oder eben keine. So einfach war das. Und somit waren sie auch für die antitaurinos kein Thema, keine Stimme, welche sich gegen die toros richten liess.

Doch spätestens seit der Liveübertragung im öffentlichen Fernsehen vor zwei Wochen einer corrida de beneficencia mit bis zu vier Millionen Zuschauern, auch zahlreichen Kindern, ist es für viele antitaurinos wieder ein Thema geworden. Aber warum jetzt? Schon seit Jahrzehnten werden auf verschiedenen Kanälen zu kinderfreundlichstenen Zeiten, meistens Mittags, Stierkampfmagazine wie Tendido Cero oder Toros para Todos ausgestrahlt und keiner hat etwas dazu gesagt. Das Alterslimit beim Fernsehen für die toros liegt übrigens bei sieben Jahren.

Toros im Fernsehen ab sieben Jahren
Damit sei das Thema Fernsehen geklärt, und auch für die Fernsehanstalten kein Thema mehr. Solange die Einschaltquoten stimmen und es sich um ein anerkanntes spanisches Kulturgut handele, welches sogar durch den Staat geschützt sei, sei nichts dagegen zu sagen. 

Die Frage scheint nicht ganz ungerechtfertigt, wovor will man eigentlich die Kinder schützen? Vor dem Tod der toros? Dem öffentlichen Tötungsvorgang selber? Dann sollte man auch den Schulbesuch von Schlachthäusern verbieten. Oder das man Tiere züchtet, damit sie in einer plaza de toros sterben? Über das Leiden der toros im ruedo? Mit Sicherheit kann man solche Argumente nicht als überzeugend anbringen, sind es sogar antitaurinos selbst die nüchtern feststellen, dass es definitiv nicht der Sadismus sei, also eine mögliche Freude am Leiden der Tiere, welche die afición zu den festejos taurinos treibt, wie zum Beispiel der Schriftsteller Rafael Sánchez Ferlosio geschrieben hatte.

Kinder in den tendidos
Und viele Tiere werden nun mal gezüchtet um getötet zu werden. Das ist einfach eine Tatsache. Bei der corrida verhält es sich lediglich eine Idee anders. So schreibt Lorenz Rollhäuser: „Der toro wird aus kulturellen Motiven gehalten, um auf bestimmte Weise getötet zu werden, d. h. er wird nicht getötet, um verzehrt zu werden, sondern getötet und zudem verzehrt. Das macht den Stierkampf angreifbar.

Es war also nie so richtig ein Thema. Die Stiere und die Kinder. Im deutschsprachigen Raum wurde es das erste Mal im Andalusienforum (heute von dem Spanienforum übernommen) erwähnt, als ich den Beitrag Kinder und Stierkampf - Wann und wie soll man die Kinder der Welt der Stiere näher bringen einstellte.

Ursprünglich im August 2008 im Andalusienforum erschienen
Über 5.000 Leser und 44 Kommentare waren die Reaktion. Und es zeigte auf, so richtig verstand man nicht mit diesem Thema umzugehen. Wo sollten die Grenzen der Sensibilität angesetzt werden. Von der erziehungstechnischen Motivation ganz abgesehen. Da wurde es unter anderem als verantwortungslos den Eltern vorgeworfen, ihre Kinder zu einem festejo taurino mitzunehmen. Mehr noch, das Sorgerecht sollte ihnen entzogen werden. Usw.

Also, kommen wir zurück zur Fragestellung: Was will man mit dem Kinderschutz bezüglich der mundo de los toros erreichen? Vielleicht bald McDonalds weltweit verbieten, Block House schliessen, weil sich die Kleinen an den für den Tod gezüchtetem Fleisch erfreuen? Weil es schmeckt?

Ist es ein Vorstoss gegen die Gewalt? Wo beginnt diese? Was ist mit den zum Teil höchst brutalen Computerspielen, wo menschlich anmutende Wesen massenweise hingerichtet werden? Welche Rolle spielt dabei die Filmindustrie? Nicht wenige Filme wo nicht gerade wenig gemordet wird. Kaum eine Initiative dagegen. Eigentlich gar nichts.

Aber bei den toros wird es zum Hauptthema hochkriminalisiert. Die unschuldigen Kleinen müssen vor diesem bösen Thema geschützt werden, damit sie selbst nicht zu so unmenschlichen, gar kriminellen Gestalten werden. Dabei gibt es nicht einmal eine Studie, welche eine solche Unterstellung darstellen, gar beweisen kann. Im Gegenteil, entschliesst sich ein junger Mensch seine berufliche Laufbahn als ein torero in einer escuela taurina zu beginnen, wird er vorerst informiert, geradezu vor die Tatsache gestellt, von Drogen, Alkohol oder anderen gar kriminellen Eigenarten Abstand zu halten. Das gehöre nicht zum Ehrenkodex eines toreros. Im Gegenteil sogar, es sind Beispiele bekannt, wo junge Leute wegen den toros vor einer kriminellen Laufbahn abgehalten worden sind. So der matador de toros und jetzige Leiter der escuela taurina von Madrid,  Joselito:  Ich wäre im Gefängnis oder tot!

Und wie verhält es sich mit den Kindern welche in die mundo de los toros hineingeboren werden? Wie die Söhne und Töchter von toreros. Die Kinder die im Umfeld der toros auf den ganaderías der weiträumigen dehesas gross werden. Was ist mit dem Nachwuchs der afición? Sollen für sie gesetzliche Verbote erstellt werden?

Tatsache ist, es gibt auch junge Menschen, die sich für das toreo interessieren. Noch grösser wird das Interesse, wenn man ihnen erklärt wie es funktioniert, wie man sich als torero zu bewegen hat und über das Verhältnis zum toro bravo informiert wird.

Wenn toreros in der Öffentlichkeit zeigen wie man die capa schwingt
Abschliessend, sei erwähnt, man versucht den jungen Interessierten stets die Liebe zum toro zu vermitteln, den respektvollen Umgang. Ein toro sei keine wilde Bestie oder ein böses Wesen, welches es zu killen gibt. Wie sagte mal der matador de toros Francisco Rivera Ordoñez "Paquirri": "Ich liebe den toro, für die Arbeit mit ihm im ruedo ich bereit bin alles zu geben, bis hin mein Leben zu riskieren". Ein entscheidender Unterschied, welchen einige nicht bereit sind verstehen zu können oder zu wollen.

Wie man das Thema sich auch betrachten mag, es ist pure Polemik. Ein weiterer Verzweiflungsakt erfolgloser antitaurinos, welcher schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist.  Denn in Sachen Gewalt, krimineller Erziehung usw, bevor man die toros abschafft. muss sich sich wohl vorerst einmal viel wichtigeren Dingen zuwenden. Emotionen die Aggressionen, Hass und andere unkontrollierbare Gefühlsausbrüche in den Herzen und Seelen produzieren, etwas, was man beim toreo nicht vorfindet.
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Quellennachweise:

Rafael Sánchez Ferlosio, Leserbrief in EL PAÍS vom 25.06.1985
Toros, Toreros, Kapitel: Tierschützer, Lorenz Rollhäuser, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbeck, 1990
Kinder und Stierkampf, Philip im Andalusienforum vom 13.08.2008

Donnerstag, 2. Juli 2015

Und es geht weiter nach oben





von Philip de Málaga


Die Welt der Stiere ist wieder am kommen!
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Das toreo beginnt wieder zu wachsen.

Die mundo de los toros hat sich wohl von der Krise erholt. Die Zahlen sprechen für sich und SfA hat schon ausführlich in verschiedenen TAURONEWS darüber berichtet. Hier als Ergänzung noch ein paar Grafiken des Internetportals mundotoro:

Hier eine Übersicht über den Typ der Veranstaltungen:


 Hier eine Übersicht über die festejos taurinos in den einzelnen categorías der plaza de toros:


Anzahl der aktiven plaza de toros

Mittwoch, 1. Juli 2015

Stierkampf in Spanien: 2014 wurden mehr als 3,5 Milliarden Euro umgesetzt!




von Philip de Málaga



Nun ist es offiziell: Mit den Stieren geht es seit 2014 aufwärts!
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Wie man der führenden spanischen Wirtschaftszeitung Expansión am letzten Montag entnehmen konnte, setzte die mundo de los toros im Jahr 2014 mehr als 3,5 Milliarden Euro um. 

Spanische Tageszeitung aus der Wirtschaft vom 29.06.2015
Die  festejos populares hätten um 16,8 Prozent auf die stolze Zahle von 16.313 zugenommen. Und auch die sechs Millionen Besucher in den tendidos der plaza de toros sei um 4,97 Prozent gestiegen. 1.919 tardes de toros sorgten für 3,28 Prozent mehr festejos taurinos. Die meisten corridas gab es mit 840 in Kastillien und in den Strassen von Valencia organisierte man mit 7.866 die meisten festejos populares.

Genau wurden 3.550 Millionen Euro im letzten Jahr umgesetzt. Damit hätten die toros seit dem Jahr 2006 erstmals wieder positive Zahlen geschrieben. Den Ausweg aus der Rezension angetreten.

Derzeit gibt es in Spanien 2.212 Gemeinden in denen die toros praktiziert werden. 103 nicht-taurinische Sektoren wie Hotels, Gastronomiebetriebe, Souvenirs etc. profitieren ebenfalls von der mundo taurino.

Und wie es scheint, geht der positive Trend der tauromaquia weiter. Siehe SfA-Beitrag vom 24. Juni 2015: Stierkampf 2015: Tendenz weiterhin steigend.

Dienstag, 30. Juni 2015

Wenn ein Torero zum König wird





von Philip de Málaga


Morante de la Puebla wird in Kastilien-León gekrönt
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Wie der antitaurinismo versucht den toreo zu erniedrigen, erhöht sich die tauromaquia selbst. Diesmal im kastilischen Zamora. Mit seiner Leistung im ruedo gelang es dem matador de toros Morante de la Puebla den tiefen duende in die tendidos auf das Publikum und in deren Herzen zu übertragen. Als trofeo erhielt er nicht nur ein oreja sondern man krönte ihn zum König Morante. Eine besondere Auszeichnung der afición aus Zamora, damit dieser Ausnahme-torero stets in Erinnerung bleiben wird. Ein König, welcher den toros den Weg in den Himmel öffnet, wie wir dem letzten Beitrag entnehmen können.

Der gekrönte matador de toros Morante de la Puebla (Foto: mundotoro)

Um in den Himmel zu kommen!

Wie die toros durch die Theaterwelt die Bühne betreten
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von Dominik Sachsenheimer 


De Morante al cielo

In Zeiten wirtschaftlicher Krisen neue Besucher und Interessenten am Stierkampf zu gewinnen, war in den vergangenen Jahren eine grosse Herausforderung. Einige wenige matadores engagieren sich auf eigene Faust und starten mit dem eigenen Geldbeutel Initiativen wie etwa öffentliches Training und toreo de salon mit Kindern und Jugendlichen oder das Verschenken von Freikarten an die aficionados von morgen. Vor allem die diestros Davila Miura und El Juli sind hier Vorreiter, gewinnen seit einiger Zeit aber zusehends Nacheiferer und Mitstreiter. 

Ein weiteres Beispiel des Anreicherns des Angebots ist “Morante Tour” des populären matadores de toros Morante de la Puebla, um dessen Reisebus herum immer wieder Veranstaltungen zum Themenkreis der tauromaquia geboten werden, neuerdings gar genre-übergreifend: Der im Ruhestand befindliche matador und schmerzlich in den Arenen vermisste maestro Luis Francisco Espla - der zu aktiven Zeiten stets für seinen umfassende Kulturbegriff bekannt war und immer wider vergessene, “alte” Manöver in sein Repertoire aufnahm, vor diversen Gremien Vorträge zu Goya’s Malerei taurina hielt, für mehrere ferias gar selbst als Maler carteles gestaltete und einmal gar ein festival taurino veranstaltete, in dem die toreros schwarze Anzüge trugen und die traditionelle banda de música von einem Jazztrio ersetzt wurde – schrieb kürzlich ein Theaterstück für Kinder mit dem Titel “De Morante al cielo”, das in Co-Produktion mit “Morante Tour” nach Premiere in Madrid im Frühjahr nun letzte Woche auch in Alicante vom rein weiblichen Ensemble “Primer Elenco” aufgeführt wurde. 

Das Stück beschreibt zwei toros bravos namens Colibri und Chocolate, die auf den Weiden vor ihrer Reise in eine Arena davon träumen, gemeinsam mit Morante de la Puebla auftreten zu dürfen und sich dabei ausmalen, wie schön die ferias werden. Weitere Details oder Textpassagen liegen leider nicht vor, es kann sich angesichts des Autors und der Inhaltsangabe aber nur um ein echtes Meisterwerk handeln... 

Das Photo zeigt links L.F Espla sowie Morante de la Puebla
umrahmt von den Hauptdarstellerinnen. 
(Foto: mundotoro)
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Anmerkung von SfA

Abschliessend sei erwähnt, dass das Theaterstück De Morante al cielo unter anderem für Kinder konzipiert worden ist. Ein weiteres Unternehmen, die mundo de los toros der Kinderwelt näher zu bringen. Der Eintritt zu den bisherigen Vorführungen war übrigens frei.

Montag, 29. Juni 2015

Mit der Welt und mit uns selber kommunizieren




von Michel Leiris



"Den Tod zu bannen oder ihn hinter irgendwelchen Architekturen zeitloser Vollkommenheit zu verbergen, das ist sie senile Beschäftigung der meistens Religionsgründer und Philosophen. Ihn aber in das Leben mit einzubeziehen, in gewisser Weise wollüstig zu gestalten (wie die Geste des toreros, der voller Zärtlichkeit den toro in den Falten seiner capa oder muleta zu sich und an sich vorbei zieht), das sollte die Aufgabe der Spiegelerfinder sein. Damit meine ich die, deren vordringliches Ziel es ist, einige jener Erscheinungen klar und übersichtlich zuzurichten, die, weil sie uns zu einem Vollmass erheben, das sein eigenes Leiden aber auch die Lächerlichkeit in sich birgt, Punkte zu sein scheinen, in denen wir mit der Welt und mit uns selber kommunizieren."

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Quellennachweis:
Miroir de la tauromachie, précédé de Tauromachies,  Michel Leiris
Éditions fata morgana, Monpellier, 1980

Sonntag, 28. Juni 2015

Burgos: 26 Millionen Euro Umsatz in zehn Jahren




von Philip de Málaga


Trotz Krise lassen sich die Zahlen aus Burgos zeigen
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Heute vor 48 Jahren am 28. Juni 1967 wurde die plaza de toros "El Plantio" von Burgos in Kastillien - León unter anderem mit dem bekannten matador de toros El Cordobés eingeweiht.

Seit1967 gibt es in Burgos eine eigene plaza de toros
Im coso der 2. categoría mit einem aforo für 12.200 Zuschauer wurden in den letzten zehn Jahren 650.000 entradas verkauft. Das entspricht einem Umsatzvolumen von 26 Millionen Euro. Allein für den spanischen Staat 4,3 Millionen Euro. Trotz Krise! Mit etwa sieben festejos taurinos kamen an die 55.000 Besucher pro feria taurina, und von den corridas wurden durchschnittlich 7.000 Besucher in die tendidos gelockt. 

Hinzu kommen die Einahmen im touristischen Sektor. In den Hotels, Restaurants, Bares usw. wurden in den letzten zehn Jahren rund um die festejos taurinos weitere mehr als 13 Millionen Euro eingenommen. Weitere 2,3 Millionen für den Staat.

Am Beispiel von Burgos, einer Stadt mit knapp 180.000 Einwohnern, kann man sehr wohl erkennen, dass die toros trotz Krise ein gewinnbringendes Geschäft sein können und es sind. Obwohl die plaza sich durchschnittlich nur zu zwei Drittel füllte sprechen die Zahlen für sich. Und ganz nebenbei bemerkt, während die mundo de los toros an den spanischen Staat Steuern zahlt, und nicht zu wenig, bekommt der Bürger diesbezüglich vom antitaurinismo wenig zu sehen. Eigentlich gar nichts. Im Gegenteil sogar. Er kostet den Steuerzahler etwas, sogar taurinos zahlen für sie. Und gerade im Fall Burgos solle man doch bitte jetzt nicht mit den Subventionen für Kultur kommen, welche sich auf die Zuchten beziehen. In der Provinz Burgos gibt es gerade mal eine ganadería, die von Antonio Bañuelos, aber sieben weitere plaza de toros, in der Provinz mit an die 50.000 espectadores, welche durchschnittlich 30 Euro für die entradas hinlegten.

Das sind einfach nur Fakten. Tatsachen der letzten Jahre, einer Provinz wo die mundo taurino eher bescheiden praktiziert wird. Aber die afición ist vorhanden, und das wird sie auch bleiben.

Samstag, 27. Juni 2015

Neuer Minister für den Stierkampf




von Philip de Málaga


Seit Freitag hat in Spanien die tauromaquia einen neuen Minister
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Ohne Frage eine gute Wahl für die mundo de los toros. Seit gestern löste Don Íñigo Méndez de Vigo als Minister für Kultur und Sport Don José Ignacio Wert ab. Die Neubenennung  des spanischen Politikers und Juristen der konservativen Partei Partido Popular ist mit Sicherheit eine weitere Bereicherung für die tauromaquia.

Der neue Minister für die Stier
Denn seit der Initiative antitaurino bei Europäischen Parlament, hat er sich aktiv als EU-Abgeordneter für die tauromaquia eingesetzt, und in einem Rundschreiben die anderen Parlamentarier von der Bedeutung der toros für Spanien überzeugen können. Mit Sicherheit ist es auch ihm zu verdanken, dass die damalige Schriftliche Erklärung für ein europaweites Verbot von Stierkämpfen zu 72 Prozent nicht angenommen worden ist. Seitdem sind alle weiteren Versuche auf europäischer Ebenen die toros zu verbieten gescheitert. Er vertritt den Standpunkt, dass die europäischen Länder, ausser Spanien, Frankreich oder Portugal weder über das Wissen noch die Traditionen verfügen, um über dieses Thema der mundo de los toros in seiner gesamten Dimension annähernd urteilen zu können.

Der Vorteil gegenüber dem Ex-Minister Wert liegt bei Don Íñigo Méndez de Vigo darin, dass nun ein echter taurino und aficionado an die Spitze des Ministeriums für Kultur gesetzt worden ist.

Freitag, 26. Juni 2015

Stierkampf in Köln




von Philip de Málaga


Auch in der deutschen Kulturszene 
verwendet man gerne das Thema der Stiere
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Die mundo de los toros in Deutschland? Man kann stehen zu den toros wie man möchte, einen Anreize zum Diskutieren, Polemisieren, Darstellen, Schreiben für die toros findet man immer und überall. Das vor allem Museen und Galerien sich diesem Thema zuwenden ist nichts wirklich Neues. Allein schon wegen Goya und Picasso. Auch Schriftsteller findet diese Thematik interessant, auch im deutschsprachigen Bereich, wie die Deutsche Bücherliste bei SfA aufzeigt. 

Das der Stierkampf selbst, allein schon die Begegnung mit dem Tod, dem Töten und den eleganten Bewegungsabläufen auch anderen künstlerischen Bereichen Motive liefert ist nur mehr als selbstverständlich. Wie hat der Wiener Philosoph Rainer Bischof geschrieben: "Es geht um die Darstellung des Lebens durch den Tod und die Darstellung des Todes im Leben".

So wurde nun im Hinterzimmer einer Köllner Eckkneipe jene Darstellung einem Publikum in getanzter Form vorgeführt. Kein Ballett. Die Amerikanerin Anna Natt, den Flamenco beherrschend setzt sich mit dem Thema der corrida auseinander. Mit geradezu furchteinflössender Theatralik stellt sie zwar den Ablauf einer corrida dar, lässt aber bewusst dass Elegante, das Beindruckende, das Kunstvolle, den Glanz, den Pomp, das Spiel der Farben, Schatten und Sonne, kurz die positiven Elemente weg. 


Die Pose deutet eindeutig auf ein Manöver mit einem toro hin. Genau genau genommen ein pase natural. Ob sich die Tänzerin allerdings bewusst ist, dass sie bei ihrer Darstellung dem toro frontal begegnet, ihn also kreuzt, dass bedeutet sich mit ihrem Körper zwischen seinen Augen befindet, also ausserhalb seines Sicht- und des Gefahrenbereichs, sei dahin gestellt, denn hier wird der toro auf die rote muleta fixiert. 

Bei ihrer Darbietung stellt sie beide dar, den torero und den toro. Warum sie allerdings so viel Wert darauf legt, ihren blanken Hintern zu zeigen, bleibt der Phantasie des Zuschauers überlassen. Während einer corrida de toros ist dieser wohl kaum von Bedeutung, eher zeigt er an, dass der toro passiert hat oder es ist eine Anspielung auf den werten Teil des matadores. Aber sie versäumt es nicht, auf die wegknickenden Beine der toros hinzuweisen, welche in der Tat mal eine Zeit lang ein Züchtungsproblem der ganaderías darstellte.

Wie man einem beigefügten Text entnehmen kann, wird bei dieser Vorführung der Stierkampf in seine Einzelteile zerlegt und seine einzelnen Bewegungsabläufe analysiert. Im Grunde genommen, was auch den puren aficionado und Kenner der tauromaquia interessiert. Elemente, welche sich im temple besonders gut wieder entdecken lassen. Die wahre Begegnung zwischen Mensch und Tier. Ein Moment der Wahrheit, wo der Pomp und die Schönheit in den zweiten Rang verbannt werden. Die pureza und die bravura des toros im Vordergrund stehen.

Wie auch beim Ende einer lidia. Im momento de la verdad, in jenen Sekunden wo der matador zum Töten ansetzt, achtet keiner auf das Umfeld, die Umgebung oder das Farbenspiel. Wie heisst es bei Rainer Bischof weiter: "Die corrida ist somit auch eine Entwicklung und ein Resultat in Richtung Humanisierung und Ästhetisierung theatralischer Lebensumstände der Menschen, dargestellt in einem Opferritual".

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Quellennachweis:

Heilige Hochzeit, III. Kapitel, Rainer Bischof, Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar, 2006

Donnerstag, 25. Juni 2015

Stierkämpfe gibt es weiterhin live im spanischen Fernsehen




von Philip de Málaga


Die spanische Regierung sagt "Ja" 
zu den Liveübertragungen von Stierkämpfen
Fast 4 Millionen Zuschauer - ein klare Ansage!
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Das der Erfolg der Live-Übertragungen einer öffentlichen corrida de toros im öffentlichen Fernsehen TVE einigen ein Dorn im Auge war ist weitgehend bekannt. So versuchte man erneut, vor allem von der linken politischen Seite Druck auszuüben, um auf politischer Ebene zu intervenieren und reichte beim spanischen Parlament einen Antrag ein, aus Gründen des Kinderschutzes weitere Liveübertragungen zu untersagen.
(Foto: mundotoro)
Doch der spanische Fernsehsender TVE bezog klar Stellung: Man hätte mit der Live-Übertragung der corrida de beneficencia aus Cáceres zur Hilfe von Organisationen gegen Kinderkrebs eine Einschaltquote von 9,5 Prozent erreicht. Teilweise hätte es bis zu 3,8 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm gelockt. Für diese Sendezeit ein geradezu spektakuläres Rekordergebnis!

Zum anderen betonte Juan Manuel Albendea, Repräsentant der konservativen Partido Popular, seien die toros eine kulturelle Disziplin des spanischen Volkes, eine der wichtigsten Schätze der Nation, Quelle für zahlreiche Inspirationen vieler Künstler, dessen Werte schon zur Kindheit vermittelt werden sollten. Klare Worte eines Juristen und Politikers. 

Allerdings fiel das Ergebnis am Dienstag bei der Abstimmung mit 14:12 relativ knapp aus, denn die Rückendeckung für die toros im TVE gab es lediglich von der Partido Popular. Aber immerhin 54 Prozent, eine klare Mehrheit, eine klare Ansage für ein spanisches Kulturgut.

Kurioses am Rande: Wie sehr man sich auch ausserhalb der nichtspanischen Welt mit dem Thema der toros beschäftigt, erkennt man immer wieder an den ausländischen Pressemeldungen. Diesmal war der TV-Sender RTL sogar einen Tag schneller als die spanischen Fachportale mundotoro oder Aplausos:





Und SfA Leser wissen mehr. Am nächsten Samstag gibt es die nächste Live-Übertragung in Spanien im andalusischen Canal Sur, welcher über Satellit und Internet weltweit zu empfangen ist. 

Mittwoch, 24. Juni 2015

Stierkampf 2015 : Tendenz weiterhin steigend




von Philip de Málaga


Erneut eine positive Bilanz für den Beginn dieses Jahres
Es gibt wieder mehr Veranstaltungen und Besucher 
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Die tauromaquia in Spanien befindet sich auch 2015 weiterhin auf dem Vormarsch. Das Interesse steigt erneut und spiegelt sich in den statistischen Erfassungen wieder.

Das freut die mundo taurino. Die plazas beginnen sich wieder zu füllen.
(Foto: mundotoro)
So hat die UCTL in Zusammenarbeit mit La economía del toro die jüngsten Zahlen zu den festejos taurinos vom 1. Januar bis zum 15. Juni diesen Jahres veröffentlicht. 

Zu den Zuschauern: Bis jetzt zählten die toros in diesem Jahr schon 1.655.330 Besucher in den tendidos. Das sind im Vergleich zum selben Zeitraum des vergangenen Jahres 101.250 mehr verkaufte entradas. Das entspricht einem Plus von 6,5 Prozent! Pro festejo zählte man durchschnittlich 5.093 espectadores. Auch das entspricht einer leichten Steigerung von knapp 2 Prozent. Auch die No hay billetes häuften sich in diesem Jahr, so viel wie noch nie. Zum Beispiel füllte sich gerade am letzten Wochenende die plaza de toros im kastilischen Vinarós zu einem historischen hasta la bandera mit 4.000 Zuschauern. Auffallend bei diesem tarde de toros die grosse Anzahl der katalanischen aficionados, wohl auch, weil die Ortschaft an Katalonien grenzt:

Vinarós, bei Katalonien, mit einem historischen "Ausverkauft"! (Foto: mundotoro)
Auch die Anzahl der festejos taurinos hat zugenommen. Im Allgemeinen um knappe 6 Prozent.
Auch das Interesse an den TV-Übertragungen ist am steigen. Die Magazine wie Tendido Cero oder Toros para Todos erfreuen sich grosser Popularität, ebenso wie die Liveübertragungen der festejos taurinos. Die nächste Übertragung eines festejos der escuelas taurinas live gibt es am kommenden Samstag live im andalusischen Canal Sur.  Weltweit sogar, wie Enrique Romero bei TPT am letzten Sonntag berichten konnte.

Auch die Einschaltquoten beim Fernsehen können sich zeigen lassen
Mit anderen Worten, seit dem Rückgang in dem Jahr 2007 befindet sich die mundo de los toros nun schon im zweiten Jahr wieder im Aufwind. Nicht nur die Besucherzahlen sowie die Veranstaltungen gehen nach oben, auch das wirtschaftliche Klima weist eindeutig positive Zahlen vor.

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Siehe auch:

Andalusien: 12 Prozent mehr Zuschauer, SfA TAURONEWS vom 6. Mai 2015