Dienstag, 26. Mai 2015

Jiménez Fortes - ein paar Worte

Wieder ein Torero der zu nah am Stier arbeitet?
Ein zweiter José Tomás?
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von Philip de Málaga



Im Portal Toros y Toreros wurde über seine corrida plus gleich zwei cornadas in Madrid ausführlich berichtet. Saúl Jiménez Fortes, geboren im Januar 1990 in Málaga

Schon einige Male hatte ich ihn bei verschiedenen novilladas beobachten können. Zu Beginn ohne picadores. Sein Vater, empresario in Benalmádena Pueblo (Costa del Sol), verschaffte ihm dementsprechend bei becerradas und kleineren festejos taurinos in Südandalusien häufig die Möglichkeit zu trainieren. 

Als ich ihm das erste Mal in der plaza de toros von Benalmádena begegnete fiel mir vor allem sein fehlendes Charisma auf, eine vollkommen fehlende Ausdruckslosigkeit in seinem Gesicht. Vor, wie nach dem festejo. So absolut gar nichts was nach Motivation aussah. Ich schob es damals auf die Veranstaltung selber, war es so eine, welche vor allem mit Flamenco vorher, an Touristen gerichtet war. So war auch seine Arbeit im ruedo selbst. Das wirklich einzige was auffiel, war die Nähe zu den Tieren, die er suchte. Er positionierte sich stets im terreno, wo der novillo eher bereit war anzugreifen. Die cuernos, zwar noch klein, aber nicht weniger spitz, passierten nur knapp seinen Körper. Stets trat er seinem enemigo entgegen. Keine Frage, das beeindruckte. 


Ein anderes Mal konnte ich dasselbe Verhaltensmuster feststellen. Er positionierte sich dermassen, dass der toro gar keine andere Alternative hatte als anzugreifen. Zurückweichen kam für den torero aus Málaga einfach nicht in Frage. Er riskierte die Gefahr einer cornada. Er stellte sich geradezu in den Lauf des toros. Sein Manöver leitete er häufig frente al toro ein.

Zugegeben, ich konnte manchmal nicht erkennen, ob er sich wirklich darüber bewusst war, was er tat. Es wirkte einfach unvorsichtig. War diese Nähe wirklich notwendig? Nicht einen Millimeter zurückzuweichen? Diese Risikobereitschaft erinnerte irgendwie an den maestro José Tomás. Auch bei ihm war ich mir manchmal nicht ganz so sicher. Aber ein Vergleich mit ihm scheint deswegen noch bei weitem nicht gerechtfertigt. Nur in den Ansätzen, im Aufbau der faena, im Umgang mit der muleta, seiner Positionierung im terreno des Tieres und nicht zuletzt mit seiner Nähe zum toro. Aber eins hat er mit Tomás gemeinsam. No tiene miedo, er hat keine Angst vor dem Stier. Noch nicht! Und die afición hofft, dass es so bleiben wird.

Ich erinnerte mich an den ersten tarde wo ich ihn in Benalmádena sah. Mein Nachbar an der contrabarrera sagte mir damals, "Zugegeben mit Optik und Ausstrahlung kann er nicht viel in die tendidos übertragen, dafür umso mehr mit seinen Händen in die muleta begleitet von einem Stillstand seiner Füsse." Was die Zukunft auch immer bringen wird, man sollte diesen matador de toros aus Südspanien, aus Málaga nicht aus den Augen zu verlieren.

Seine Schwester Verónica ist ebenfalls muy taurina. Als aficionada práctica scheut sie ebenfalls nicht die Konfrontation mit becerros. Dabei will sie so valiente sein wie ihr Bruder:


Montag, 25. Mai 2015

Um ein Torero zu werden ...




Spanisches Sprichwort


Wer sich im andalusischen Regionalsender jeweils am Sonntag Toros para Todos anschaut, wird bemerken können, dass der charismatische Moderator Enrique Romero, durch und durch taurino, besonderes Interesse der Zucht der toros widmet. Der Besuch von ganaderías prägt eigentlich den Mittelpunkt seiner Berichterstattung. In welchem Umfeld werden die jungen becerros erwachsen? Was prägt ihr Verhalten und warum? Wie reagieren sie? Wie verteidigen sie sich? Mit anderen Worten zeigt Romero auf, mit welchen ejemplares ein torero in einer plaza de toros zu rechnen hat. Ein matador muss wissen, wem er im ruedo gegenübertritt. Davon hängt auch sein Leben ab. So ist es zu erklären, das die maestros gewisse ganaderías ablehnen, weil ihnen die toros nicht liegen, ihnen schlicht und einfach zu gefährlich sind, sie mit ihnen  nicht arbeiten können. Zum Beispiel die grossen toros der ganadería Miuratoros welche schon zahlreiche toreros getötet haben. 

Wenn der toro das ruedo betritt,
sollte der torero darauf vorbereitet sein,
mit welchem Charakter,  mit welchen Emotionen
mit welchen animalischen Eigenschaften er dort konfrontiert wird.
(Foto: mundotoro)
So entstand das folgende spanische Sprichwort:

"Um ein torero zu werden, 
muss man lernen ein toro zu sein!"

Ein Spruch den man für viele andere Bereiche anwenden kann. Wie zum Beispiel in der Wirtschaft, in der Politik oder überhaupt in einer menschlichen Beziehung. Dabei kommt es nicht nur darauf an sich in seinen Gegenüber hineinzudenken, sondern man muss auch seine Emotionen und Leiden wie Freude nachvollziehen können. Damit man in der Lage ist entsprechend richtig zu handeln.

Irgendwie erinnert der Vergleich an das schon vor 2.500 Jahren erschienen erste Buch des Generals Sunzi "Über die Kunst des Krieges". Dort ist zu lesen: "Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht fürchten!" Dieser Satz lässt sich ohne Probleme auf die lidia anwenden.

Sonntag, 24. Mai 2015

Ohne die Taurinos würde es die Stiere erst gar nicht geben




von Peter G. aus Bremen


Von dem SfA-Leser Peter G. aus Bremen erhielten wir ein Mail, welches eine Karikatur in dem deutschsprachigen Tierschutzportal SOS Galgos darstellt, welche von der Galerie der CRAC übernommen worden ist:

aus SOS Galgos

"Jedes Bild, eine jede Karikatur kann man auf verschiedene Art und Weise beobachten", schreibt Peter G. "So würde ich diesem Bild einen ganz anderen Text geben:"

"Nein, weine nicht mein lieber Papa. ... Ohne die ganaderos, hätten wir nicht das herrliche und lange Leben auf den saftigen Weiden, ohne die toreros, ohne die aficionados, ohne die empresarios, kurz, ohne die taurinos würde es uns edle toros erst gar nicht geben. Hätten wir nicht die Möglichkeit unsere bravura zu zeigen und vielleicht sogar mit einem indulto unsere endgültige Freiheit zu erlangen und nicht im Schlachthaus enden.

ANTITAURINO, HÖRST DU DAS?!"

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Peter G. aus Bremen ist schon seit 1995 ein aficionado de toros.
Mehrmals fährt er nach Spanien oder Frankreich um toros zu sehen.

Samstag, 23. Mai 2015

Wer berichtet über Stierkampf in deutscher Sprache?

Das Interesse an der spanisches Kultur der Tauromachie wird immer grösser
Wo kann mann sich in deutscher Sprache informieren?
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von Philip de Málaga


Zwar gibt sich die Welt des antitaurinismo alle Mühe zu verhindern, dass sich mehr Ausländer für dir mundo de los toros zu interessieren, gar die toros europa- und weltweit zu verbieten, doch derzeit ist eindeutig ein Trend zu erkennen, dass das Interesse steigt. Auch im deutschsprachigen Raum. Da ja zu diesen Zeiten die europäischen wie weltweiten taurinos sich solidarisieren, sollte dieses auch auf dem deutschen Sektor geschehen. Somit will SfA den ersten Schritt tun und diese Ausgabe den Portalen widmen, welche über die tauromaquia in deutscher Sprache berichten.

I. AKTUELLE PORTALE

Als erstes Portal sei die Seite Toros y Toreros von Colin Ernst erwähnt. als aficionada práctica verfügt sie über eine Menge Fachwissen, besonders in der Arbeit und im Umgang mit den toros. Unter der Rubrik NEWS bringt sie stets Berichte von neuen Geschehen aus der mundo de los toros, vor allem über aktuelle corridas und den ganaderías. Im Unterschied zu anderen deutschen Seiten wendet sich Colin Ernst mit Español auch einer spanischen Gemeinde zu. Als Verfasserin einiger Reportagen ist sie auch SfA-Leser nicht unbekannt.

Im Gegensatz zu Toros y Toreros möchte SfA mehr allgemein berichten, über das kulturelle Umfeld, die politische Lage und die wirtschaftlichen Aspekte. Auch ist es ein Ziel, dem interessiertem Neueinsteiger die mundo de los toros etwas näher zu bringen. Dabei steht keine Überzeugungsarbeit im Vordergrund sondern reine Tatsachenberichterstattung und Erfahrungen von schon bestehenden aficionados. Ein weiterer Vorteil von SfA, alle spanischen Fachbegriffe sind mit dem Deutschsprachigen Nachschlagewerk für Stierkampf, dem Cossío en alemán, verlinkt und der Leser kann so die entsprechenden Erklärungen finden.

Das Spanienforum ist eigentlich nur ein allgemeines Forum über Spanien mit einer Rubrik Stierkampf, welches das damalige Andalusienforum übernommen hatte. Letzteres Forum war in der Tat ein guter Ansprechpartner in Sachen toros, hatte es doch mit Sidona und Uli zwei kompetente Moderatoren. Derzeit gibt es im Spanienforum ein Thema mit dem Titel Neues von den Stieren, wo der Erfahrene Benutzer V.H.B. ebenfalls über Aktuelles aus der Szene der toros zu berichten weiss. Er selbst hat viele Jahre in Spanien gelebt, zahlreiche festejos taurinos besucht und ist somit selbst als aficionado und Kenner der Szene ein guter Ansprechpartner. Mit über 45.000 Hits wohl doch auch ein interessantes Thema in diesem Forum über Spanien! Vorher gab es dort das Thema Die Zukunft des Stierkampfs mit über 60.000 Hits! Interesse ist eindeutig vorhanden.

II. KULTURELLE PORTALE

Torodora Gorges schreibt nicht nur gelegentlich für SfA, ist nicht nur eine Vollblut-aficionada sondern bringt auf ihrer Seite torodoro dem Leser die Kultur taurina näher. Dabei widmet sie ihr Interesse vor allem dem Tod des matadores de toros Ignacio Sánchez Mejías, sondern auch den maestros Morante de la Puebla und José Tomás. Aphorismen und andere kulturelle Randnotizen ergänzen ihre Seite. Bekannt wurde sie auch dadurch, dass sie die erste deutsche Schriftstellerin ist, welche eine Biografie über einen spanischen torero verfasste: Morante de la Puebla - Torero, Portrait eines spanischen Künstlers, Mythos - Tradition - Passion.

Dr. Andreas Krumbein ist ebenfalls nicht nur ein Vollblut-aficionado, sondern verfügt mit Stierkampf - corrida de toros die mit zahlreichen Artikeln, welche verschiedene Aspekte der tauromaquia beleuchten, eine ohne Frage interessante kulturell geprägte Webpräsenz. Literaturhinweise, eine Auflistung verschiedener Webseiten, zahlreiche Fotos und Literaturhinweise ergänzen sein Angebot. Auch er gehört zum Team von SfA.

III. NICHT MEHR AKTIVE SEITEN

Jeder deutscher aficionado kennt Uli aus Frankfurt. Als Moderator im Andalusienforum und als Gründer des Portals La Tauromaquia gehörte er über Jahre hinweg zu den führenden Persönlichkeiten, welche in deutscher Sprache über die mundo de los toros berichtete. Im Januar 2013 verstarb er leider und es konnte sich aus unerklärlichen Gründen kein Nachfolger für dieses Portal finden. Jährlich besuchte er die feria taurina von Valencia und wusste schon von Beginn an, was in der kommenden temporada taurina auf die afición zukommen wird. Keine Frage, von 2003 bis 2012 war es das wichtigste deutschsprachige Portal für die tauromaquia.

Vom Oktober 2011 bis zum August 2013 berichtete der aficionado Adrian Neville in seinem Blog Tendido San Juan über seine Begegnungen mit den toros. "Die Koffer sind geschnürt, die Taschentücher gebügelt ... morgen früh um 06.05 geht es los nach Madrid". Mit diesen vielversprechenden Worten einer spannenden reise in die mundo der tauromaquia beginnt er und hält aus welchen Gründen auch immer leider nur zwei Jahre an.

IV. SONSTIGE SEITEN

Beim Spanientreff handelt es sich ebenfalls um ein Forum, welches sich in erster Linie Spanien widmet. Das interessante jedoch, hier finden sich die ehemaligen Texte von Sidonas (Exmoderatorin im Andalusienforum)nicht mehr existierenden Seite Taurosidona wieder: Für jeden Einsteiger ohne Frage eine interessante Lektüre: Taurosidona im Spanientreff. Aber auch unter der Rubrik Stierkampf finden sich in diesem Forum einige Themen.

Das deutsche Lexikon des Stierkampfs besteht erst seit Juli 2011 und mit fast 2.000 Begriffen und über 70.000 Hits gehört es wohl zu den führenden Nachschlagewerken der tauromaquia in deutscher Sprache. Drei Autoren und Neun Photographen haben bis jetzt zu diesem ohne Frage überraschenden Erfolg beigetragen. Täglich werden dort über 70 Begriffe nachgeschlagen. Für dieses doch sehr spanische Thema der toros eine durchaus hohe Anzahl. Ein Grund dafür mag wohl sein, dass bei SfA alle spanischen Begriffe taurinos mit diesem Lexikon verlinkt sind.

Freitag, 22. Mai 2015

Nein, ich will es nicht sehen!




von Federico García Lorca


Der spanische Schriftsteller Federico García Lorca (1898-1936), der in der Wochenzeitung Zeit als ein lyrischer Toreador bezeichnet wurde, war ein enger Freund des matadores de toros Ignacio Sánchez Mejías, einer der schillernden figuras der damaligen temporada taurina.   Jener torero starb 1934 an der cornada, welche ihm der toro Granadino der ganadería Ayala zugefügt hatte. Seine Verwundung führte zu einem Gasbrand, welche ihm den Tod brachte. Dies brachte seinen Freund Federico dazu eine Totenklage zu verfassen, welche heute zu den federführenden Werker iberischer Poesie zählt. 

Trauern um einen toten Freund.
SfA-Mitarbeiterin Torodora Gorges hat auf ihrer Seite torodoro dem Thema Ignacio Sánchez Mejías drei Beiträge gewidmet.

¡Que no quiero verla!

Que mi recuerdo se quema.
¡Avised a los jazmines
con su blancura pequeña!

¡Que no quiero verla!

La vaca del viejo mundo
pasaba su triste lengua
sobre un hocico de sangre
derramadas en la arena,
y los toros de Guisando,
casi muerte y casi piedra,
mugieron como dos siglos
hartos de pisar la tierra.
No.

¡No quiero verla!


Nein, ich will es nicht sehen!

Denn meine Erinnerungen verbrennen,
Ruft die Jasmine herbei
mit ihrer kleinen Weissheit!

Nein, ich will es nicht sehen!

Die Kuh jener alten Welt,
fuhr mit ihrer traurigen Zunge
über ein Maul voller Blut,
vergossen im Sand der Arena,
und die Stiere von Guisandos,
halb tot, halb Stein,
brüllten wie zwei Jahrhunderte,
verdrossen die Erde zu betreten.
Nein.

Nein, ich will es nicht sehen!
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Quellennachweise:

Llanto por Ignacio Sánchez Mejías, aus Vier Klagegedichte, 2. Kapitel, von Federico García Lorca, 1935
Der lyrische Toreador, Werner Ross, ZEIT ONLINE vom 17.7.1970
Torodoro, Portal von Torodora Gorges

Donnerstag, 21. Mai 2015

Wenn Länder sich für die Tauromachie vereinigen





von Philip de Málaga


Jetzt haben es auch die taurinos erkannt:
Gemeinsam kann man mehr erreichen
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Eigentlich hat diese Idee der internationalen Zusammenarbeit die mundo de los toros den antitaurinos abgeschaut. Als diese nämlich merkten, dass man alleine gegen die toros so wenig ausrichten kannten versuchten sie es auf der europäischen Ebene, Stichwort Torolobby, und wie SfA-Leser jüngst erfahren, nun sogar weltweit mit der Red Internacional Antitaurina. So haben sich nun aus verschiedenen Ländern die aficionados, empresarios, toreros, ganaderos, kurz, zahlreiche Beteiligte aus der mundo taurino mal zusammengesetzt und beschlossen gemeinsam diesem internationalem Auftritt des antitaurinismo entgegenzutreten und die tauromaquia zu verteidigen und zu fördern. Daraus sind schon zahlreiche Projekte entstanden.

Immerhin gibt es einige Ländern in denen die toros zelebriert werden, nicht nur als Teil ihrer Kultur und Tradition, gar als Kulturerbe deklariert worden sind. In diesen modernen Zeiten werden temporadas taurinas in folgenden Ländern organisiert: Spanien, Frankreich und Portugal in Europa. Auf der anderen Seite des Atlantik in Mexiko, Kolumbien, Equador, Venezuela und in Peru. Im asiatischen Raum finden unblutige corridas in den Vereinigten Staaten von Amerika und in der Volksrepublik China statt.

Bei einer solchen Internationalität und weit über 65 Millionen aficionados auf der ganzen Welt, ist es doch naheliegend, dass die mundo taurino eben auch auf dieser internationalen Ebene tätig wird. Einige Organisationen gibt es schon und SfA ist in diesen Tagen auf die Fusión Internacional por la Tauromaquia (kurz FIT) gestossen, welche vor allem sich auf die Zusammenarbeit der drei Länder Spanien, Mexiko und Frankreich fixiert. Eben jener Nationen, welche in Sachen toros mit die wichtigste Rolle spielen. Das Hauptziel der FIT ist es mit der Hilfe der Erfahrung von empresas taurinas kulturelle, ethische und artistische Werte zu vermitteln, mit dem Hauptziel die fiesta de los toros zu schützen und zu verteidigen. Ganz nach dem Motto, mit der tauromaquia in die Zukunft gehen, mit Arbeit sie würdig gestalten und ihre allgemeinen Interessen vertreten. Dabei soll vor allem den neuen, den jungen Generationen die Grösse jener espectáculos taurinos mit ihren Werten näher gebracht werden.

Unterschriften in Antequera zwischen FIT und empresa (Foto: mundotoro)
Die Mitarbeiter dieser neuen Organisation bringen mehr als vierzig Jahre Erfahrung mit. Nun müssen sie lernen ihr Wissen zu vermitteln, es motivierend weiterzureichen. Aber sie gehen weiter und wollen Verantwortung übernehmen, wie zum Beispiel als empresarios einiger plaza de toros. Gerade diese Tage wurde ein vertrag für die plaza von Antequera in Andalusien unterzeichnet und ihre erste Veranstaltung widmet sie in Zusammenarbeit mit dem Rathaus dem jungen Nachwuchs: Eine clase magistral, wo vier escuelas taurinas aus der Provinz Málaga ihren Nachwuchs in Gegenwart des matadores de toros Paquirri präsentieren können. Der Eintritt zu dieser clase práctica ist frei. 

Clase magistral mit Paquirri (Foto: mundotoro)
Man kann davon ausgehen, dass auf internationaler Ebene noch eine ganze Menge mehr geschehen wird. Danke den antitaurinos. Denn erst deren Aktivitäten haben die mundo taurino wachgerüttelt und endlich dazu bewegt selbst in Aktion zu treten. Muchas gracias.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Nur alte Männer gehen zum Stierkampf! Ist das so?

Füllen wirklich nur die Zigarren rauchenden alten Männer
eine Stierkampfveranstaltung in einer Plaza de toros?
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von Philip de Málaga
(Fotos: mundotoro, Julián López)


Es wird immer wieder gerne behauptet. Zu den toros gehen doch nur noch die alten Genrationen, jene aus Francos Zeiten, die Zigarren rauchenden alten Männer, die da fachsimpeln was kaum einer versteht. Stimmt das wirklich? Zumindest wird es immer wieder von den antitaurinos gerne so dargestellt. Doch wer einen genauen Blick in die tendidos wirft wird eines anderen belehrt. Gerade jetzt, wo die spanische Hauptstadt Madrid das Fest der toros San Isidro in der grössten Plaza de toros von Europa, in Las Ventas praktiziert, sieht man in den tendidos zahlreiche junge Leute. Und eben nicht nur junge Männer, auch die junge Damenwelt lässt sich häufig im Publikum zeigen und interessiert sich für die jeweilige corrida de toros, bzw. ist der mundo taurino durchaus nicht abgeneigt. Besonders für einige Stars unter den matadores versteht sich die Damenwelt zu begeistern. Hier eine kleine Auswahl des Photographen Julián López für das Portal mundotoro:








So sehen heute die Zigarren rauchenden aficionados aus! Beurteilen Sie selbst: Aktuelle Photos aus Madrid.

Dienstag, 19. Mai 2015

Wenn der Stier die Flucht antritt ... ist es eigentlich ein Angriff





von Philip de Málaga


Was geschieht eigentlich, wenn es einem toro gelingt 
seinen Bereich zu verlassen
und die Flucht in das öffentliche Terrain antritt?
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Das es einem toro schon öfters mal gelang sein terreno auf der dehesa zu verlassen ist nichts Neues und die Mitarbeiter einer ganadería sind darauf auch geschult, mit ihren Pferden die toros wieder einzufangen in das entsprechende corral zu führen. Meistens gehen solche Aktionen glimpflich aus.

Aber wie verhält es sich, wenn ein solchem Tier die Flucht in unmittelbarer Öffentlichkeit gelingt, wie gerade diese Tage bei Madrid in Talavera de la Reina? SfA hat davon am 15. Mai in den TAURONEWS Freier Stier sorgt für ein Chaos berichtet.

Gerade gestern gab es dazu im Gästebuch von SfA folgenden Eintrag:



Was die erste Frage des SfA-Lesers Peters angeht, so wurde diese schon im Portal Toros y Toreros von Colin Ernst in ihrem Beitrag Leserfrage: Warum hat man ... beantwortet. Es zeigt auf wie unberechenbar so ein toro reagiert, vor allem, wenn er sich in einer völlig neuen und ihm unbekannten Gegend befindet, umgeben von "Feinden" wie Menschen, welche er von seinem trauten Heim, den grünen dehesas seiner ganadería kaum kennt.

Nun ist zwar Talavera de la Reina mit seinen knapp 90.000 Einwohner kein kleines Dorf, aber trotzdem stellt sich die Frage, was wäre, wenn sich ein solcher toro, lassen wir es ruhig auch mal ein 700 Kilo Stier sein, es gelingt in einer Grossstadt wie Málaga aus der plaza de toros beim Entladen zu flüchten. Nun ist es in solchen grossen cosos etwas schwieriger, denn schon das Ausladen allein findet in einem geschlossenen Bereich innerhalb der plaza statt. Und das ist gut so, denn die Malagueta befindet sich neben dem Zentrum und mehrere viel befahrene Strassen umgeben sie. Ein toro in Freiheit würde das pure Chaos auslösen.

Von der Guardia Civil erlegt
(Foto: mundotoro)
Aber in kleineren Städten sind solche Sicherheitszonen nicht gegeben und so kommt es immer mal wieder in Ortschaften vor, dass zum Beispiel ein novillo sich plötzlich einer freien Laufbahn gegenübersieht, und die Frage ist nicht ungerechtfertigt, wie ist der Veranstalter auf solche Vorfälle, die ja schon öfters zu erleben waren, vorbereitet? Eigentlich gar nicht. Es sollte nicht unbedingt die Sache der Polizei oder gar der Bevölkerung sein, dementsprechend einzugreifen. 

Eine Alternative wäre, wenn beim Entladen eine Art Sicherheitsbeamter, zum Beispiel ein Jäger, mit einem Betäubungsgewehr bewaffnet, die Abläufe überwachen würde. Dadurch könnte man grössere Schäden verhindern und, ganz wichtiger Aspekt, das Tier bliebe noch am Leben. Aber alles ist natürlich davon abhängig, wie gut eine plaza für so einen Entladevorgang vorbereitet ist, und nicht zu vergessen wie das Personal versteht mit diesem Vorgang umzugehen. 

Übrigens brechen die toros nicht nur bei solchen Entladungsvorgängen aus. Gelegentlich gelingt es den Stieren auch mal den vorgeschriebenen Pfad von gewissen encierros zu verlassen. 

Angerichtet durch einen toro
(Foto: mundotoro)
Wie auch immer, eins ist klar. Der toro bravo und ähnliche Tiere aus seiner Zuchtgattung, sind keine typischen Fluchttiere, auch wenn er die Flucht aus der plaza angetreten ist. Hat es ein solcher toro erst einmal geschaft nach draussen zu kommen, die Zone der plaza de toros oder eines encierros zu verlassen richtet er auf Strassen, Parks, Fussgängerzonen, Landstrassen, Autobahnen oder wo auch immer erhebliche Schäden an, und somit gibt es zum Tod des Tieres eigentlich kaum eine Alternative. Denn er greift alles an, was sich in seiner unmittelbaren Umgebung bewegt. Und hier spielt ja auch der zeitliche Faktor eine Rolle, denn entsprechendes Betäubungsmaterial will ja auch erst einmal besorgt sein. 

Selbst für den Laien, für den Nichtkenner der Szene taurino dürfte hier die Gefährlichkeit eines toros bewusst werden. Auch wenn er sich in erster Linie nur verteidigt, er ist ein Tier, welches vom ganadero für den Angriff gezüchtet worden ist, und dementsprechend von dieser, seiner "Waffe", dem Angriff auf alles Bewegliche, auch Gebrauch macht.

Montag, 18. Mai 2015

Der Sommer kommt ... die Touristen auch

Wenn Stierkampf nicht gleich Stierkampf ist.
Wie Stierkampfmanager an das Geld der Touristen wollen
Vorsicht ... es kann teuer werden
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von Philip de Málaga

Der Sommer kommt, und mit ihm die Touristen. Dass der Stierkampf eher nicht für die Touristen ist, dürfte dem SfA-Leser weitgehend bekannt sein (siehe auch dazu Der grosse Irrglaube: Stierkampf sei für den Tourismus!).

Wie in fast jeder Branche, es gibt sie auch in der mundo taurino: Die schwarzen Schafe. So versuchen immer noch eine Handvoll empresarios (Manager von meist kleinen oder unrentablen Plaza de toros) in touristisch intensiven Zonen an das Portemonnaie der Urlauber zu kommen. Dagegen ist ja auch grundsätzlich nichts zu sagen, doch was die Touristen dort für viel Geld geboten bekommen übersteigt schon jede Unverschämtheit. Oft sind es nur zwei bis vier Jungstiere, manchmal Kälber an denen sich meistens nicht professionelle Amateure oder Jungstierkämpfer üben können. Solche Veranstaltungen dauern in der Regel eine knappe Stunde. Zum Vergleich, ein klassische corrida de toros geht über zwei Stunden und mehr. Was eine so genannte klassische corrida de toros ist,  wird auf dem folgenden cartel klar dargestellt:

Ankündigung einer richtigen corrida de toros mit echten toros bravos!

Eher für Touristen
Und genau da liegt das Missverständnis. Eine corrida sei ein richtiger Stierkampf. So will man es den Touristen vorgaukeln. Und das stimmt eben nur teilweise. Denn eine klassischer Stierkampf mit professionellen matadores de toros und ausgewachsenen toros nennt sich eine corrida de toros. Touristen werden nun getäuscht indem man zwar das Wort corrida verwendet aber mit einem anderen Anhang, wie zum Beispiel links in dem cartel zu erkennen: Grosse Corrida de novillos sin picadores. Also ein festejo taurino in dem es zunächst keine ausgewachsenen toros gibt, sondern Jungtiere, und zum anderen hat diese Veranstaltung jeweils nur zwei Teile, weil die berittenen picadores, die Lanzenreiter, das erste tercio einfach weggelassen werden. Hinzu kommen ziemlich überhöhte Eintrittspreise (Eine Familie mit zwei Kindern kommt locker auf 200 Euros!) und solche Veranstaltungen dauern gerade mal eine Stunde. Wenn überhaupt.

Hier an der Costa del Sol sind es vor allem die Plaza de toros von BenalmádenaTorremolinos, Mijas und Marbella die an das Geld der Touristen wollen. Fairerweise sollte man aber noch hinzufügen, dass in Marbella und Torremolinos auch gelegentlich richtige corrida de toros und novilladas organisiert werden. Meistens zur Zeit, wenn sie ihre Volksfeste, die ferias feiern.

Stierkampf und Flamenco

Um die Touristen noch mehr zu locken, haben sich die Veranstalter etwas Neues ausgedacht. ¡Dos en uno! Zwei in Einem! Flamenco und Stierkampf. Dabei wollen sie suggerieren, dass man dabei sogar noch Geld sparen könnte, denn schliesslich werden zwei Veranstaltungen zum Preis von einer angeboten. Doch dem ist nicht so. Statt in einen dritten und/oder vierten Stier zu investieren engagieren sie eine günstigere Gruppe die Flamenco vorführt, Amateure die noch vor dem Stierkampf im ruedo für 20 bis 30 Minuten ihr Bestes geben. Manchmal kosten sie sogar gar nichts, weil es sich um Schüler irgendwelcher Flamencoschulen handelt, die ihre öffentlichen Auftritte ein wenig üben dürfen. Ambiente kommt dabei auf jeden Fall nicht auf.

Kompletterweise sollte man hinzufügen, dass es auch corridas flamencas gibt. Dabei handelt es sich um professionelle corrida de toros, bei denen der matador de toros während der faena mit dem toro von einem Flamencosänger begleitet wird. Dort wird also der paso doble durch Flamenco ersetzt. Nicht selten finden solche corridas flamencas zur späten Stunde statt, so ab 20 Uhr und später.

(Foto: Das deutsche Lexikon des Stierkampf, Boris Kahl)
Die Einheimischen dürfen umsonst rein

Kaum zu glauben aber war! Denn die tendidos lassen sich mit den Touristen allein kaum füllen. Ein Beweis dafür, dass es nicht die Touristen sind, welche die plazas füllen. So teilte mir ein Mitarbeiter des cosos von Benalmádena mal mit, an so einem Tag verkaufen wir an die 200 bis 500 entradas. Die Menschen gehen natürlich in der 3.600 Personen fassenden plaza de toros vollkommen unter. Und um eine gewisse Stimmung zu garantieren werden zahlreiche invitaciones, also Einladungen unter den Einheimischen verteilt. Im Mijas wird das anders geregelt. Zunächst werden auf der Seite der sol, also wo die Sonne scheint, die viel Geld zahlenden Touristen eingelassen. Dann öffnet sich kurz vor Beginn der Veranstaltung das Tor zum sombra (dem Schattenbereich), der bis jetzt leer oder kaum besetzt war und eine Menge Einheimischer lässt sich auf den noch freien Plätzen nieder, ohne auch nur einen Cent gezahlt zu haben.

Vorne in der Sonne die zahlenden Touristen,
hinten im Schatten die Einheimischen, welche nichts zahlen.

Preise die es in sich haben!

Hier ein paar Beispiele:

Marbella:
GRAN CORRIDA DE NOVILLOS SIN PICADORES
Stiere: Novillos (*1)
Toreros: Jesus Torres und Juan Reyes
Barrera Sombra: 85 €
Barrera Sol: 65 €
Tendidos: 50 bis 65€


Benalmádena:
GRAN CORRIDA DE NOVILLOS SIN PICADORES
Stiere: Erales (*2)

Toreros: Juan Antonio Valverde und Pablo Hernandez
Barrera Sombra: 90€
Barrera Sol: 75€

Tendidos: 50 bis 65€

Benalmádena
CORRIDA DE NOVILLOS SIN PICADORES Y ESPECTÁCULO FLAMENCO
Stiere: 3 Becerros (*3)
Toreros: Jimenez Fuentes (novillero), Paco Francisco (rejoneador)
Barrera Sombra: 90€
Barrera Sol: 80€
Tendidos: 45€ bis 65€

Mijas:
2 GRANDES ACONTECIMIENTOS EN UNO
TOROS Y FLAMENCO
Stiere: Ejemplares (*4)

Toreros: José Luís Cabrero, Ivan Menacho, Sanchez Beltran
Barrera Sombra: 95 €
Barrera Sol: 85€
Tendidos: 50 bis 70€

Anmerkungen:
*1 Novillos = Jungstiere bis zu 3 Jahren
*2 Becerros = Kälber
*3 Erales = Jungstiere bis zu 2 Jahren
*4 Ejemplares = Also Exemplare und der Züchter kann hier seine billigsten und schlechtesten Tiere an den Mann bringen. Oder auch umgekehrt, dass der Veranstalter günstigste Tiere wählt um Kosten zu sparen. In der Regel werden becerros, also Kälber eingesetzt, die sich noch nicht novillos nennen dürfen.

Warum so teuer?

Die Erklärung ist einfach. Zum einen sprechen sie zu wenig Urlauber damit an, als dass es lohnend wäre. Zum anderen bekommen die Vermittler (Die Kaufhausketten El Corte Inglés oder Carrefour, Hotels, Reiseveranstalter und Reisebüros) ihr Kommission. In der Regel mindestens 20 Prozent. Die begleitenden Reiseführer werden auch bezahlt und schliesslich will ja auch noch der angeblich kostenlose Shuttle-Service finanziert werden. Und letztendlich muss die plaza de toros ja auch ihre Kosten mit den wenigen entradas decken, damit es lohnend wird.

Oft versuchen vor den offiziellen taquillas private Personen versuchen, ihre entradas zu verkaufen. Diese sollten sie meiden, nehmen sie oft mehr als 20, 30 gar mehr Prozent. Ihre Preispolitik ist ziemlich willkürlich. Es sei denn die Veranstaltung beginnt, und sie sind auf ihren Karten sitzen geblieben, dann könnte es durchaus günstiger werden, wenn die empresa der plaza de toros die entradas nicht mehr zurücknimmt.

Oft finden sich in den Zentren der Städte und Dörfer Verkaufsstände, welche an ein Kasperltheater erinnern. In der Regel sind sie genehmigt und offiziell. Nehmen aber 20 Prozent mehr auf den normalen Preis

Was kann man als Tourist tun?

Eigentlich lautet die Frage, wie erkenne ich als Urlauber eine solche Touristenfalle? Grundsätzlich an den Plakaten. Mit einem Format von ungefähr 30 cm Höhe und ca. 12 cm Breite liegen sie an den Hotelrezeptionen und Reisebüros aus. Und das Erste was einem auffallen sollte, ist der Hinweis “BUS GRATIS - FREE BUS”. Da kann man schon davon ausgehen, dass Touristen damit angesprochen werden. plaza de toros wie Málaga oder Fuengirola, wo es richtige corrida de toros oder novilladas zu sehen gibt haben das gar nicht nötig. Da füllen sich die tendidos von alleine.

Zwar sind solche Plakate nett anzusehen, lassen Sie sich aber dadurch nicht täuschen. Die Stiere sind längst nicht so gross wie dort dargestellt. Auch die toreros entsprechen nicht der Wahrheit. Zu der Veranstaltung in Mijas (siehe links) zum Beispiel ist der bekannte matador de toros Enrique Ponce abgebildet. Der hat gewiss diese Stierkampfarena nicht einmal von aussen gesehen.

Wo gibt es richtige Stierkämpfe?

Um ganz sicher zu gehen, sollten sie eine Tourist-Information aufsuchen und nach einem richtigen Stierkampf fragen, einer corrida de toros, wo eben die Spanier, also die richtigen aficionados hingehen. Hier an der Costa del Sol sind das vor allem Málaga und Fuengirola aber auch gelegentlich TorremolinosEstepona und Marbella. Ansonsten könnte man es mit einem Ausflug in eine andere andalusische Stadt wie Granada, Córdoba oder Sevilla verbinden.

Online hat man die Möglichkeit sich nach den offiziellen carteles beim Portal mundotoro zu informieren: Carteles Taurinos, einfach Ort und Datum eingeben und schon werden die nächsten festejos taurinos in der Nähe angezeigt. Auch Fachzeitschriften am Kiosk wie Aplausos verfügen im Anhang über eine Auflistung der aktuellsten carteles.

Unter Localidad den Ort unter País das Land eingeben 
Wo besorgt man sich die Eintrittskarten?

Und haben Sie dann Ihr Ziel erreicht besorgen Sie sich ihre entradas immer an den Originalschaltern direkt an den Plaza de toros. Das sind meistens kleine viereckige Löcher mit der Überschrift Taquilla.

Ist es Ihr erster Besuch, empfiehlt SfA eine gewisse Distanz zum ruedo. Verfügt die Plaza de toros über Ränge, ist die erste Reihe dort sicher eine gute Alternative. Ansonsten in den normalen tendidos, in den oberen Sitzreihen (filas), damit sie zunächst ihre erste corrida in ihrer Gesamtheit atmosphärisch erleben können.

Ansonsten legt Ihnen SfA nahe sich ein wenig bei der gerade entstehenden Serie Das erste Mal ein wenig schlauer zu machen. Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, sich an das Team von SfA zu wenden. Gerne helfen wir ihnen weiter.