Sonntag, 19. Februar 2012

Ein Grund zum Jubeln?

"In der spanischen Region Katalonien wurde durch eine Parlamentsabstimmung mit knapper Mehrheit der Stierkampf ab 2012 verboten. Die Tierschützer jubeln, ohne die Hintergründe dieses angeblichen "Erfolges" zu beachten." vegane-gesellschaft.de (1)

Eigentlich scheint diese Überschrift nicht in diesen protaurinischen Blog zu passen. Aber dieser Titel verdient insofern seine Aufmerksamkeit, weil er auf der anderen Seite geäussert worden ist. Das Portal vegane Gesellschaft (1) erkennt die Politisierung zu dieser Thematik und bedauert vor allem das überproportionale Vorgehen verschiedener Tierschützer und stellt die Frage nach der Effektivität. Die sei miserabel, denn die Zahl der in Katalonien getöteten toros beläuft sich auf weniger als 0,00001 Prozent der in Spanien getöteten Tiere.

Getötete Tiere in Spanien pro Jahr:
Vögel  Schweine  Rinder Toros
Konsterniert stellt man fest, jahrelange Proteste und Abertausende Personenstunden Aktivismus und am Ende rettet man nur 100 Tiere. Eine Investition in einen lediglich kleinen und schwachen Randbereich des Tierschutzes.

Zwar erkennt man den Einwand der Aktivisten an, dass es doch egal sei, wodurch der Stierkampf abgeschafft worden sei, denn zumindest werden dadurch diese Tiere nicht mehr umgebracht. Aber hier irrt der Autor. Denn der einzige Unterschied besteht darin, dass die ganaderías, also die Stierzuchten ihre toros nicht mehr nach Barcelona verkaufen, sondern an andere Plaza de toros

Wir erinnern uns, 2007 bei der Schriftlichen Erklärung des Europäischen Parlamentes waren es 72 Prozent aller Abgeordneten, und immerhin 49 Prozent der europäischen Tierschützer, die ein europaweites Verbot von Stierkämpfen nicht unterstützten (2).

Beide Fälle zeigen auf, wie kontrovers das Thema Stierkampfverbot selbst unter den aktiven Tierschützern gesehen wird.
_________________________________________________

Quellennachweise:
(1) Stierkampfverbot - Ein Grund zum Jubeln?, vegane-gesellschaft.de
(2) Informationsbüro der Europäischen Union für Deutschland

Sonntag, 5. Februar 2012

Der Wert eines Werts

José Ignacio Wert
Spaniens Minister für Kultur, Bildung und Sport Don José Ignacio Wert verkündete am letzten Donnerstag die neuen Richtlinien in Sachen spanischer Kultur. Verständlich für ein jeden aficionado, dass dabei auch das Thema der Tauromachie angesprochen werden sollte. Die Welt des Stierkampfes wurde nicht enttäuscht und Wert versprach auf nationaler wie internationaler Ebene alles Mögliche zu bewegen, um die tauromaquia zum Kulturerbe zu erklären. 

Federico García Lorca
Der aus Madrid stammende Wert stellte unmissverständlich klar, dass die tauromaquia eine kulturelle Disziplin sei, los toros son cultura, welche sich in der spanischen Kunst und Literatur widerspiegeln würde. So zitierte er den Poeten García Lorca, für den sich im Stierkampf wahrscheinlich der grösste poetische wie vitale Reichtum Spaniens findet. 

Damit der Minister seine Richtlinien auch durchsetzen kann, beruft er dafür gesondert eine Comisión Consultiva Nacional de Asuntos Taurinos ein, einen nationalen Beratungsausschuss für Stierkampfangelegenheiten, der alle nötigen Schritte für eine kulturelle Erbschaft in die Wege leiten soll. 

Joan Tardá i Coma (ERC)
Wenn Madrid so etwas von sich gibt, dann dauert es gar nicht lange bis Katalonien antwortet. So war es auch diesmal. Joan Tardá, politischer Führer der Republikanischen Linken Kataloniens (ERC), stellte trocken fest, dass es in Catalunya auch weiterhin keine toros mehr geben werde, es sei denn, die Legion marschiere ein.

Und damit die Eigenbrötler aus dem politischen Lager in Barcelona die Nachricht auch verstehen, richtete der Minister seine Worte in katalanischer Sprache gegen antispanisches Gedankengut. Als taurino respektiere er die antitaurinos, aber er wünschte sich, dass dieses auf Gegenseitigkeit stosse. Und was die Legion angehe, so gedenke er eine kleine Armee von mündlichen Komunikationen aufzubringen. 

Irgendwie erinnert das an Asterix und Obelix. 

Wir befinden uns im Jahr 2012 n. Chr. Ganz Spanien ist von Taurinos besetzt... Ganz Spanien? Nein! Eine von unbeugsamen Antitaurinos bevölkerte Region hört nicht auf, der Tauromachie Widerstand zu leisten. ...

Siehe: Kennen Sie Toro?

Freitag, 27. Januar 2012

Der digitalisierte Stier

Antonio
El niño de la albóndiga
Für viele ist er einer jener Kellner von denen man sich gerne bedienen lässt. Stets froh gelaunt behandelt er einen jeden Gast so, wie man sich vielerorts nur erträumen kann. Eigentlich wollte er torero werden. Hatte sogar schon einen Kampfnamen: El niño de la albóndiga. Der Kerl einer Frikadelle, das junge Fleischkpflanzerl oder einfach nur das Bulettenkind. Wie auch immer, auf jeden Fall waren ihm die toros doch eine Nummer zu gross, zu schnell, zu gewichtig, mit bedrohlich langen und spitzen Hörnern, kurz, viel zu gefährlich um sich in den Rund einer Plaza de toros zu wagen.

Es war kalt, der Himmel blau und die ersten Sonnenstrahlen erwärmten den grossen Platz am Hafen in Málaga. Ich schlenderte vorbei am Plaza, als Antonio, jener vorweg gepriesene Kellner auf mich zukam, warte Philip ich habe da etwas für dich. Es passte mir gut, denn es war gerade an der Zeit sich einen café con leche zu genehmigen und einen Blick in die Tageszeitung zu werfen. Der Kaffee kam, die Zeitung auch und ein strahlender Antonio stand vor mir. Er habe etwas in seinen Schubladen entdeckt, dass mir gefallen könnte. Nichts besonderes, aber bevor es im basura, im Mülleimer landete, wollte er dem Objekt noch eine Überlebenschance geben. Und die lag bei mir.

Genau genommen waren es zwei Artikel. Da waren Aufkleber mit Stierkampfmotiven und eine Postkarte.  Letzteres fiel mit gleich ins Auge. Da ist ein schwarzer toro von einem Videospiel fasziniert, während de r torero schon von Motten angefressen und Spinnweben umgeben eine eher traurige Figur abgibt. Und das nur, weil ein digitalisierter Stier das Interesse am roten Tuch verloren hat. Welch eine Wonne für einen jeden antitaurino.

Los Toros visto por Ozelui
Ein Blick auf die Rückseite verrät das Alter von diesem Kunstwerk. 1981, vor dreissig Jahren ist es entstanden und will schon damals wissen, welche Bedeutung die Digitalisierung für die tauromaquia haben könnte.

Da kann man sich doch mal fragen wie sieht das überhaupt aus mit dem Zusammenprall dieser Welten. Welchen Einfluss hat das digitale Zeitalter auf die tauromaquia? Gewiss, man kauft sich die entradas mittlerweile online, auch auch die wichtigsten Medien befinden sich im World Wide Web und Liveübertragungen von Stierkämpfen aus Amerika verfolgt man ebenfalls im Netz. 

Doch wie sieht es in den Plaza de toros aus? Welche Rolle spielen technische Neuerrungenschaften bei einer corrida de toros? Nicht eine! Im Gegenteil, technischer Firlefanz scheint verpönt. Seien es Grossleinwände in den tendidos, wo der Zuschauer die Manöver noch einmal in Zeitlupe verfolgen kann, gar als Bewertungsgrundlage für die möglichen Auszeichnungen, oder Messgeräte, um die Abstände zwischen torero und toro festzuhalten, oder elektronische Werbetafeln, ähnlich wie in Fussballstadien, nein, so etwas ist gänzlich unerwünscht. 

Die Welt der toros lebt von den einzelnen Momenten. Momente der Natürlichkeit. Jeder für sich eine Sekunde der Wahrheit. Jene Erlebnisse nach denen sich ein jeder aficionado sehnt. Nicht am Fernseher, auch nicht auf der Grossbildwand, und schon gar nicht mit digitalisierter Bestätigung wie die Hundertstelsekunden beim Sport, nein live, gefühlt und miterlebt. Genau das sind die Momente, und auch wenn diese nur einige wenige Minuten im Leben eines aficionados ausmachen, es sind jene Augenblicke die man nie vergessen möchte. 

Sonntag, 4. Dezember 2011

Ein Ave Maria für die Antitaurinos

Es war ein herrlicher Sonntag. Blauer Himmel und eine wärmende Sonne trieben ganze Horden von Menschen in die Innenstadt von Málaga. Und wer genau hinschaute konnte sie sehen.  Jene die sich von der Wahlniederlage des letzten Monats noch nicht erholt haben. Die antitaurinos. Kraftvoll wollten sie sich spanienweit in vielen Städten in Szene setzten und für ihre Sache demonstrieren. Für die abolición, ein europaweites Verbot von Stierkämpfen. Tausende, zig tausende sollten es sein, doch wer nachzählte, in Málaga war es gerademal eine Hundertschaft.

Antitaurinos in Málaga
Auf der Plaza de la Constitución, im Herzen der südspanischen Metropole versammelten sie sich, gleich einer Schar schwarz gekleideter Jünger, um einen symbolischen Friedhof aus kleinen weissen Pappgrabsteinen. Dabei riefen sich gegenseitig zu: "abolición ... abolición ... abolición.". In ihren Händen hielten sie Stangen mit schwarzen Wimpeln wie wir sie von den chinesischen Heerscharen kennen, und in leuchtendem Gelb verkündeten diese ihr Kampfwort, abolición. Doch die chinesische Wirkung blieb aus, den es waren keine Schaaren zu sehen.

Andrés ist Anwalt und schaute sich kopfschüttelnd das Geschehen an. Wir gehören zu den anderen,  meinte er schmunzelnd, als man uns einen Handzettel geben wollte und stellte trocken fest, dass das eher an eine gothische Subkultur erinnere als an eine Demonstration. Und so wirkte es auch auf die wenigen Schaulustigen. Ein älteres Touristenpaar aus Portsmouth erkundigte sich höflich, was dass denn solle. Nun, erklärte der Anwalt, nur ein paar Verrückte die Spanien abschaffen wollen.

Ave Maria
Durch ein Megafon ertönte eine krächzende Stimme, lucha con nosotros, kämpfe mit uns! Es ruft der Friedhof der Kuscheltiere. 

Eine Stimme erklang, gar so lieblich und doch verzerrt. Aber die Melodie aus Kadenzen und Septakkorden einer Quetschkommode verriet die Herkunft. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde des Todes. Ein Amen für die abolición. Ergriffen wurde durch das blecherne Megafon verkündet, was für ein emotionaler Moment dieser doch gewesen sei, bestätigt durch bescheidendes in die Hände klatschen einzelner Jünger.
Bravo für ein Ave Maria

Doch wer aufmerksam zuhörte fragte sich, über wen reden die? Wer ist hier eigentlich der Sünder? Für wen wird so andachtsvoll gesungen? Wird nicht gerade die Kirche verflucht, weil sie zum Entsetzen der Stierkampfgegner keine Stellung gegen die tauromaquia bezieht? Oder zeigt sich eine Welle der Toleranz, eine heimliche Akzeptanz für kirchlich geistige Güter? Wohl kaum.

Wie der Zufall es wollte zog ein Prozession der Heiligen Jungfrau der Virgen de los Remedios vorbei. Begleitet von ihrer Bruderschaft, den Anhängern und den geistlichen Vertretern, die liebevoll ihre Jungfrau mit Verehrungshymnen besangen.

Der Blick fiel wieder zurück auf die Gothiktruppe, welche unbeeindruckt das Megafon lauter stellte um den Störenfrieden ja nicht die verbale Machtherrschaft auf dem Platz zu überlassen. Lucha con nosotros. Für wenige Minuten die Stimmen zu senken, um der Prozession mit ihrer Jungfrau den nötigen Respekt zu zollen, das kam ihnen wohl nicht in den Sinn.
Virgen de los Remdios
Singen von Ave Maria, sind ergriffen und wenn dann eine richtige Maria vorbeikommt wollen sie von ihr nichts wissen. Ein respektloser und unerzogener Haufen, polterte der Anwalt los. Ein elegant gekleideter Herr gesellte sich zu uns. Dies alles sehe irgendwie deprimierend aus, meinte er, also ob sie ihre eigenen Ideen zu Grabe tragen.
So sehen nicht überzeugte Demonstranten aus.
Und da standen sie nun, so ziemlich alleine gelassen. Sangen sich gegenseitig an und müssten doch gemerkt haben, dass sich eigentlich kaum einer für sie so richtig interessiert.

Siehe auch: Sympathie oder Mitleid für eine Antitaurina?

Montag, 21. November 2011

Spanien hat gewählt

Sin palabaras - ohne Worte


Freitag, 11. November 2011

Spanien wählt

Spanien wählt am 20. Noveber 2011
Wahlkampf in Spanien. Der Termin rückt näher und das Buhlen um Wähler kommt in die heisse Phase. Da der Ausgang schon festzustehen scheint, kämpf man eben um die kleinen Dinge. Die Parteien um den Einzug, die Sozialisten um Schadensbegrenzung und die PP neigt zu Habgierigkeit. Dabei interessiert die Wähler vor allem nur eins: Ihr Leben, ihr Standard, ihre Zukunft und ihre Kultur. Für die aficion bekommt derjenige die Stimme, der sich für den Erhalt der Tauromaquia einsetzt. Bei gut fünfzehn Millionen aficionados ein wahrlich riesiges Wählerpotencial.

Das erkannte auch der Spitzenkandidat der Partido Popular, Mariano Rajoy, der am letzten Dienstag im Privatsender Antena 3 (*1) verkündete,  "Haré lo posible porque haya toros en toda España. Incluida Cataluña". Eindeutiger geht es nun wirklich nicht mehr. Er und seine Partei werden alles dran setzen um die Tradition der Tauromaquia aufrechtzuhalten. Das gilt auch für Katalonien. Punkt aus!

Was für ein Stich mitten in das Herz der antitauristas. Nur wenige Tage vor der Wahl, verkündet genau die Partei, die mit grösster Wahrscheinlichkeit gewinnen wird, vor einem Millionenpublikum, nicht nur dass sie weitere Störversuche diverser antitaurinos auf keinen Fall dulden werde, sondern stellt auch den katalanischen Alleingang in Sachen abolición de los toros, also ein Verbot von Stierkämpfen in Frage.
Mariano Rajoy Brey

Mariano Rajoy gibt ohne weiteres zu, dass er kein grosser aficionado de toros sei, aber trotzdem gelegentlich Stierkämpfe in Pontevedra oder Sevilla besuche. Er selbst spricht sich für die Freiheit aus: "Man kann keinen verpflichten zu Stierkämpfen zu gehen, aber genauso wenig kann man diese verbieten". Schliesslich findet sich die Förderung der Verbreitung der Tauromaquía als Kulturerbe und Teil der spanischen Tradition im Wahlprogramm der Partido Popular wieder (*2). 


Eine nationale Auszeichnung für die Tauromachie

Ángeles Gónzález-Sinde Reig
Und das Leiden der Gegner geht weiter. Noch bevor es zum grossen Rededuell der Spitzenkandidaten kam, verkündetedie die spanische Kulturministerin Ángeles González-Sinde die Einführung einer neuen staatlichen Auszeichnung. Die Premio Nacional de Tauromaquia (*3). Seitdem die Tauromachie im Juli diesen Jahres dem Ministerium für Kultur unterstellt worden ist (*4), versteht sich die Stierkämpferkunst ofiziell als eine artistische Disziplin. Es sei nur eine logische Konsequenz, "die Personen oder Einrichtungen auszuzeichnen, die sich durch ihren Einsatz hervorgetan haben, um sich für die Verbreitung der kulturellen Werte der Tauromachie einzusetzen", so die Kulturministerin.

Dotiert mit 30.000 Euros übertrifft diese staatliche Auszeichnung alle Prämien für Literaturpreise, welche lediglich eine Zuwendung von 20.000 Euros erhalten. Die katalanische Tageszeitung La Vanguardia ist entsetzt (*5). Wie kann der Staat etwas auszeichnen, was von einzelnen Regionen (die kanarischen Inseln und Katalonien) verboten worden ist? Fassunglos nehmen sie zur Kenntnis, dass von nun an, toreros, ganaderos, empresarios taurinos etc. höher prämiert werden als die Werke von Schriftstellern, Geschichtsprofessoren oder Journalisten. Die Tauromachie wurde auf die Ebene der Schönen Künste, des Theaters und der Musik gestellt; alles Elemente die wir am tarde de toros, im sol y sombra und beim Erklingen des paso dobles  erleben können.

Wie auch immer die Wahl ausgehen wird, der Gewinner steht schon jetzt fest:  

La Fiesta Nacional. 


 ______________________________________________________________________

Anmerkungen:
(*1) Interview mit der Chefredakteurin der Nachrichten von Antena 3 Gloria Loman mit einer Einschaltquote von 11,5 Prozent.
(*2) Fomentar la difusión de la tauromaquia como patrimono cultural y traditional español. 
(*3) BOLETÍN OFICIAL DEL ESTADO,  Núm. 269, Sec. III., Pág. 116575, 8/11/2011
(*4) BOLETÍN OFICIAL DEL ESTADO, Núm. 209, Sec. I, Pág. 94912
(*5) "La última estocada de Sinde" von Albert Lladó, La Vanguardia, 9/11/201

Sonntag, 30. Oktober 2011

Es ist Zeit für die Stiere

Während man in anderen Gebieten über das Für und Wieder der tauromaquia sich streitet geht die südspanische Metropole Málaga still und heimlich ihren taurinischen Weg. Anlässlich ihres 175. Jubiläums veranstaltete die Diputación de Málaga una semana taurina. Eine Woche lang wurde sich mit der tauromaquia auseinandergesetzt und im Mittelpunkt stand ein runder Tisch mit Persönlichkeiten aus Kultur und der Welt der Stiere, eine praktische Vorführung der Stierkampfschüler aus Málaga mitten auf dem Plaza de la Constitución und eine Ausstellung mit Photographien von Pablo Cobas.

Das besondere an dieser Ausstellung Tiempo de Tauromaquia war ohne Frage der Ort. Nicht in einem Museum, in keiner Gallerie, und auch nicht in irgendeiner Bar. Man wählte die Fassade eines Gebäudes im Herzen von Málaga, direkt am Plaza de la Constituciön. Zu sehen sind Momente der arte del toreo, der Stierkämpferkunst. Zehn überdimensionale Schwarz-Weiss-Photos erfreuen die Augen der flanierenden Herrschaften auf der noblen Calle Marques de Larios.


Der sechsundzwanzigjährige Pablo Cobas aus Málaga ist kein Unbekannter. Zahlreiche Ausstellungen, viele Preise und gerade in diesem Jahr gewann er den "III. Fotowettbewerb der Semana Santa".


Webauftritt des Künstlers: Pablo Cobas Fotografía

Siehe auch:

Sonntag, 23. Oktober 2011

Antoñete, Tod am Nachmittag

Sonntag in Andalusien. Es ist noch früh am Morgen. Nur wenige Kreaturen zeigen sich im Strassenbild. Die letzten Gestalten der Nacht, die ersten Kirchgänger, die Taxifahrer, Bäcker und die Zeitungshändler, welche die jüngsten Exemplare der Presse sorgfältig vor ihrem Stand ausbreiten. Neben dem Kantersieg von Real Madrid wissen die Medien auch vom Tod zu berichten. Vom Tod am Nachmittag. Nicht im ruedo, sondern in einem Krankenhaus in Madrid.
Der Himmel ist schwarz. Es donnert und grollt, helle Blitze erleuchten schmerzend die Silhouette der Altstadt von Málaga. Es regnet in grossen Tropfen. Der Himmel weint und Spanien trauert. 

Nichttaurinos werden von ihm kaum gehört haben, aber diejenigen, die sich zur afición bekennen, wissen sehr wohl, warum die taurinischen Flaggen auf Halbmast hängen. Antonio Chanel Albadalejo "Antoñete" hat gestern der Welt Lebewohl gesagt. Nicht die toros haben ihn besiegt, nein, der Tabak und die Einsamkeit gaben dem Leben eines der grossen toreros ein jehes Ende. Wer als Neuaficionado das Glück hatte Antoñete in Aktion zu sehen, der kam in den Genuss der Tauromaquia noch einmal die Hand zu schütteln, so wie man sie Anfang Mitte des letzten Jahrhunderts kannte. Die grossen Juan Belmonte und Manolete lassen grüssen.

Antoñete, ein Mythos der Tauromaquia, eine Legende aus der Welt des Stierkampfes. Der Geschmack des guten toreos. Sein klassischer Stil mit den Stieren zu kämpfen, seine persönliche Art im Umgang mit der Tauromaquia lassen ihn als Teil der taurinischen Geschichte erleuchten. Für immer und unvergesslich.

Für den kolumbianischen matador de toros Cesár Rincón war er Idol und Vorbild. Und mit Erfolg. Im Jahr 1991 konnte man in der Presse lesen, Cesár Rincón in Madrid kämpfen zu sehen, ist wie Gott etwas zu fragen und er antwortet dir. Ein Mythos lebt weiter.

Wer kennt ihn nicht? Atrevido, den weissen Stier. 15. Mai 1966, das war keine faena, das war eine Simphonie. Unvergessliches Delirium in der grössten Plaza de toros von Europa. Las Ventas, seine Plaza de toros, hier ist er, hier war er zuhause.


Kein anderer hat es verstanden wie er die Geometrie des toreos umzusetzen, kaum einer konnte mit der Distanz zum toro so umgehen wie er. Seine Manöver waren durch und durch geplant, bis in das kleinste Detail durchdacht, er beherrschte das Terrain. Das toreo war für ihn wie eine taurinische Gleichung die er meisterte. Gewiss, sein Stil mag für einige wenige etwas altmodisch gewesen sein, der Vergangenheit angehörend und vielleicht auch zu schlicht, aber stets elegant, majestätisch, klug und überlegen.

Antoñete, descanse en paz.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die heilige Verónica

Es ist wohl das bekannteste und in der Regel auch eines der ersten Manöver die ein matador mit dem toro vollführt. Dabei tritt der torero dem Stier mit der capa entgegen. Bei der capa handelt es sich um einen zweifarbigen Cape, einem außen rosa farbenen und innen gelben Umhang, der normalerweise mit beiden Händen gehalten und geführt wird. Der Name capa wird von capote abgeleitet und im Cossío, dem spanischen Brockhaus für Stierkampf findet sich die Erklärung: Instrumento de torear ... para burlar y torear al toro. Ein Instrument des Stierkampfes um den Stier zu täuschen und um mit dem Stier zu arbeiten. Wobei das Wort torear absolut vielseitig übersetzt werden kann. Denn neben mit dem Stier zu kämpfen, steht es für provozieren, belästigen aber auch verspotten. Im besagten COSSÍO verweisst man erst einmal auf ein anderes Wort: Lidear los toros en la plaza. Und schliesslich: Acción de dar al toro lidia. Also eine Tätigkeit mit dem Stier im Rahmen einer lidia, der Gesamtheit aller auszuführenden Figuren.mit einem toro während eines Stierkampfes.

Und was hat das bis jetzt mit der Heiligen Verónica zu tun? Wenn ein toro das Rund einer Plaza de toros betritt, wird er meistens vom matador mit einer Serie von veronicas empfangen. Dabei hält der torero die capa mit beiden Händen frontal zum toro und versucht ihn zu locken um ihn an sich vorbei führen zu können.
Ein Torero lockt den Stier mit der capa
Der Torero führt den Stier an sich heran
Der Torero führt den Stier an sich vorbei

El Greco: Die Heilige Verónica (um 1580)
Jenes Manöver nennt man verónica. Ein jeder der in irgendeinweise mit dem Stierkampf konfrontiert ist hat diesen Namen schon mal gehört. Nach irgendeiner Heiligen benannt, sei er erzählt man, und die ganz Schlauen wissen sogar etwas von einem Schweisstuch zu berichten. Und es stimmt

Die Figur trägt den Namen nach der Heiligen Veronica, einer angeblichen Jüngerin von Jesu Christi, obwohl nicht sicher ist, ob sie überhaupt existiert hat. Auf seinem Kreuzweg soll sie Jesu ein Schweisstuch mit beiden Händen in der Art gereicht haben, wie eben jenes Manöver der toreros ausgeführt wird. So zumindest stellt es sich in zahlreichen Kunstwerken dar.

"Costillares"
Die Erfindung des Manöver der verónica wird Joaquín Rodríguez, bekannt unter dem Namen Costillares (1746 - 1799), zugeschrieben. Überhaupt war er der erste torero der begann mit capa und muleta die ersten kunstvollen Manöver zu vollführen. Die Namensgebung ist aber von José Degado "Pepe Hillo" (1754 - 1801) erfolgt, der diese Figur in seiner Tauromaquia von 1796 erstmals schriftlich festhält.



Der spanische matador Enrique Ponce in Mexiko mit einigen verónicas:
 

Abschließend sei festgestellt, dass sich die verónica selbstverständlich auch in ein Verb konvertieren lässt, veroniquear: Regaterín tuvo una gran tarde, hasta como torero, pues veroniqueó superiormente.

________________________________________________________________
Quellennachweise:
  • COSSIO, Band 1, Espasa Calpe S.A., 2007
  • CINCO LUSTROS DEL TOREO, José D. De Quijano (Don Quijote), Ediciones de "La Fiesta Brava" Barcelona 1933
  • EL ARTE DE TOREAR, José Delgado "Pepe Hillo", 1796:
Pepe Hillo
“La Verónica: Esta es la que se hace de cara al Toro , situandose el Diestro en la rectitud de su terreno . Es la mas lucida , y segura que se executa ; y sus reglas son áproporcion de los Toros . El Franco ,Boyante , Sencillo ó Claro que todo es uno, se debe dexar venir por su terreno, y quando llegue á jurisdiccion cargarle la Suerte y sacarla , y hasta este acto , parará el Diestro los pies para lograr echarle quantas suertes quiera, procurando siempre que quede la Res derecha y no atravesada . Si estos Toros tienen muchas piernas deberá el Diestro situarse á bastante distancia ,a la Suerte, porque siempre pueden rematarla , pero sí carecen de ellas se han de citar sobre corto ,de forma que rematen y hagan suerte; y si no ,sucede muy de continuo que se quedan por falta de piernas antes de llegar á el engaño , o en el centro, y entonces puede peligrar el Diestro”


Montag, 3. Oktober 2011

Basketball und die Stiere

adidas Werbespot 2011
Wieder einmal wirbt der deutsche Sportartikel-Hersteller adidas mit Stierkampf für seine Produkte. Pate dabei ist der US-amerikanische Basketballspieler Derrick Martell Rose und gedreht wurde in der grössten Stierkampfarena von Europa. In Las Ventas von Madrid.

 

Mittwoch, 27. April 2011

Vive la France!

Frankreich erklärt den Stierkampf zum immateriellen Kulturerbe

Vive la France! Das sind die Worte die man in Spaniens grösster Tageszeitung El País zu lesen bekommt: Es lebe Frankreich! Soviel Enthusiasmus für den französischen Nachbarn, das hat es auf der Iberischen Halbinsel schon lange nicht mehr gegeben. 

Was ist geschehen?

Ausgerechnet an einem Karfreitag wurden die Hoffnungen vieler antitaurinos begraben. Ein symbolischer Tag für die tauromaquia! Pünktlich zum Auftakt der Stierkampfsaison in Arles hat Frankreich als erste Nation der Welt, den Stierkampf in die Liste der nationalen immateriellen Kulturgüter aufgenommen und erfüllt damit die Vorgaben der UNESCO. Ein Schock für die Gegner von Stierkämpfen. Denn nun ist ein Verbot von taurinischen Aktivitäten in den 47 französischen Städten nach katalanischem Vorbild nicht mehr möglich.

Die Nachricht kam überraschend. Denn immerhin gut die Hälfte der Franzosen spricht sich gegen Stierkämpfe aus. Und auch nur in vier südlichen Regionen sind diese als "Culture de la Tauromachie traditionelle" erlaubt: Das wären Aquitanien, Midi-Pyrénées, Provence-Alpes-Côte d`Azur und Languedoc-Roussillon.

In Spanien hat gerade im Oktober letzten Jahres das Parlament einen Antrag, den Stierkampf zum Kulturgut erklären zu lassen, abgelehnt, was aber kein Nein zum Stierkampf bedeutete. Trotzdem umso erstaunlicher der französische Vormarsch. 

Dementsprechend sind die französischen Gegner von Stierkämpfen schockiert. Können nicht nachvollziehen, was das französische Ministerium für Kultur getan hat. "Es sei ein skandalöses Zeugnis für den französischen Staat", so Claire Starozinski von der Alianza Anticorrida. Die Zahl der Stierkampfgegner werde zwar stets grösser, aber sie verlieren immer mehr an politischem Terrain.

Während anitaurinos trauern erfreuen sich die taurinos an dieser Nachricht um so mehr. Denn damit wurde der Grundstein gelegt, die tauromaquia zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO erklären zu lassen. Gewiss bis dorthin ist es noch ein sehr langer Weg. Und ob man dieses Ziel überhaupt erreichen wird steht auf einem anderen Papier. Aber alle diese Bemühungen führen dazu, dass die tauromaquia in ihren Fundamenten immer besser dasteht.

¡Olé por Francia!

Freitag, 29. Oktober 2010

38 Seiten

Holen Paragraphen die toros wieder nach Katalonien zurück?

Gestern um elf Uhr morgens überreichten die Senatoren Pío García Escudero und María Rosa Vindel dem Madrider Verfassungsgericht eine 38-seitige Klage gegen das Verbot von Stierkämpfen in Katalonien. Weitere fünfzig Senatoren tragen diese Klageschrift mit. Die Politiker wollen Vefassungswidrigkeiten bei bis zu zwölf Artikeln entdeckt haben. Sie begründen ihr Vorgehen mit der Erklärung, es könne nicht sein, dass ein regionales Parlament den spanischen Bürgern den Zugang zu kulturellen Gütern verweigert, obwohl diese durch das spanische Grundgesetz ausdrücklich erlaubt sind. So stellte García Escudero fest: "Die Entscheidung des katalanischen Parlamentes verstösst gegen verschiedene Artikel des Grundgesetzes, und ausserdem habe es zweifellos seine Kompetenzen überschritten. Obwohl es in gewissen Bereichen über eine Zuständigkeit verfügt, bestimmte Dinge selbst zu regulieren, steht es dem Parlament aber nicht zu es ganz zu verbieten."

Dabei geht es nicht nur um die Stiere. Die Klageschrift bezieht sich auf die Amtsbefugnis regionaler Ebenen, die kulturellen Betrachtungsweisen und die wirtschaftlichen Aspekte. Gerade bezüglich des letzten Punktes heisst es, dass mit der katalanischen Entscheidung die "Einheit der nationalen Wirtschaftsordung" gefährdet sei. Im Laufe der Zeit habe der Stierkampf einen eigenen wirtschaftlichen Sektor geschaffen. Und es scheint nur verständlich, dass eine regionale Regierung nationale Wirtschaftsinteressen nicht aus dem Gleichgewicht bringen darf.

Ausserdem sei es eine Ansammlung von Ungereimtheiten. Wie kann man die corrida de toros verbieten und gleichzeitig alle anderen Stierfeste zulassen? Für Pío García Escudero ist die Angelegenheit eindeutig: “Si Cataluña protege una actividad taurina, debe proteger las corridas de toros”. Wenn Katalonien taurinische Aktivitäten aufrechterhält, dann sollten sie auch die corrida de toros schützen. So könnte das Verbot von Stierkämpfen zu einem katalanischen Eigentor werden. Denn das Verfassungsgericht könnte zwar das Verbot von Stierkämpfen aufrechterhalten, dann aber auch verlangen alle Stierfeste in Katalonien zu verbieten. Das ist aber eher unwahrscheinlich.

 dpa  Diese Nachricht von der Verfassungsklage hat mittlerweile die Deutsche Presse-Angentur erreicht. Und auch hier beginnt man sich zu fragen: "Entpuppt sich das Verbot des Stierkampfes in Katalonien als eine Farce?"

______________________________________________________

Siehe auch:

Freitag, 8. Oktober 2010

Es ist Kunst, aber keine Kultur!

Ich musste die Pressemitteilung von VOCENTO mehrmals lesen: "El PSOE y el PNV no dudaron en ensalzar el arte del toreo, pero votaron en contra." Sie hatten kein Zweifel daran, dass der toreo eine Kunst ist, stimmten aber dagegen! Welch eine Nummer politischer Heuchelei! 

Der spanische Senat stimmte mit 129 zu 117 Stimmen gegen den Antrag der Partido Popular,  den Stierkampf zum Kulturgut erklären zu lassen. Und es ist ein denkbar knappes Ergebnis! Immerhin stimmten fast 48 Prozent (!!!!) dafür. Eine Zahl von der jede deutsche politische Gruppierung nur träumen darf.

Antitaurinos freuen sich. Sprechen mal wieder von einem Sieg für die Stiere und einer Niederlage für die Stierkampflobby. Man will der "Tauromafia" die Subventionen streichen. Doch den correbous und die anderen Stierfeste, die  wollen die Sozialisten sehr wohl subventionert wissen. Welch eine politische Doppelmoral!

Ist es wirklich ein Sieg für die antitaurinos? Das Thema wurde von sozialistischer Feigheit an die autonomen Regionen weitergeleitet. Damit will man zunächst die sozialistischen Genossen in Katalonien unterstützen. Doch wer einen Blick auf die politische Landkarte wirft, wird erkennen, dass in Spanien die PP mehrheitlich das Sagen hat.

Sonntag, 19. September 2010

Literatur in deutscher Sprache

Immer wieder erreichen SfA Anfragen über Literatur zum Thema der tauromaquia in deutscher Sprache. Das Interesse an deutschsprachiger Literatur an der mundo de los toros ist nicht ganz so bescheiden, wie es von den Gegnern gerne dargestellt wird. Allein in dieser Aufstellung finden sich 55 deutschsprachige Ausgaben zum Thema der toros. Auch das Interesse der SfA-Leser bestätigt jenes Interesse. Die Seite Literatur in deutscher Sprache rangiert bei SfA an zweiter Stelle. Allein in den letzten vier Wochen zählte diese Seite 75 Besucher.

So wurde diese Seite neu überarbeitet und wird regelmässig neu angepasst. Wobei erwähnt werden soll, dass die Auswahl nicht nur protaurinisch orientiert ist. Auch auf antitaurinische Literatur wird hingewiesen.

Nicht alle Bücher sind mehr im üblichen Buchhandel erhältlich, aber nicht selten hat man die Möglichkeit diese über Antiquariate zu beziehen (z. B. online im ZVAB).

________________________________
Torodora Gorges
Morante de la Puebla, Torero

Der spanische Matador de Toros José Antonio Morante Camacho verkörpert gegenwärtig die Kunst der Tauromachie auf ganz besondere Weise. Das Buch handelt vom Leben und Werdegang dieses Toreros. Die erste Biografie über einen Stierkämpfer einer deutschen Autorin!
Hier gibt es eine Leseprobe.

Link: Morante de la Puebla, Torero - Portrait eines Künstlers
ISBN-13: 978-3- 8391-5770-1




________________________________
Larry Collins / Dominique Lapierre
... oder du wirst Trauer tragen

Ein Klassiker!
Hier wird der Werdegang des berühmten matador de toros Manuel Benítez "El Cordobés" beschrieben. Geschickt vermitteln die Autoren vor dem geschichtlichen Hintergrund des spanischen Bürgerkrieges und der Francodiktatur, wie ein Stierkämpfer aus Andalusien sein Elend überwand und zu einem der reichsten Männer Spaniens wurde.

Goldmann Verlag, 1967
ISBN: N 3-442-09110-1



________________________________
Rolf Neuhaus
Der Stierkampf - Eine Kulturgeschichte

Diese erste umfassende Kulturgeschichte des Stierkampfs erzählt von toreros, von berühmten matadores de toros, von legendären toros, von archaischen Riten und neuen Festen, von Ablehnung und Faszination der corridas de toros. Was ist der Stierkampf? Archaischer Opferritus oder jahrhundertalte Tradition?

Insel Verlag, 2007
ISBN: 978-3-458-34952-5


________________________________
Karl Braun
Der Tod des Stieres



Spanien ist anders, ganz besonders, wenn es um den Stier geht. Mitteleuropäer sehen die Grausamkeit beim Tod des Stiers - was aber sehen, erleben die Spanier? Das Buch erschliesst die frühen und untergegangenen Motive europäischer Kulturwerdung und erzählt über Tradtionen der Stierfeste.

Verlag C.H. Beck, 1997
ISBN: 3-406-42823-1



________________________________
Edward Lewine
Der Tod und die Sonne

Edward Lewine schreibt für die New York Times und die Daily News. Eine Lebenskrise brachte ihn nach Madrid und dort zu seinem ersten Stierkampf. Das Erlebnis war tief und überwältigend, der Stierkampf berührte ihn auf eine für ihn unbekannte Weise. Dieser Faszination geht er in seinem Buch nach und begleitet 1984 -1985 den matador de toros Francisco Rivera Ordoñez.

Campus Verlag, 2006
ISBN: 978-3-593-37403-1
________________________________
Ernest Hemingway
Gefährlicher Sommer

Hemingway kam nach Spanien um das Leben zu suchen, doch er fand den Tod. Für viele das beste Buch über Stierkampf was Hemingway geschrieben hat. Der Autor begleitet 1959 die beiden toreros Luis Miguel Dominguin und Antonio Ordoñez. Dieses Buch wurde erst 1985 aus seinem Nachlass veröffentlicht.

Rowohlt Verlag, 1986
ISBN: 3-498-02869-3



________________________________
Cristina Sánchez
Matadora - Mein Leben als Stierkämpferin

Dies ist eine Autobiographie von Cristina Sánchez, der ersten matadora de toros der Geschichte, welche mit Erfolg in eine der letzten männlichen Domänen eingedrunden ist.

Wolfgang Krüger Verlag, 2001
ISBN: 3-8105-1894-8






________________________________
A.L. Kennedy
Stierkampf

Ein Buch über die ganz grossen Erfahrungen: Ehrgeiz, Angst, Mut, Erfolg, Scheitern, Tod - und ein exellentes Buch über den Stierkampf.

Verlag Klaus Wagenbach, 1998
ISBN: 3-8031-3157-X






________________________________
Rainer Bischof
Heilige Hochzeit

Der "corrida" als spezielle Ausformung der Darstellung des Todes wird in diesem Buch nachgegangen, ihre historischen, philosophischen und aktuellen Grundlagen betreffend.

Böhlau Verlag, 2006
ISBN: 3-205-77538-4
Werbeblatt





________________________________
Pierre Imhasly
Corrida

Imhasly stellt die Protagonisten dar, Stier, Mann, Publikum. Aber auch Geschichte, Technik, Dramaturgie, Essenz, Geschäft und Kunst. Er tut dies mit Engagement, Kenntnis und Poesie.

Edition Erpf, 1982
ISBN: 3-256-00015-0




________________________________
Munro Leaf
Ferdinand

Es war einmal in Spanien ein junger Stier, der hieß Ferdinand. Ferdinand ist anders als die anderen Stiere: am liebsten sitzt er einfach ruhig unter seiner Lieblingskorkeiche und beschnuppert Blumen. Doch plötzlich wird er abgeholt und in die Stierkampfarena gebracht...

Diogenes Verlag, 1993
ISBN: 3-257-00742-6

  



________________________________
Lorenz Rollhäuser
Toros, Toreros 

Der Autor stellt den Stierkampf als ein soziales Ereignis dar, zutiefst verwurzelt in der Geschichte Spaniens. Spürbar wird dabei wie lebendig eine Tradtion ist, welche mit europäischen Normen unverträglich scheint.

Rowohlt Taschenbuchverlag, 1990
ISBN: 3-499-18254-8




________________________________
Peter Haining
Corrida

Zwanzig berühmte Autoren schildern ihre Erfahrung in der plaza de toros.

Fischer Taschenbuch Verlag, 1974
ISBN: 3-436-01960-7







________________________________
Bernd Kessens
Die Angst des Stierkämpfers vor der Spitze des Horns


Ein Roman der einen Blick auf die Seele eines jungen Stierkämpfers wirft und den Umgang mit der Angst.


Plaggenborg Verlag Vechta, 1994
ISBN:3-929358-03-4





________________________________
Tom Lea
Der Torero

Erzählt wird die Geschichte von Luis Bello, eines Aufsteigers vom Pferdejungen zum vergötterten Torero. Menschliche Tapferkeit und ein bemühen um höchste Form stehen primitiver Urkraft gegenüber. Sehr spannend geschrieben.


Hans E. Günther Verlag, 1951
ASIN:  B0000BKRNU




________________________________
Georg Hensel / Helmut Lander
Stierkampf in Wort und Bild

Ein kurzer Überblick: Der Stier, Der Schauplatz: Plaza de Toros, Auftakt: Paseo und Capa, das erste Drittel: Picadore, das  zweite Drittel: Banderillas, das letzte Drittel: Muleta und Degen, geschichte und Gegenwart, Kalender der Corrida, Namen, Begriffe, Sachen, Ore.

Verlag S. Toeche-Mittler, 11987
ISBN: 3-87820-303-9



________________________________
Luis Masterson
Diablito,der Sieger

Vom Waisenjungen zum gefeierten Torero, vor dem Hintergrund der mexikanischen Revolution.

Bastei Lübbe
ISBN: 978-3404130658 








________________________________
Jacques Durand
Die Welt der Stiere

Jacques Durand ist seit zwanzig Jahren Redakteur der Seite "Tauromachie" in der großen französischen Tageszeitung "Libération". Das Buch stellt eine Auswahl seiner besten Artikel dar. Eine Wanderung durch die "Welt der Stiere", Literatur der besonderen Art und Journalismus auf höchstem Niveau. Ein pures Lesevergnügen ...

Böhlau Verlag, 2010
ISBN-13: 978-3205785446


 

________________________________
Michelle Becker
Repräsentation von Stierkampf in los golfos und el doble

Studienarbeit über Stierkampf, Universität des Saarlandes

Grin Verlag, 2009
ISBN-13: 978-3640825080









________________________________
Michel Leiris
Spiegel der Tauromachie, eingeleitet durch Tauromachien

Das illustrierte Buch öffnet den Blick des Betrachters neben dem Ritual des klassischen Stierkampfs auch für den erotischen Aspekt. Philosophische Gedanke aus 1937.

Mit Zeichnungen von André Masson

Matthes und Seitz Verlag, 1982
ISBN: 3-88221-217-9




________________________________
Anya Bartels-Suermondt
Corrida
Anya Bartels-Suermondt gelingt es, den Zauber, die Magie und die Leidenschaft vom Stierkampf meisterhaft in Szene zu setzen. Mit einem besonderen Blick für den entscheidenden Moment öffnet sich dem Betrachter ein Spektrum von Intimität, Dramatik udn Eleganz. 

Collection Rolf Heyne, 2007
ISBN-13: 978-3899103496





________________________________
Kurt Frings
Nur der Stier hat keine Chance

422 Seiten geballter Antitaurinismus! Die Botschaft des Autors lautet: Nur der Verzicht auf den Besuch von Stierkämpfen in Spanien und Südfrankreich kann das unmoralische Geschäft  beenden.

August von Goethe Literaturverlag, 2008
ISBN-13: 978-3837201505






________________________________
Joaquin Vidal
Toro - Der Stier, Spaniens lebender Mythos

Über 200 Seiten mit einzigartigen Fotos von Ramón Massats begleitet von Texten eines der wohl bekanntesteten Stierkampfkritikers Spaniens, Joaquin Vidal.

Ullmann/Tandem Verlag, 1999
ISBN-13: 978-3829022286






________________________________
Werner Spies
Picasso beim Stierkampf

Im Werk des großen Spaniers Pablo Picasso stellt der Stierkampf eine Metapher für den männlichsten aller menschlichsten Existenzkämpfe dar. Umso glücklicher war der Umstand, der den damals 26-jährigen Foto-Enthusiasten Hubertus Hierl aus Regensburg 1966 nach Südfrankreich in eine Stierkampf-Arena führte: Dort erblickte er den Maler, der ihm in guter Laune Aufnahmen mit seiner neuen Leica-Kamera erlaubte. Die Fotos gerieten Hierl zur eindrucksvollen Dokumentation des letzten Auftritts Picassos, zu diesem Zeitpunkt 85 Jahre alt, in der Öffentlichkeit.

Dumont Buchverlag, 2004
ISBN-13: 978-3832174576


________________________________
Gerda van Cleemput
Juanita, die Tochter des Toreros

Mädchenbuch. Der Sohn des besten Stierkämpfer Spaniens soll in die Fussstapfen seines Vaters treten. Doch er verabscheut den Stierkampf und wil Maler werden. Seine dreizehnjährige Schwester Juanita verhilft ihm, seinen wahren Wunsch erfüllen zu können. Ausgezeichnet mit dem Preis Jugendbuchreferendums in Antwerpen.

Boje Verlag,1970
ASIN: B0000BQE1G




________________________________
Vicente Blasco Ibanez
Die blutige Arena

Roman. Aufstieg und Fall des Toreros Juan Gallardo.


Greifenverlag zu Rudolstadt & Berlin, 2009
ISBN-10: 3869398647
ISBN-13: 978-3869398648






________________________________
Ulrich Ackermann
Die "Corrida de Toros" - Spaniens "Fiesta Nacional"

Die Entstehungszusammenhänge, der Ablauf einer modernen Corrida, das Verhältnis zum Christentum und die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Aficionados und der Corrida-Gegner.

GRIN Verlag, 2009
ISBN: 978-3-640-31783-7






________________________________
Waren Patricia Nell, Marc Staudacher
Torero

Roman. Antonio Escuedero kommt aus einem angesehenen Adelsgeschlecht und ist ein gefeierter Stierkämpfer. Doch er ist homosexuell und verweigert den Wunsch der Familie, eine normale Heirat, was in einem katholischen Umfeld und in einem totalitärem Staat zu zahlreichen Konflikten führt. Meisterhaft geschriebenes Drama, dessen politische Bedeutung bis in die Gegenwart reicht.

Bruno Gmünder Verlag, 2004
ISBN: 3861875950







________________________________
Maria Mahr
Das Licht der Frau

Was treibt Frauen dazu Stierkämpferinnen zu werden? Die Autorin ging auf Suche nach Madrid. Was sie dort hörte,   roch, sah, erfuhr, was sie dort verabscheuen und zu lieben lernte, und was sie über unsere Wesen, der Geschichte der Männer und Frauen zu erkennen begann, darüber erzählt sie. Sie beschwört die uralten Mythen und begibt sich auf die Suche nach Sinn und Antwort.

Zytglogge, 1984
ISBN: 978-3-7296-0198-7



________________________________
Luis Spota
Die Wunden des Hungers

Es ist die Geschichte von Luis Ortega der auf ehrliche Weise in den Ruhmeskreis der mexikanischen Stierkämpfer einbrechen will - und er zahlt seinen Preis dafür. Luis Spota gilt als einer der besten Romanciers von Mexiko, ganz gleich wie er seine Leser schockiert. Hemingways Art über den Stierkampf zu schreiben ist gut - Spotas besser.

Heyne, 1961
ASIN: B0025WZVMI




________________________________
Harald Irnberger
Toros y Toreros

Es gibt ein Leben vor dem Tod am Nachmittag. Harald Irnberger, geboren 1949 in Kärnten, ist freier Autor und Journalist. Er hat lange Jahre in Zentralamerika gearbeitet und die Entwicklung von García Marquez drei Jahrzehnte lang u. a. mit zahlreichen Essays begleitet.

Werner Eichbauer Verlag, 2000
ISBN-10: 3901699198
ISNM-13: 978-3901699191




________________________________
Michael Morpurgo
Toro! Toro!

Die Nacht, an der Antonito die Stiere freiließ ... Antonito hat den Stier Paco mit der Flasche aufgezogen und liebt ihn über alles. Er weiß, dass Paco eines Tages in der Arena "tanzen" wird, aber er ahnt nicht, dass er dort getötet werden soll. Doch dann erlebt er zum ersten Mal einen echten Stierkampf und begreift, was Paco erwartet. Von diesem Tag an will Antonito ihn und die anderen Stiere seines Vaters retten. Heimlich treibt er die Tiere nachts in die Berge und lässt sie dort frei. Genau in dieser Nacht wird das Dorf von den Soldaten Francos zerstört ...



Cecile Dressler Verlag, 2002
ISBN-10: 3791513532
ISBN-13: 978-3791513539



________________________________
Stephanie Lunkewitz
Toro

Toro ist die Geschichte eines Stieres, der den Kampf mit dem Torero überlebt. Diese Fabel zeigt, dass es sich lohnt, für das Gute zu kämpfen, auch wenn es kaum eine Chance gibt zu gewinnen. Ein sensibles Bilderbuch gegen den Stierkampf und für den ethischen Umgang mit Tieren.



Horncastle Verlag, 2010
ISBN-10: 3938822295
ISBN-13: 978-3938822296




________________________________
Laura Bannon, Conradine Lück
Tapferer kleiner Torero

Kinderbuch mit farbigen Illustrationen

Herold Verlag, 1967










________________________________
Maria Rodmann
Der Sohn des Toreros

Jugendbuch

Herold Verlag, 1968
ASIN: B003CT9J76









________________________________
Ulrike Fokken
Der Sherry, el Toro und die Erdbeerpflücker


Südspanien hat weit mehr zu bieten als ganzjährigen Sonnenschein und nachmittägliche Mussestunden.Ulrike Fokken ist den Geschichten aus diesem sympathischen und wunderschönen Teil der iberischen Halbinsel auf den Grund gegangen und gestaltet daraus ein farbenfrohes Mosaik.

Picus Verlag, 2004
ISBN-10: 3854527853
ISBN-13: 978-3854527855



________________________________
Lazier Christine; Millet Claude; Millet Denise
Sanfte Kühe, wilde Stiere

Kindersachbuch: "Die Welt entdecken" - so schön wie ein Bilderbuch, so informativ wie ein Sachbuch * Was sind heilige Kühe? * Wer ist Apis? * Wo leben die Yaks? * Warum sind Kühe im Sommer auf der Alm? * Was ist eine Corrida? * Wann lebten die Auerochsen? * Warum hat der Moschusochse ein so dichtes Fell?

Ravensburger Buchverlag, 1987
ISBN-10: 347338321X
ISBN-13: 978-3473383214



________________________________
Mersbergen Jan; Wicharz-Lindner Angela
Morgen sind wir in Pamplona

Robert ist auf dem Weg nach Pamplona zum berühmten Stierlauf, wie jedes Jahr. Er stellt Fragen, freut sich auf die Flucht aus dem Alltag, die Mut­probe, das Abenteuer. Doch das Gespräch zwischen den beiden will nicht recht in Gang kommen. Was hat Danny zu verbergen, wovor flieht er? Je näher sie Spanien kommen, desto mehr wächst die Anspannung aber auch eine wortlose Vertrautheit zwischen den beiden Männern. Doch dann, in Pamplona, mitten unter den heranstürmenden Stieren, droht alles schiefzugehen...

Kunstmann, 2009
ISBN-10: 3888975816
ISBN-13: 978-3888975813



________________________________
Verschiedene Autoren
Toros - Tiergeschichten aus aller Welt

Toros - das sind die Stiere, die unter dem glühenden spanischen Himmel vor einer atemlosen Zuschauermenge in der Arena verenden. Beziehungen zwischen Mensch und Tier, im guten und im bösen, sind Gegenstand der 26 fesselnden Tiergeschichten berühmter Autoren aus vielen Ländern. U. a. Mark Twain, Anton Tschechow, Fjodor M. Dostojewski, Arnold Zweig, Bodo Uhse, Maria von Ebner-Eschenbach, Paul Zech.

Greifenverlag, 1987
ISBN-10: 3735200826
ISBN-13: 978-3735200822


________________________________
Claudia Rosenkranz
Die letzte Fiesta


Der Roman führt in einen Hexenkessel der Emotionen: Die Journalistin Karla Sandborn fährt nach Spanien, um Informationen über einen gewissen Fehrer zu sammeln. In Pamplona, wo die berühmte Fiesta San Fermín tobt, heftet sie sich an seine Fersen. Man isst und trinkt zusammen, kommt sich nahe ... Ein brillant erzählter Psychothriller.

Reclam, 1999
ISBN-10: 3379030031
ISBN-13: 978-3379030033




________________________________
Herbert Sinz
Kleiner Stierkämpfer José


Jugendbuch: Kreuz und quer durch Spanien.

W. Fischer, 1956
ASIN: B000BNZ9Q









________________________________
Pablo Picasso
Die Kinder und Stiere von Vallauris


Bildband mit 57 Lithographien von Picasso und den Schülern aus Vallauris sowie Texten von Jean Marcenac.

Schuenemann CE, 1970
ISBN-10: 3796142850
ISBN-13: 978-3796142857






________________________________
Henri-Francois Rey
Eintritt frei - Stierkampf

Und die Angst, Matador?... / Herkunft und Charakteristik des Kampfstieres / Der Ablauf des Kampfes - Verlosung und Apartado. Das Ankleiden des Matadors. Die Arena / Die drei Phasen des Kampfspieles - Erster Akt: Die Picas. Zweiter Akt: Die Banderillas. Dritter Akt: Der Kampf bis zum Tod / Der Stierkampf zu Pferd / Randgebiete der Corrida / Geschichtliches - Der Ursprung. Die romantische Zeit. Die Belmontesische Erneuerung. Die Gegenwart. Aufzählung der besten Toreros / Die Corrida in der Literatur / Wörterverzeichnis / Kampfspielkalender / Einige alte Geschichten / Beispiel einer Stierkampfkritik.

Edition Recontre, 1963
ASIN: B0000BH6SA

________________________________
Herbert Asbeck
Corrida, Ein Andalusien-Roman

Auf einem andalusischen Landgut lebt ein angesehener Stierzüchter, mit seiner 12-jährigen Tochter Manuela. Eines Tages wird auf der Dehesa ein Kalb geboren. Doch die Mutter verstößt das Tier und Manuela zieht es mit der Flasche groß. Damit bewahrt sie ihn vor dem Schlachthof, aber im Land der Stierkämpfer droht dem Tier schon bald die Corrida – und Manuela muss ein zweites Mal um sein Leben kämpfen ... 

Allitera, 2011
ISBN-10: 3869061782
ISBN-13: 978-386061788






________________________________

Dominique Aubier
Fiesta in Pamplona


150 Photographien von Galle, Chaspero, Nisberg und Inge Morath.

Manesse, 1955
ASIN: B008PUPIHW








________________________________
Calvendo
Tanz um Leben und Tod - Stierkampf

Der Stierkampf insziniert einen Mythos - den Mythos vom Kampf eines Menschen gegen die Urgewalt der Natur. Auf seinem Höhepunkt tanzen Torero und Toro - und der mythische Held siegt.


Posterbuch (14 Seiten)
Calvendo Verlag
ISBN-13: 978-3660353129

________________________________
Philippe Djian
Matador

Mani Sarramanga, ein verwöhnter Spross Grossgrundbesitzer aus Südamerika, ist wie ein junger Stier - schön,draufgängerisch, wild und begierig. Sein Vater ist tot. Eines Tages taucht bei seiner attraktiven Mutter Ethel ihre alte Jugendliebe auf. Und so steht Mani ein wenig ratlos da. Sein eigenes Leben gerät ausser Kontrolle. Der junge Stier muss gegen den alten Stier antreten und wird dabei selbst zum Matador.

Fester Einband, 403 Seiten
Diogenes Verlag
ISBN: 9783257060768

________________________________
Paul Grotte
Rioja für den Matador

Mitten in den Auseinandersetzungen einer spanischen Grosskellerei und einer jungen Kooperative platzt der deutsche Journalist Meyenbecker. Je mehr er nachforscht, umso mehr Feinde bringt er gegen sich auf. Um was geht es hier? Um Wein oder Bodegas, um Macht oder andere Dinge? Der Tag des Stierkampfes rückt näher ...

Flexibler Einband, 343 Seiten
dtv
ISBN: 9783423209304



________________________________
Thomas Brezina
Der weisse Gorilla

Als die Bande in Spanien gegen die Stierkämpfe protestieren will, entdecken sie im Schloss eines Tierschützers Schreckliches.


Flexibler Einband, 138 Seiten
Ravensburger Buchverlag
ISBN: 9783473562282





________________________________
Pierre Imhasly
Rhone Saga

Auf diesen Seiten werden alle literarischen Stile, von Poesie, Lyrik bis zu essayistischen Texten und poetischer Prosa durchlaufen. Die spanische Sprache vermischt sich mit Deutsch, der Stierkampf mit den Walliser Alpen.

Stroemfeld Verlag
ISBN: 9783878775645

  •  

________________________________
Marie Bertherat  
Das Mädchen mit dem goldenen Pinsel

Maria Brugadas grosse Leidenschaft gehört der Malerei und den Tieren. Sogar auf alten Mauern und Papierresten hält sie ihre Gesten fest. ... Und sie besucht Stierkämpfe, bis der grosse Meister Diego Velasquez auf sie aufmerksam wird.

Fester Einband, 180 Seiten
Verlag Urachhaus
ISBN 9783825176877





________________________________
José Luis Acquaroni
Der Stierkampf

Einführung in die Welt des Stierkampfes.

Flexibler Einband, 138 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Editorial Noguer, Barcelona









________________________________
Eugenia Steinbach
Der Stierkampf in Katalonien

Deutlich grenzt sich Katalonien vom Stierkampf ab. In dieser Seminararbeit wird diesem integralen Bestandteil bezugnehmend auf Katalonien auf den Grund gegangen.


Seminararbeit 16 Seiten
eBook (ePUB)
auch als Taschenbuch erhältlich





________________________________
Patrik Besset
Valiente

Valiente! Mutig! Mutig wie ein Stier wird diese Kurzgeschichte durch Südfrankreich begleitet, wobei Parallelen zur mundo de los toros gezogen werden.

eBook
Kindle Edition






________________________________
Caroline Waggershauser
Wenn der Himmel seine Augen verschliesst
Das Ende der Stierkämpfe in Katalonien. Ich war sprachlos und verstand nicht so recht, was er meinte. Doch es war schon zu spät. Einer der taurinos hatte mich gesehen und brüllte: Eine antitaurina. Das ist eine antitaurina. Mach dass du weg kommst. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Da kam er auf mich zu, wie ein Besessener. ...

Gebundene Ausgabe, 377 Seiten
Persimplex Verlag
ISBN-10: 3864400724
ISBN-13: 978-3864400728