Freitag, 22. Juli 2016

Orson Welles und Rita Hayworth




von Peter Stackpole


Das es in Amerika nicht nur den Schriftsteller Ernest Hemingway (1899 bis 1961) gab, der von der mundo de los toros fasziniert war, dürfte allgemein bekannt sein. Da gab es unter anderem den Regisseur Orson Wells (1915 bis 1985), und von beiden wurde im September letzten Jahres im andalusischen Ronda "Zwei Denkmäler, zwei Amerikaner und die Stiere" eingeweiht. Auch seine damalige Frau, die Schauspielerin Rita Hayworth (1918 bis 1987) war von den toros begeistert. Die Schauspielerin. Von den letzten beiden Amerikanern entdeckte SfA-Leser Vincent B. aus Freiburg eine Photographie, welche im Jahr 1945 entstanden ist, und das Ehepaar bei der Durchführung einer media verónica darstellt. Rita Hayworth eine matadora und Orson Wells wird zum toro.
1945 Foto von Peter Stackpole

Donnerstag, 21. Juli 2016

Steigt erneut die Popularität an Stierkämpfen?

Jüngsten Umfragen nach steigt die Popularität der toros wieder
Die Beleidigungen stossen weltweit auf grossen Widerstand
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von Philip de Málaga

Als der der matador de toros Víctor Barrio am Samstag den 9. Juli an einer cornada bei einer corrida de toros in Teruel verstorben ist, brach in den verschiedenen Netzwerken eine regelrechte Flut an schlimmste formulierten Diffamierungen aus, welche sich gegen den torero, seine Familie, seine Freunde und im allgemeinen gegen die mundo taurino richtete. Doch es vergingen kaum 24 Stunden, da stiessen diese Kommentare auf weltweite Kritik. Nicht nur in der mundo de los toros, auch in Politik und Presse. Selbst die antitaurinos verhielten sich am Anfang recht still, unter der Annahme, dass eine so geballte Kritik an den toros ihrem antitaurinischem Streben letztendlich helfen könnte. Doch als sich die Gesellschaft so dagegen empörte kehrten nicht wenige antitoristas dieser Vorgehensweise den Rücken zu. Auch Menschen, die eigentlich eher gegen die toros plädierten, begannen für die taurinos Partei zu ergreifen.

Man möchte meinen, dass gerade diese Diffamierungen gegen den sector taurino, wieder ein gewisses Interesse für eben die toros aktiviert habe. Irgendwie erinnert es an die katalanische abolición de los toros. Denn erst als die Katalanen begonnen haben, die klassischen corridas in der Tat zu verbieten, begann sich die spanische afición zu wehren. Nicht um einen Angriff zu verteidigen, sondern um ihre Rechte in Anspruch zu nehmen und um sie zu schützen. Auch dass konnte man damals beobachten, stieg ein gewisses Interesse, weil viele es einfach nicht für richtig empfanden, ein Kulturgut mit Tradition einfach so zu verbieten.

Und erleben wir derzeit nicht etwas ähnliches? Nicht, dass es plötzlich gleich viel mehr aficionados werden, aber es wird klar, die meisten die sich für die tauromaquia einfach nicht interessieren, noch lange nicht auch dagegen sind. Oft ist es Leuten egal, dass diese tradición der toros von ihren Mitmenschen mit afición gepflegt wird, obwohl sie selbst halt kein Interesse dafür haben. Und hier reflektiert sich einer der grössten Irrtümer der antitauromaquia. Nur weil ein bestimmter Prozentsatz dafür ist, bedeutet es noch lange nicht, dass der Rest dagegen ist. 

Gerade in den letzten Monaten schmücken sich die Portale der antitaurinos mit dem Umfrageergebnis von dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos Mori, wo nur noch 19 Prozent der Spanier sich für die toros interessieren. Nur noch 19 Prozent?  Viele poltische Organisationen würden sich über ein solches Ergebnis freuen. Interessant, wenn man diese Zahl mit den Theater- und Opernbesucher in Deutschland vergleicht. Denn hier besuchen an die 30 Millionen Personen gelegentlich oder regelmässig (nur 2,6 Millionen) pro Jahr die Theaterhäuser. Das sind 37 Prozent. Deswegen kommt aber kaum einer auf die Idee zu behaupten, dass die restlichen 63 Prozent dagegen seien, oder sich gegen die Subventionen stellen. Nein, dem ist nicht so. Auch in Spanien nicht. Wer sich dafür nicht interessiert den kann man auch nicht gleich als antitaurino abstempeln. Viele setzen bei ihrem Zeitvertreib oft andere Prioritäten.

Aber viele Menschen werden durch solch brachiale Kampagnen, wie die gerade jüngste Welle an Diffamierungen, oft auch darauf gebracht, sich mit dem Thema, in diesem Fall die tauromaquia  auseinanderzusetzen. Was nicht selten der Beginn einer neuen afición ist oder ein wiedererwecktes Interesse. 

Gerade in diesen Tage macht wieder eine Umfrage auf sich aufmerksam. Im Portal von EL TITULAR bekennen sich von den über 30.000 Befragten immerhin ⅓ zur tauromaquia. Eine klare Ansage.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Die Nacht von Lissabon: Diego El Cigala & Morante de la Puebla (2.Teil)

José Antonio Morante de la Puebla am 30. Juni 2016
Der Flamenco trifft auf die Welt der Stiere
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von Torodora Gorges


José Antonio Morante de la Puebla durchschreitet den ruedo, seine cuadrilla und den sobresaliente  im Gefolge, alle in goyesker Manier gekleidet. "Mein" Künstler-Torero sieht in seiner eleganten traje - nachtblau, mit weissen Applikationen - phantastisch aus. Sein Outfit gefällt mir heute besonders gut. Mich (und wie ich später höre, auch andere seiner "Fans") überrascht seine ungewöhnliche Frisur. Er trägt die Haare weder als Mähne noch glatt gestylt, sondern in sehr vorteilhafter Weise locker "gebändigt".
Nach begeistertem Begrüssungsapplaus und den obligatorischen Verbeugungen in Richtung Präsidentenloge wendet sich Morante an Diego El Cigala, dem er seinen schwarzen Hut mit einer verbalen Widmung auf die geschmückte Musiker-Empore im Tendido-Bereich zuwirft. El Cigala bedankt sich lachend. Immer wieder imponieren mir Aussehen und Auftreten dieses Künstlers. Durch seine ungewöhnliche, auffallende Erscheinung (die langen wirr-krausen Haare, das Gesicht halb versteckt durch einen dunklen Bart) hat sich vor vielen Jahren eine Stewardess so verschrecken lassen, dass sie ihm und seiner musikalischen Entourage den Zugang zum Flieger verwehren wollte, vergeblich, wie sich denken lässt!
Den stattlich bunten paseillo der toreros begleiten die Flamencoklänge des Gitarristen. Leider geht  durch Verstärkerwirkung und Halleffekte im geschlossenen Raum viel verloren vom Zauber und Flair der Fandangos oder Burlerías. Man muss sich erst einhören, auch in die zunächst nicht so gut ausgesteuerte Übertragung von El Cigalas Stimme.
Dennoch, ich lasse mich verzaubern und geniesse das spektakuläre Zusammenspiel der beiden prominenten artistas. Schon der erste Stier ermöglicht dem maestro, das Publikum durch eine Serie von absolut perfekten verónicas mit abschliessender media zu beglücken. Ähnliches gelingt ihm auch beim dritten und vierten Stier. Die chicuelinas bei der quite des ersten Stiers lösen ebenso Begeisterung aus wie seine faena mit der muleta.
Diego El Cigala hat das Talent, Morantes inspirierte Begegnung mit dem Stier atmosphärisch-sängerisch zu akzentuieren, "ambientarle con el cante". Morante bewegt sich im vollkommenen Rhythmus mit dem Stier. 
Nach dem  simulierten Todesstoss mit einer banderilla wird der Stier von der Ochsenherde aus dem ruedo geholt. Morante lächelt glücklich, als ihm der Beifall des ebenfalls glücklichen Publikums eine vuelta al ruedo beschert. In Spanien hätten wir mit den weissen Tüchern ein oreja für ihn gefordert.

Jetzt erst wird mir bewusst, dass nicht nur die picadores (die so oft wegen ihres "grausamen" Vorgehens ausgepfiffen werden) fehlen; die ganze Zeremonie zur  Vorbereitung auf den Tod des toros scheint unvollständig. 
Die bunten banderillas im goyesken Stil wirken geradezu niedlich an diesem stattlichen Zalduendo-Stier, irgendwie harmlos. Was rechtfertigt noch den Tod des Stiers, der außerhalb der Plaza getötet wird? Man kann sich hier etwas "vorlügen", sprich: verleugnen!  Das Töten des Stiers vor den Augen des Publikums, der Zuschauenden, heisst nicht umsonst "Der Augenblick der Wahrheit". Man sieht dem ins Auge, was am Ende steht!  Das bleibt hier ausgespart. 

Ich erstaune über mich selbst, dass ich diese Gedanken wieder ausblenden kann und weiter bereit bin, mich an Morantes und El Cigalas gemeinsamer Darbietung zu erfreuen.

Der zweite Stier läuft ein, er hat einen Defekt (an den Augen!); trotz motivierter Anstrengungen kann Morante auch den ausgewechselten Stier nicht zur künstlerischen Kooperation in der faena bewegen. Silencio!
Diego El Cigalas cante wie die Klänge des guitarrista trösten uns sozusagen, wenn arte y duende seitens des toros keinen Einlass finden.

Nach einer kurzen, offiziellen Pause kommt der dritte Stier, der letztlich auch eine Enttäuschung bedeutet für den torero und uns, das Publikum! Morante kann zwar mit ihm,  wie eben schon erwähnt, seine begnadeten verónicas zeigen; auch der salto mit der garrocha, zu dem Raúl Ramirez, ein subalterno, angetreten ist, gelingt und findet grossen Beifall.  
Aber im  letzten tercio verlässt den Stier seine Angriffslust ganz und gar.  Morante beendet die faena ("optó por abreviar" - man kennt das von ihm in anderen Situationen!). Ein Witzbold (oder ein Gegner des portugiesischen toreo-Stils?) hat ihm wiederholt zugerufen: "Matalo!", "Töte ihn!" - Die Herde nimmt den toro mit. Palmas für Morante.

Der vierte Stier schliesslich, der beste dieses nächtlichen Aufgebots, zieht das Publikum in  einen unwiderstehlichen Rhythmus der Bewegungen von torero und toro und El Cigalas einfühlende musikalische Interpretation mit hinein. Die Akteure verstehen sich, sind in kreativer Heiterkeit aufeinander eingestimmt. Der duende ist jetzt anwesend, sorgt bei den Zuschauern für "mucho pellizco", was man mit dem Begriff Gänsehaut nur annähernd beschreiben kann.
José Antonio Morante habe ich selten so heiter-entspannt und glücklich erlebt. Diesen letzten Stier widmet er einem Man im callejón, in dem meine Nachbarn Joselito vermuten. Ich bezweifle das. Egal! Diese intensive faena wäre Joselitos würdig, ist reine Magie. Morante, der genio de la Puebla, wie er von der spanischen afición gerne tituliert wird -  zieht  im kongenialen Austausch mit dem großen cantaor El Cigala uns alle in den Bann. 
In der ersten Stunde des neuen Tages wird Morantes glänzender Auftritt mit dos vueltas al ruedo, eine Runde davon a hombros durch Männer seiner cuadrilla,  geehrt.  Alle strahlen,  nicht nur zufrieden, sondern glücklich.

Eine Reise zu einer Galaveranstaltung? Ja, das war es für mich auch. Sie war zu gut drei Vierteln besucht.

Aber ich denke lieber an die unvergessliche magische Nacht, von der in den Internetportalen die Rede ist. "Noche de magia y puro duende!"

Anmerkung einer Nichtraucherin: Es durfte in der geschlossenen Plaza geraucht werden! Ich gönnte mir einen purito, wie ganz früher! 

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Siehe auch:

Die Nacht von Lissabon: Diego El Cigala & Morante de la Puebla (1. Teil)


Dienstag, 19. Juli 2016

Die Nacht von Lissabon: Diego El Cigala & Morante de la Puebla (1.Teil)

José Antonio Morante de la Puebla am 30. Juni 2016
Flamenco trifft auf die Welt der Stiere
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von Torodora Gorges

Das Versprechen des portugiesischen carteles für Lissabon wurde erfüllt! Es war tatsächlich ein sensationalles taurinisches Ereignis, ein sehr unterhaltsames großartiges Spektakel. 

Meine Zweifel währten lange: Fahre ich zu dieser corrida goyesca nach Lissabon oder nicht? Von Morante de la Pueblas Plan zu einer "encerrona" in der dortigen plaza  hatte ich im Februar gehört.  Um den Jahreswechsel hatte ich einige Tage im winterlichen Lissabon verbracht und auch das Museum der  plaza "Campo Pequeno"  besucht.  Im Winter kündigten die Plakate gerade das Musical "Mamma Mía" an. 

Das Gebäude, 1892 im Neo-Mudejar-Stil nach dem Vorbild der Madrider Plaza von Las Ventas erbaut, wurde 2006 total renoviert, überdacht und als multifunktionale Veranstaltungshalle ausgestattet.

Als dann im Frühjahr das Gerücht bestätigt wurde, dass der grandiose Flamencosänger Diego El Cigala die ungewöhnliche corrida goyesca Morantes - eine encerrona mit vier Stieren - musikalisch begleiten würde - stand fest:  Das wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Der Flamencosänger und der Matador de toros
Natürlich hatte ich Bedenken gegenüber dieser Version des portugiesichen Stierkampfs: keine picadores, der Tod des Stieres außerhalb der Arena (SfA hat vor einigen Wochen darüber berichtet, dass das Leiden des Stiers prolongiert wird.) Der Todesstoss wird symbolisch mit dem Setzen einer banderilla angedeutet, der Stier anschliessend von einer Herde munterer, kräftiger Ochsen "rauskomplimentiert".

Dass das Publikum infolgedessen auch keine Trophäen von diesem Stier einfordern kann, ging mir auf, als ich eines meiner alten, schön bestickten pañuelos blancos auf die Reise nach Lissabon mitnehmen wollte. Nada, wird nicht gebraucht. Die Auszeichnung für den Akteur besteht in vueltas al ruedo.
Corridas nocturnas werden in Spanien während der Hochsaison in großen plazas regelmässig durchgeführt. Ich hatte den damals 19 Jahre jungen Morante zum ersten Mal während einer nächtlichen corrida in El Puerto Santa Maria gesehen. Unter einem nächtlichen Sternenhimmel bei hochsommerlichen Temperaturen war das ein unvergesslich festliches Ereignis, von dem ich in meinem Buch erzählt habe.

Nun war ich neugierig auf die im cartel versprochene sensationelle corrida goyesca  für die in den Internetportalen viel geworben wurde. Morante hatte sich in einem Interview zu den persönlichen Motiven  seines Auftritts in Lissabon geäussert: Es gehe ihm um die "reivindicación del toreo a pie" - was in etwa die "Rückgewinnung des Stierkampfs zu Fuss" heißt. Er wolle dessen Anhänger in Lissabon im Hinblick auf das ansonsten in Portugal bevorzugte "Reitertoreo" - Rejoneo unterstützen. Er verspricht den vermutlich von weither anreisenden aficionado/as durch die goyeske Ausstattung, die in Lissabon keine Tradition habe,  eine besondere Attraktion.

Joselito El Gallo (1915)
Aus den zunächst für seine encerrona in Aussicht gestellten 6 toros 6 wurden im cartel schliesslich nur vier Stiere (der  ganadería Zalduendo, s.o.). Morante meint dazu, dass Joselito el Gallo im Jahre 1915 in Lissabon ebenfalls gegen vier Stiere angetreten ist. Er bezieht sich gerne auf historische Vorbilder und würdigt sie damit. 

Meinen Flug nach und das Hotel in Lissabon hatte ich übers Internet gebucht. Schliesslich verwarf ich den Gedanken, die Eintrittskarte erst an der Abendkasse zu kaufen;  ich erstand problemlos  ein  elektronisches Ticket an meinem PC: Banc.-Sec.1 -  Contra-Barrera, 75 €. Ich dachte an meine früheren  Reisen zu "taurinischen Zielen" - Barcelona, Madrid, Valencia, oder gar Sevilla! Wie schwer war es für  aficionados ausserhalb Spaniens, sich entradas zu sichern und das auch noch zu einem halbwegs angemessenen Preis. (Manchmal war die reventa die einzige Möglichkeit, an Karten zu kommen. Aber das ist ein anderes Thema).

Der Tag vor dem Auftritt von Morante mit El Cigala war sommerlich, ziemlich sonnig und heiss. Im Laufe des späten Nachmittags nahm der Wind zu, gegen Abend zogen Wolken auf, es kühlte ab. Aber - bei einer überdachten Plaza braucht man sich wegen des Wetters keine Sorgen zu machen. Das war wieder einer der Aspekte, in denen sich diese besondere corrida von den allermeisten tardes oder auch noches de toros, die ich in Spanien oder Frankreich  besucht hatte, unterschied. -

Um möglichst viel von der erwartungsvollen Stimmung im Umkreis der Plaza mitzubekommen, war ich entsprechend früh von meinem Hotel aufgebrochen. In der Hotellobby hatte ein kleines Plakat dezent auf die corrida hingewiesen. Immerhin hatte man Notiz genommen.  In den Strassen der Stadt aber fand ich keinerlei Hinweise auf das Auftreten der beiden spanischen Künstler. Auch in zwei regionalen Tageszeitungen, die ich am Vormittag durchgesehen hatte, fehlten entsprechende Beiträge. Seltsam!

Irritierend auch, dass ausser mir augenscheinlich kein anderer die Plaza zum Ziel hatte, als ich aus  der Metro-Station Campo Pequeno nach oben stieg! Als hätte ich mich im Datum geirrt! Immerhin aber schien schon eine stattliche Menschenmenge neben dem Gebäude, von dessen Rund die riesigen carteles mit den Fotos von Morante und Cigala leuchteten, versammelt zu sein!! 

Allerdings: Die gespannt-erregte Aufmerksamkeit dieser Menschen galt nicht den toros, sondern dem Fussballspiel Portugal/Polen (wie konnte ich es nur vergessen haben!),  übertragen auf einem riesigen Monitor. "König Fußball" - in diesem Fall verkörpert durch Ronaldo - beherrschte den Campo Pequeno. Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass der fussballbegeisterte Morante während seiner Vorbereitungszeremonie im Hotel vermutlich ebenfalls das Spiel hin und wieder verfolgte.
In der Nähe des Haupteingangs zog ein kleines zirkus-ähnliches Zelt, das Morantes Tour in diesem Jahr begleitet,  Besucher an. Für Uneingeweihte schwer zu verstehen die Bedeutung des Hinweises "El Arte de Birlibirloque". Bezug genommen hat Morante mit dieser Kampagne auf den grossen Poeten José Bergamín (aus der Generación del 27, der auch Federico Garcia Lorca zugehörte). Es ging auch um die in kostbarer Ausstattung erfolgte Neuauflage eines Buches von Bergamín, für das Morante selbst ein Vorwort geschrieben hat.  - Allerdings erschloss sich mir der Zusammenhang zwischen der "Aussage" des Zelts und der bevorstehenden Veranstaltung nicht so recht.
José Bergamín Gutiérrez (1895 - 1983)
Ich umrundete die Plaza vergebens auf der Suche nach den sonst üblichen Verkaufsständen mit Büchern  und anderen taurinischen "Devotionalien".  Mehrere grosse Laster, zu erkennen als Pferde-Transporter der Nationalgarde Portugals standen hinter der Plaza  neben den sonstigen Fahrzeugen. Neugierigen Touristen oder auf die toreros wartenden aficionados begegnete ich hier nicht. Die Tapas-Bars und Restaurants im Eingangsbereich der Plaza waren gut besucht von Gruppen, die eindeutig als aficionados a los toros zu identifizieren waren. Doch auch hier verzichtete man nicht auf die Fußballübertragung.  

Wegen der  merklich abgekühlten Temperatur  zog ich mich ins Innere einer der Bars zurück und  beobachtete bei einem Sandwich und einem Glas Rotwein, was sich vor mir - hinter einer  Sichtscheibe - in dem breiten Zugangstunnel abspielte. Ab halbzehn sollte Einlass sein. Security-Leute waren zu erkennen, hatten die Eingänge im Blick; vereinzelt oder in kleineren Gruppen trafen Helfer ein, areneros, und andere Angestellte, immer noch kein Publikum. Mein Nachbar an der Theke, ein junger "Morantista" aus Cádiz, mit dem ich mich unterhalten hatte, wurde unruhig. Wir verliessen  die Bar - inzwischen war das Fußballspiel in der Verlängerung -  gegen 22 Uhr. Draussen war es jetzt dunkel. 

Der Einlass war inzwischen eröffnet, man wartete in längeren Schlangen, Handys und Smartphones in Aktion. Unruhe und Aufregung lagen in der Luft. Sie aber waren nicht so sehr der Vorfreude auf das taurinische "event", sondern dem immer noch ungeklärten Spielstand geschuldet. Ich traf im Gewimmel auf meinen Maler-Freund Diego Ramos, der mit seinem neunjährigen Sohn aus Südfrankreich gekommen war. Dieguito liebt die Stiere. Ich vermute, dass der verantwortungsvolle Papa, ein Freund Morantes, die Gelegenheit nutzte, seinem Kind den maestro artista in einer relativ "unblutigen" corrida vorzustellen. Von Diego habe ich ein sehr gelungenes Bild Morantes, eine Kohlezeichnung aus dem Jahr 2011. 
Als ich auf  meinem Platz ankam, realisierte ich die grelle Beleuchtung in der Plaza. Die Atmosphäre einer Turnhalle vermittelte sich, auch akustisch. Die Zuschauerränge, ausgestattet mit roten Plastiksitzen, waren nur schwach besetzt. Das spanische Ehepaar neben mir, extra wegen Morante aus Burgos angereist, wusste von einer fussball-bedingten halbstündigen Verspätung, die sich allerdings verlängerte.

Kurz vor 23 Uhr:  Finalmente! Jubelschreie über den Elfmetersieg Portugals! Die Ränge füllten sich, Erleichterung, Euphorie! Applaus! - Mit Emphase wurde die von den Bläsern der Nationalgarde intonierte portugiesische Nationalhymne gesungen. Anschliessend führten die Nationalgardisten im ruedo auf sechzehn Schimmeln dem Publikum ihre kombinierte Reiter- und Bläserkunst vor. Schliesslich und endlich konnte das Kontrastprogramm beginnen. Eintritt in die Sphäre der Kunst! Por fin!

Fortsetzung folgt.

Montag, 18. Juli 2016

Durchschnittlich verfolgten 69 Prozent die TV-Übertragungen aus Pamplona




von Philip de Málaga


Hohe Einschaltquoten bei den morgendlichen encierros
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Wie der staatliche Fernsehsender RTVE mitteilte, erreichten die morgendlichen Live-Übertragungen der acht encierros aus Pamplona mehr als sechs Millionen Zuschauer in Spanien. Das Programm, welches vor und nach den encierros berichtete "Vive San Fermín", lockte durchschnittlich 871.000 vor den Bildschirm. 

Mit dem eigentlichen encierro um acht Uhr morgens schalteten durchschnittlich 1.490.000 Personen den Sender TVE 1 ein. Das entspricht einer Einschaltquote von 61,1 Prozent. Hinzu kommen die 202.000 Zuschauer beim Pay-TV Canal 24, mit einer Einschaltquote von 8,3 Prozent. Zusammen kommt man auf 1.692.000 Zuschauer und einer Einschaltquote von 69,4 Prozent.
Mittwoch der 13. Juli 2016 in Pamplona
Die meisten Zuschauer zog es zum encierro der ganadería Nuñez del Cuvillo am vergangenen Mittwoch den 13. Juli an.  Mit 1.814.000 erreichte man eine Einschaltquote von stolzen 72,1 Prozent. Auch die Sondersendungen im Laufe des Tages zogen Tausende vor den Bildschirm. 

Im Vergleich zum Vorjahr registrierte man bei der Quote eine leichte Steigerung von 2,4 Prozent.

Sonntag, 17. Juli 2016

Auch das Verfassungsgericht wird wieder aktiv




von Philip de Málaga


Nach sechs Jahren soll nun endlich über Katalonien entschieden werden
Über die Langsamkeit der spanischen Justiz
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Eine langsame Gerechtigkeit sei keine Gerechtigkeit! Langsam? Langsamer geht es schon gar nicht mehr. So beschreibt der Journalist Andrés Amorós in ABC die aktuelle Lage des obersten Gerichtes für Verfassung in Spanien. In Sachen der tauromaquia und Katalonien hätte diese absurde Verzögerung lediglich verschiedene Aktionen der populistischen Linken gegen die toros hervorgerufen.

Man muss es sich mal vorstellen. Da wurde im Jahr 2010, also schon vor sechs Jahren (!) eine Verfassungsklage, über das Verbort von corridas in Katalonien, eingereicht, welche bis heute noch nicht einmal zur Anhörung gekommen ist. Geht es noch langsamer? Nein. Erst der Tod des toreros Víctor Barrios und die daraufhin vollkommen undemokratische Welle der Diffamierungen bewegten das Verfassungsgericht nun doch dazu einmal zu reagieren. Gewiss, man mag darüber nachdenken, ob nicht doch irgendwelche politischen Einflüsse zu dieser Verzögerung geführt hatten. Es entstand der Eindruck man warte auf den richtigen Moment, auf bessere Zeiten, um sich mit der Generalitat von Katalonien diesbezüglich auseinanderzusetzen. Ein Wunschtermin, der nie kommen wird. Aber das wusste man auch vor sechs Jahren.
Diese Vorgehensweise hat dem taurinischen Sektor geschadet, weil er so den undemokratischen Aktionen vollkommen ausgeliefert war. Und man man bedenke, auch hier reden wir nicht von etwas Illegalem, von etwas was dem spanischen Gesetz widersprecht, denn es geht um die tauromaquia  welche für viele nicht nur die Lebensexistent darstellt, sondern auch als traditionelles Kulturgut deklariert wurde und somit von der spanischen Verfassung geschützt sein sollte. Sollte. Und zwar zeitgerecht.

Und nun, nachdem man in Katalonien die prohibición de los toros durchgesetzt hat, ein Verbot was sich allerdings nur auf die corridas beschränkt, denn die festejos populares sind weiterhin zugelassen, hat das Verfassungsgericht nun wieder diesen Vorgang reaktiviert, um den antitaurinischen Tendenzen in Spanien ein Zeichen zusetzen. Im September soll ein Urteil bekannt gegeben werden. Auslöser war wohl ein Schreiben der Fundacion del Toro de Lidia an das Verfassungsgericht, indem betont wurde, dass weitere Verzögerungen einen negativen Einfluss auf die mundo de la tauromaquia hätte. Es könne doch nicht angehen, dass in den sechs Jahren der Verfassungswidrigkeit von Seiten des Staates nicht unternommen worden sei. Das klingt beinahe schon wie ein Freibrief für die Zukunft, was man unter anderem an der Vorgehensweise in San Sebastian oder in Palma de Mallorca erkennen kann. Dabei bedenke man, das die mundo taurino bis zu 200.000 Arbeitsplätze schafft, an die 25 Millionen Zuschauer anzieht und 2013 zum Kulturerbe deklariert worden ist. Das katalanische Verbot breche mit zehn Artikel der spanische Verfassung. Allen voran die Freiheit an kulturellen Veranstaltungen teilzuhaben, das künstlerische Schaffen selbst sowie die unternehmerische Freiheit. Zwar hätten die autonomen Regionen die Möglichkeit diese Aktivitäten zu regulieren, aber nicht zu verbieten.

Samstag, 16. Juli 2016

Über die Diffamierung des Toreros Víctor Barrio im Internet




von Paul Ingendaay


Die Frankfurter Allgemeine Zeitung gehört ohne Frage zu den wenigen Medien in Deutschland, welche auffallend neutral mit dem Thema der tauromaquia umgehen. Das liegt wohl auch daran, dass der Kulturkorrespondent Paul Ingendaay in Spanien, mit Spaniern und deren Kultur lebt.
"Die Diffamierungen gegen Víctor Barrio beweisen, dass die Internetgemeinde die Kultur des Stierkampfs nicht begriffen hat."

"Manche der Tweets, die nach dem Tod des Stierkämpfers Víctor Barrio am vergangenen Wochenende zu lesen waren, sind nach den Standards dieser Zeitung undruckbar."

"Seit der ersten Begegnung mit dem Stierkampf habe ich vor dieser Welt Respekt empfunden."

"Hier geht es zuallererst um den Kampfstier, das am tiefsten verehrte Tier der Iberischen Halbinsel."

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Quellennachweis:

Wer den Durst der Götter stillt von Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine, 15.07.2016 

Freitag, 15. Juli 2016

Sollen diejenigen, die den Tod des Toreros verspotteten, rechtlich verfolgt werden? Spanien sagt "Ja"!




von Philip de Málaga


Erste Umfrage fragt nach dem Willen des Volkes
das Ergebnis ist eindeutig
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Nachdem sich nun schon die Politiker zu Wort gemeldet hatten und fast einstimmig gegen die provozierenden und beleidigenden Äusserungen zahlreicher User im Internet Stellung bezogen, hat die spanische Tageszeitung LA RAZÓN, mit Sitz in Madrid, schon am Montag eine Umfrage gestartet, ob gegen die Verfasser der Verspottungen über den Tod des toreros Víctor Barrio, am letzten Samstag in Teruel, rechtliche Massnahmen eingeleitet werden sollen. Von den über 10.000 Befragten antwortete eine überwältigende Mehrheit von über 90 Prozent mit "Ja". 
Das ist eine klare Ansage an die Politik und die Justiz. Man erwartet, dass sie handeln, was bedeutet, zeitgerecht die entsprechenden juristischen Mittel zu ergreifen, um solchen verbalen Radikalismus der sich eindeutig gegen legale, von der spanischen Verfassung zugelassene Tätigkeiten richtet. Hier wird nur eins verlangt, dass das Recht in einer Demokratie geschützt wird. 

Donnerstag, 14. Juli 2016

Auch die Politik positioniert sich gegen den Shitstorm




von Philip de Málaga


Selbst in den politischen Lagern stossen diese Hasstiraden auf Widerstand
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Nun haben sich auch die politischen Parteien zu Wort gemeldet. Man ist sich in diesem Fall ausnahmsweise mal einig. Ganz egal wie man zu der mundo de los toros steht, ein solcher Sturm von verbalen Hasstiraden im öffentlichen Netz sei auf keinen Fall zu rechtfertigen.

Partido Popular:

So hat auch der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy Stellung bezogen. Er teilte der Presse gestern Vormittag mit, dass seine Partei nicht bereit sei, solche barschen Ausbrüche in den sozialen Netzwerken zuzulassen, welche sich gegen den   torero Víctor Barrio richten, der am letzten Samstag an einer cornada in der plaza de toros von Teruel verstorben sei. Bei der Pressekonferenz lobte er die Staatsanwaltschaft, welche mit Beflissenheit die Untersuchung der barbarischen Beleidigungen gegen den torero in die Wege geleitet hat.

"Nichts rechtfertige diese Grausamkeit; ich denke, dass alle guten Menschen dieses verurteilen müssen", so Mariano Rajoy, der am Dienstag seine offizielle Beileidsbekundung der Witwe zukommen liess. Der Vorsitzende der Partido Popular stellt klar, dass dieses doch grosse Verhalten an Niederträchtigkeit lediglich von einer kleinen Minderheit ausgehe und die spanische Gesellschaft sehr wohl respektvoll, zivilisiert und tolerant sei.

Podemos:

Die linkspopulistische Partei vertritt bezüglich der toros einen anderen Standpunkt als die konservative PP, geht aber ebenfalls bezüglich der verbalen Online-Attacken auf Abstand. Der politische Sekretär von Podemos Iñigo Errejón bekräftigte so auch seine Ablehnung gegen die corrida de toros, kritisierte aber gleichzeitig die beleidigenden Botschaften, welche in Twitter veröffentlicht worden sind, die sich gegen den matador Víctor Barrio richten, welcher in Teruel in der plaza de toros an einer cornada verstorben sei.

"Ich bin gegen die toros", so Iñigo Errejón im Radiosender Cadena Ser, "aber die Tweeds, wenn ein torero stirbt, gegen seine Frau und die Familie sind eine Barbarei, ganz unabhängig davon was einer von den toros denkt." Der Politiker gab zu, dass die sozialen Netzwerke jeweils das Beste aber auch das Schlechteste von einem berichten können, weil sie öffentlich und zugleich anonym seien. Ein öffentlicher Raum, ohne Verantwortung zu übernehmen.

Pamplona im Überblick


Die ganze Welt schaut nach Spanien, nach Pamplona. San Fermín steht für wenige Tage im Mittelpunkt der Welt. Neun Tage lang werden die toros berühmter ganaderías durch die Strassen getrieben. 875 Meter grösste Gefahr für alle Beteiligten. Hier ein kurzer statistischer Überblick  über alle encierros am frühen Morgen und die corridas de toros am Nachmittag:
Mittwoch den 14. Juli 2016

GanaderíaMIURALora del Rio (Sevilla)
Das letzte encierro in diesem Jahr war schnell und sauber. Ohne Hornwunden gab es während des Laufes auffallend wenig Konflikte. Nur beim Eingang in das ruedo der plaza der toros kam es zum Fall einiger Läufer und einige toros über sie. Spektakulär die voltereta beim Lauf eines cabestros über einen toro. Die ganadería von Eduardo Miura, ist die Stierzucht mit den meisten Beteiligungen in Pamplona. Dies war ihr 35. encierro. Auch hatte sie im letzten Jahr mit 2:02 das schnellste encierro der Geschichte.

Link zum Video: Encierro de MIURA

Corrida de torosDonnerstag um 19:00 Uhr

=============>> SAN FERMIN 2016 <<=============


Mittwoch den 13. Juli 2016

GanaderíaNÚÑEZ DEL CUVILLOVejer de la Frontera (Cádiz)
Wieder ein recht schnelles encierro. mit gefährlichen Momenten an der Strecke am Rathaus, wo ein toro mehrere Läufer direkt angreift. Die erste und bis heute letzte cornada am Rathaus gab es 1980. Der Boden war vom nächtlichen Regen her feucht und mit 13 Grad Celsius war es auffallend frisch für Juli.


Corrida de torosMittwoch um 19:00 Uhr

=============>> SAN FERMIN 2016 <<=============


Dienstag den 12. Juli 2016

GanaderíaVICTORIANO DEL RÍO, Guadalix de la Sierra (Madrid)
In diesem Jahr das bisher schnellste encierro. Die toros noble, überholten die Leitochsen, führten das Feld die gesamte Zeit an und griffen bei hoher Geschwindigkeit die Läufer nicht direkt an. Beim Einlaufen in das ruedo der plaza de toros öffnete sich die Formation der galoppierenden toros wie ein Fächer. Man gespannt sein, auf die corrida an diesem tarde de toros.



=============>> SAN FERMIN 2016 <<=============


Montag den 11. Juli 2016

Ganadería: JANDILLA, Llerena (Badajoz)
Ein zügiges aber ruhiges encierro mit wenigen gefährlichen Momenten. Kaum toros oder Menschen auf dem Boden. Erst beim Einlauf in die plaza de toros wird es eine Idee eng, wo ein Horn eines toros auffallend gefährlich nah an den Hals eines Läufers kommt.

Link zum Video: Encierro de Jandilla 


=============>> SAN FERMIN 2016 <<=============


Sonntag den 10. Juli 2016

GanaderíaPEDRAZA DE YELTESCastráz de Yeltes (Salamanca)
Es sollte das 24. encierro an einem Sonntag in Folge werden, ohne Verletzte mit cornadas. Die neue ganadería zeigte sich schnell, viele Läufer landeten auf dem Boden, aber während des encierro wurden nur drei von ihnen in das Hospital eingewiesen. Erst in der plaza de toros wurden zwei Beteiligte Opfer der astas. Beide mit schwerer Prognose.


Link zum Video: Encierro de PEDRAZO DE YELTES



=============>> SAN FERMIN 2016 <<=============


Samstag der 9. Juli 2016

GanaderíaJOSÈ ESCOLARPaterna de Rivera (Ávila)
Ein kurioses encierro. Genauso wie im letzten Jahr von derselben ganadería blieb ein toro gleich am Anfang zurück. Und in der plaza de toros lernen wir einen neuen Begriff: Limpiar la barrera (die barrera säubern). Ein toro rennt an der barrera entlang und zwingt die dort auf dem estribo stehenden Personen, gleich einem Dominoeffekt, über das Holz in den callejón zu springen.

Link zum Video: Encierro de JOSÉ ESCOLAR 


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Freitag der 8. Juli 2016

Ganadería: CEBADO GAGO, Lanzahita (Cádiz)
Ein gefährliches, langes und kompliziertes encierro mit toros, welche direkt die Läufer attackierten. Die Folge waren 6 cornadas. Einige toros verselbstständigten sich und suchten den Weg alleine. 15 Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Link zum Video: Encierro de CEBADO GAGO


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Donnerstag der 7. Juli 2016

Ganadería: FUENTE YMBRO, San José del Valle (Cádiz)
Ein recht schnelles und sauberes encierro. 5 Personen wurden in das Krankenhaus eingeliefert. 

Link zum Video: Encierro de FUENTE YMBRO