Montag, 23. November 2015

Von ausserhalb betrachtet




von Philip de Málaga


Die plaza de toros von Fuengirola in der Provinz Málaga, vor ihrem Umbau. Mit einem aforo von 4.500 Zuschauern wurde sie am 8. Juli 1962 eingeweiht. Die wichtigen corridas finden hier zur Feria del Rosario Anfang Oktober statt.

"... und dahinter lauert der Tod" (August 2004)
"Stierkampf - damit verbinden sich die Bilder der im gleissenden Gewand einziehenden toreros, der riesigen Arenen mit "olé" schreienden Menschenmassen, des wütend in die Leere des roten Tuches laufenden Stieres.

Und - vor allem ausserhalb Spaniens und weniger auch in Spanien selbst - das Bild des gequälten Tiers."
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Quellennachweis des Textes:

Der Tod des Stieres, Karl Braun,  C.H. Beck`sche Verlagsbuchhandlung, München1997

Sonntag, 22. November 2015

Wie ein Foto mich dazu brachte über die Stiere zu schreiben

Eigentlich waren es die Antitaurinos, welche mich bewegten 
über die Welt der Stiere zu informieren und einiges klar zu stellen
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von Philip de Málaga



Joselito
Meine erste Begegnung mit den toros hatte ich im Jahr 1985 bei einer novillada in Torremolinos. Ich verstand wenig, langweilte mich eher, aber das Gefühl von ausgeprägter Tierquälerei überkam mich nicht. So, dachte ich auch, dass dieses mein letzter Stierkampf gewesen sei. Doch es kam anders. Denn die erste richtige corrida de toros sah ich im August 1987 in Málaga. Vor einer ausverkauften plaza de toros brachte der junge matador de toros Joselito die Emotionen zu den damals 13.000 Zuschauern in den tendidos. Da begann mein Interesse für die mundo de los toros zu wachsen. So nutzte ich die nächsten Jahre mich darüber zu informieren, besuchte zahlreiche corridas, las viel Literatur und sah viele Übertragungen im Fernsehen. Je mehr ich verstand umso mehr gefiel es mir und so wurde ich 1991 zum aficionado de toros. Also zu jemanden der zu Stierkämpfen geht und auch mitreden konnte. Nicht mehr und nicht weniger. Denn ich hatte auch andere Interessen. Und so waren die toros von da an eher eine angenehme zusätzliche Nebenbeschäftigung. Ich interessierte mich auch für das Land, die Leute, die Geschichte, Kultur, ging meinen beruflichen und familiären Verpflichtungen nach und hatte als Hobby auch die Photographie entdeckt.


Und mit der Photographie hatte es begonnen, mich auch mit anderen ein wenig mehr über die mundo de los toros auseinander zu setzen. Genau genommen am 9.Juli 2005 um 22:15 Uhr. Denn dort stellte ich in der fotocommunity ein Photo ein mit dem Titel "san fermín 1". Der Text dazu: 

Heute in Pamplona in der Provinz Navarra, Nordspanien um 1837 Uhr. 
Der erste Stier betritt die 13.000 Zuschauern ausverkaufte Plaza de Toros.
Der Stier: "Cubanso", 625 Kilo, beschleunigt schneller als ein Rennpferd.
Die Stierzucht:  Doña Dolores Aguire Ybarra, Constantina (Sevilla), gegründet 1974
Der Torero: Dávila Miura (31 Jahre, aus Sevilla) wurde vom Publikum ausgepfiffen.

"san fermín 1" vom 9. Juli 2005 in Pamplona
Die Reaktionen auf das von mir eingestellte Photo waren gewaltig. Nicht nur öffentliche Kommentare, sondern auch Persönliche Nachrichten und Mails kompromittierten mich, dass ich es wagen würde, mich einem solchen Thema zu nähern und sogar auch noch zugebe, aficionado de toros zu sein. Zahlreiche antitaurinos beschimpften mich als Tierquäler, Mörder, emotionsloses Wesen, stempelten mich als verantwortungslos ab, sprachen mir demokratische Menschlichkeit ab, bezeichneten mich als jemanden, der in diesem modernen Europa nichts zu suchen habe usw. 

Auf solch verbalen Attacken und Beleidigungen war ich nicht gerade vorbereitet. Wie der Zufall es wollte wurde ich diesbezüglich von einer Moderatorin des Andalusienforums angesprochen und schliesslich begann ich auch mich daran, besonders im Bereich der Stiere zu beteiligen. Im Laufe der Zeit begannen gerade meine Beiträge den antitaurinismo besonders zu erregen und ich wurde scharf angegriffen.

Dabei kristallisierten sich bei mir zwei Grundsätze heraus: Erstens, ich wollte den Stierkampf nicht rechtfertigen und ich hatte auch nicht das Interesse Leute dafür zu überzeugen, sondern ich wollte lediglich informieren. Diese Leitgedanken bestimmen meine Reportagen und wie man in der DIE IDEE VON SfA nachlesen kann habe ich diese noch bis heute beibehalten.

Mit anderen Worten, hätten mich verschiedene Personen aus dem sector antitaurino, und auch antitaurinische Organisationen selbst nicht so scharf provoziert, beleidigt, gar bedroht, ich wäre aller Voraussicht nach weiterhin ein normaler aficionado. Hätte hier und da noch mal corridas besucht und das wäre es. 

Und um ehrlich zu sein, hätte es mich aus beruflichen, persönlichen oder familiären Motiven in ein Land ohne toros gezogen, ich könnte auch ohne Probleme damit leben, von diesem Thema nur am Rande zu erfahren mich aber weiterhin für sie interessieren und mich dann bei Besuchen in spanischen Gefilden an den toros zu erfreuen.

Nun ist es aber anders gelaufen, Dank der antitaurinos wurden das Portal SfA geschaffen. Und mit Hilfe des COSSÍO en alemán (dem deutschsprachigen Lexikon zum Thema Stierkampf), wie wir den jüngsten Zahlen entnehmen können, ist es dass derzeit erfolgreichste deutschsprachige Portal zum Thema der Tauromachie und konnte besonders in diesem Sommer beweisen, dass es nicht wenige Menschen aus dem deutschsprachigen Raum gibt, welche sehr wohl ein bestimmtes Interesse oder zumindest eine gewisse Neugierde für die mundo de los toros haben.

Mann kann es auf eine Formel bringen:

Aggressive Vorgehensweisen der antitaurinos + Stierkampf für Alle + Lexikon zum Stierkampf + andere Portale + Literatur = Steigendes Interesse im deutschsprachigen Raum für die tauromaquia und ihre mundo de los toros

Weitere Photos welche ich bei der fotocommunity zum Thema der toros einstellte:

"torero"
"san fermin (II)"

Samstag, 21. November 2015

Die Stiere bewegen in Kastilien und León 850 Millionen Euro!




von Philip de Málaga


Das Argument der Unwirtschaftlichkeit der toros 
verliert immer mehr an Bedeutung
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Für die Region Kastilien und León war es eine durchaus erfolgreiche temporada taurina. Wie das Ministerium für Kultur und Tourismus der Regionalregierung von Kastilien und León gestern bekannt gab, spielt der sector taurino in Kastilien-León nicht nur eine bedeutende kulturelle Rolle sondern auch einen wichtigen leistungsstarken wirtschaftlichen Faktor, welcher in diesem Jahr 850 Millionen Euro bewegte. Eine beeindruckende Ziffer. Mit solchen Ergebnissen, selbst erzielt und mit der Unterstützung des Umfeldes gehe die tauromaquia einer sicheren und vor allem stabilen Zukunft entgegen. 

Die Regionalregierung von Kastilien und León gibt bekannt: Beste Ergebnisse
Diese gute wirtschaftliche Entwicklung lässt sich vor allem mit dem guten Besuch der festejos taurinos erklären. Wie das Portal La economía del toro am Donnerstag berichtete, besuchten in Kastilien und León an die 700.000 die toros. Allein in Burgos, mit einer plaza de toros und einem aforo von 12.200 kamen 65.000 Zuschauer, die 1,65 Millionen Euro umsetzten.

Iñigo Crespo
Iñigo Crespo von der Tageszeitung EL MUNDO - EL CORREO DE BURGOS stellte es noch einmal klar fest: "Viele halten es für eine Lüge und wiederholen es ständig. Aber nun können sie sehen, die toros sind sehr wohl von grossem Interesse, sorgen für einen gewissen Wohlstand und helfen dem ökologischen Gleichgewicht."

Und der ganadero Victorino Martín ergänzte: "Viele dieser Lügen werden verbreitet weil sie scheitern und keine richtigen Antworten finden. Sie selbst sind in ihrer Branche diesbezüglich von Uneinigkeit geprägt."

Freitag, 20. November 2015

Ein Torero sorgt im spanischen Fernsehen für eine historische Einschaltquote




von Philip de Málaga


Das öffentliche staatliche Fernsehen erreichte am letzten Mittwoch
mit dem torero El Cordobés mehr als vier Millionen Zuschauer
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Die offizielle temporada taurina in Spanien ist zwar vorbei, aber das Interesse an den toros ist weiterhin vorhanden. Das Programm "En la tuya o en la mía" erreichte eine historische Einschaltquote.

Mit einer Einschaltquote von 21,3 Prozent erreichte der erste staatliche Sender TVE 1 (vergleichbar mit dem deutschen DAS ERSTE) 4.550.000 Zuschauer. In der Geschichte dieser Talkshow wurde somit das erste Mal mehr als vier Millionen Zuschauer erreicht. Durchschnittlich verfolgen dieses Programm um die 1,2 Millionen Personen.
Der Moderator und der matador de toros Manuel Díaz "El Cordobés"
Der bekannte Gastgeber Bertin Osborne empfing diesmal den populären matador de toros Manuel Díaz "El Cordobés". Das interessierte nicht nur die afición sondern lockte auch zahlreiche andere Neugierige vor den Bildschirm. Der Trend geht weiter. Das Interesse an der mundo de los toros steigt weiterhin.

In dem Gespräch ging es auch um seinen Vater, der ihn als Sohn nicht anerkennt. Doch die Optik spricht eine andere Sprache. Und im ruedo versuchte Manuel Díaz "El Cordobés" es seinem "Vater" nach zu machen, gleich zu sein und er versuchte ihn in seinem toreo zu kopieren, bis hin zum berühmten salto de la rana, dem Sprung eines Frosches:


Auf jeden Fall ein weiterer Triumph für die tauromaquia. Man erkennt, die mundo taurino ist eben nicht nur das Töten von toros in den plazas, sondern es ist auch eine Welt voller Menschen, voller Leben, voller Gefühle und eben voller Menschlichkeit. Ein torero bekommt als Auszeichnung im ruedo des spanischen Fernsehens dos orejas y rabo:
El Cordobés: Dos orejas y rabo für seinen Fernsehauftritt

Donnerstag, 19. November 2015

Alexandre Dumas und die Stiere





von Alexandre Dumas

Der bekannte französische Schriftsteller Alexandre Dumas der Ältere (1802 bis 1870) erlangte wohl vor allem mit seinen Beststellern Die drei Musketiere und der Graf von Monte Christo zu Weltruhm. Mit der spanischen mundo de los toros hatte ihn eigentlich kaum einer in Verbindung gebracht.
Alexandre Dumas Davy de la Pailleterie
So kam es, dass er als offizieller Hofchronist im Jahr 1843 die verheirateten Paare Königin Isabel II. mit Francisco de Asis de Borbón und ihre Schwester Luisa Fernanda mit dem Herzog von Montpensier in die spanische Hauptstadt Madrid begleitete. Dort wohnte man den "Feierlichkeiten" bei, auf dem bekannten Plaza Mayor aus dem Jahr 1620, wo ein festejo taurino stattfand, bei dem 46 toros getötet worden sind. Und dieses immerhin vor einer beeindruckenden Kulisse, denn der aforo fasste immerhin 50.000 Zuschauer.

Plaza Mayor aus Madrid mit bis zu 50.000 Zuschauern.
Und da sind dem Schriftsteller aus Frankreich ein wenig die Phantasien durchgegangen. Schnell nannten seine Worte eine plaza de toros mit 100.000 Menschen, selbst auf den umliegenden Dächern sassen Leute und Kirchtürme wären besetzt gewesen um dem Schauspiel zu folgen.

An dem Tag sollte der bekannte matador Francisco Montes "Paquirro" antreten,  für diesen Tag der toros engagiert worden ist. Dumas war Gast beim Frühstück des Hauses vom Herzog, wo auch der torero zugegen war:

Francisco Montes "Paquiro"
"Der Schützling des Herzogs war ein armer junger Mann, mit dem Namen Don Federico, von ungefähr dreiundzwanzig Jahren, der es sich nicht ansehen konnte, wie seine liebevolle Mutter und seine Schwester in so elenden Umständen lebten. So meldete er sich als ein torero  weil er mit dem Einsatz seines Lebens sicherstellen wollte, dass es ihnen viel besser ging.

Als man das Frühstück brachte, waren wir lediglich an die sechs bis acht Personen, und zur linken Seite des Herzogs sass sein taurinischer Schützling. Er sah in seinem wirklich sehr altmodischem Kostüm und wirkte wirklich sehr bleich und in sich gekehrt. Essen konnte er fast gar nichts. Für diesen armen Teufel war es wohl so eine Art Henkersmahlzeit. Die Gefahr war allein schon deswegen für ihn so gross, weil er mit den Übungen, die er diesen tag zu zeigen hatte, nicht vertraut war. Denn er hatte in seinem ganzen Leben noch nie auf einem Pferd gesessen und auch keinerlei Erfahrung im Umgang mit der pica

Und dann begann schliesslich das espectáculo taurino auf dem Plaza Mayor und Dumas nahm in der Nähe der königlichen Loge auf dem Balkon des Herzogs seinen Platz ein. Die plaza füllte sich. Und gespannt betrachtete man die Segnung zwischen dem bekannten und seinem Pferd. Doch kaum hatte Don Federico, der Schützling des Herzogs, sein caballo bestiegen, fing dieses an sich beharrlich gegen seine menschliche Last zu wehren. Unerfahren wie der torero war, zog er stark an den Zügeln, statt sie zu lockern, das Pferd sprang hoch, bäumte sich auf und fiel schliesslich rückwärts in den Sand der Arena. Da lagen sie nun beide, das Ross und sein torero. Das Glück war beiden hold. keinem war etwas zugestossen. Also wieder ein neuer Versuch und diesmal gelang es Don Federico besser sein Pferd zu kontrollieren.


Montes mit roter capa
Dann kam ein roter toro durch das toril. Zuerst griff er die alguaciles an, welche jedoch eilig die Flucht ergriffen und davon galoppierten. Nun fasst der torero Federico den Mut sein Pferd Richtung toro zu bewegen. Ein guter Moment, denn dieser, war mit einem im Sand liegenden Hut beschäftigt. Er liess die Zügel ein wenig locker, galoppierte an und als er in Reichweite war, nahm er seine Lanze und warf sie dermassen hart auf den toro, dass diese zerbrach. 

Der toro war geschockt. Blieb stehen, blickte um sich und sah dann Don Federico mit seinem caballo, den er unverzüglich und mit voller Gewalt angriff. Der Reiter hatte keine Möglichkeit dieser kommenden Gefahr auszuweichen. Und so erwischte der Stier das Pferd und beförderte es mit seiner menschlichen Last zu Boden. Das Publikum schrie auf, sah den torero schon verloren dem Tode ausgesetzt.

Doch plötzlich stand er da. Mit bewundernswertem Mut tauchte am Halse des Pferdes der matador Francisco Montes auf und stellte sich mit einer roten capa zwischen dem toro und dem auf dem Boden liegenden torero Federico in Position um den angreifenden Stier abzulenken.

Die rote Farbe des Tuches reizte den toro und er liess sich davon täuschen und dann erfreuten wir uns an einem wunderbaren Schauspiel, wo der matador Montes, mit einem seidenen Mantel bewaffnet, eine ganze Weile mit dem toro es verstand zu spielen und herrliche Manöver zeigte."

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Anmerkung von SfA:

Dumas unterlag hier dem Irrtum, dass der toro besonders auf die Farbe rot reagiere. Dass das Tier lediglich schwarz/weiss sein Umfeld aufnahm, und vorwiegend auf die Bewegungen reagierte war ih wohl noch nicht so bekannt.

Quellennachweis:

Nach Spanien und Nordafrika, Alexandre Dumas

Mittwoch, 18. November 2015

In Österreich beginnt die Stierkampfsaison schon im Februar 2016




von Philip de Málaga


ORF hat seine Sendetermine über die Stierkampfreportage bekanntgegeben
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In diesem September besuchte der ORF die südspanische Metropole Málaga. SfA hat davon in SfA und ORF berichtet. Die bekannte Schriftstellerin, Schauspielerin und Journalisten Christa Nebenführ recherchierte in diesem Sommer für ihre Landsleute und deutschen Nachbarn über die mundo de los toros.
In Österreich berichtet der Kultursender über die toros.
Nun stehen die Termine fest. Zeitgleich mit den berühmten Las Fallas in Valencia, wo die erste wichtige feria taurina des Jahres in Spanien stattfindet, präsentiert der ORF vom 8. bis zum 11. Februar seine vierteilige Dokumentation "Stierkampf in Spanien,  eine umstrittene Tradition". In vier Teilen bringt Christa Nebenführ jeden Morgen von 9:30 bis 9:45 Uhr dem Publikum die mundo taurino näher, wobei sie neben Málaga auch eine ganadería aufsuchte und sich die corrida goyesca in der berühmten Real Maestranza de Ronda anschaute. Also auch eine corrida de toros live miterlebte. Ebenfalls führte sie Gespräche mit taurinos, wie zum Beispiel mit toreros und banderilleros.
Christa Nebenführ begegnet in Andalusien den Stieren.
Der Zeitpunkt der Ausstrahlung scheint gut gewählt. Denn wie die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt hat, beginnt man sich gerade in dieser Zeit und um Ostern mehr für die toros zu interessieren, zum einen, weil dann die temporada taurina beginnt und zum anderen um einem möglichen Besuch eines festejos taurinos für den kommenden Urlaub einzuplanen. 

Wenn man bei SfA einen Blick in die Statistik wirft, dann finden viele Besucher den Weg zu Stierkampf für Alle, weil sie als Suchbegriff "Stierkämpfe in  Málaga" oder ähnliches eingeben. Und dieses besonders im Frühling.

Dienstag, 17. November 2015

Desde el campo




von mundotoro

Die Furcht der Menschen, die Angst der Wesen wird vor allem durch den Terror geboren. Wir werden frei geboren mit dem Ziel zu sterben. Dass betrifft auch den toro bravo. Aber er führt ein feierliches Leben auf den dehesas um ehrenvoll in einer plaza de toros zu sterben. Zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sein Leben ist geplant. Und dem toro wird von den toreros wie vom Publikum Respekt gegenüber gebracht. Es ist nicht der Hass der tötet. Der Terror dagegen setzt einer jeglichen menschlichen wie demokratischen Planung ein Ende. Das menschliche wie animalische Leiden spielt dabei keine Rolle. Einfach wertlos.


Goya-Druck für 180.000 Euro




von Philip de Málaga


Eine Goya-Grafik über zwei gleichzeitige Stierkämpfe
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In seinem Herbstkatalog Nummer 49 hat der Frankfurter Kunsthändler Helmut H. Rumbler, in welcher sich 70 Meistergrafiken im Angebot befinden. 


Neben Albrecht Dürer oder Rembrandt fällt dem ambitionierten aficionado und taurino natürlich ein Druck des spanischen Künstler Francisco de Goya y Lucientes (1746 bis 1828) auf. Das Hauptwerk unter Adensechs Goya-Blättern ist eine Lithografie aus der mundo de los toros: La division de la place, die Unterteilung einer plaza de toros:


Dabei handelte es sich um eine plaza de toros, in der es gleichzeitig zwei corridas de toros zu sehen gab. Dabei wurde das ruedo durch einen Zaun in zwei Hälften geteilt und in jeder Hälfte fand ein eigenes festejo taurino statt. 

Francisco de Goya Lucientes
Es handelt sich hierbei um einen sehr schönen Druck mit einer Grösse der Darstellung von 30,5 cm zu 41,4 cm mit einem 4,5 cm breiten Rand. Die Lithografie befindet sich in einem sehr guten restaurierten Zustand. 

Diese Lithografie ist von großer Seltenheit und wurde von Francisco de Goya 1824 im Exil im französischen Bordeaux geschaffen, wobei weitere vier Darstellungen von toros entstanden sind. Insgesamt wurden 100 Exemplare gedruckt aber nur sehr wenige sind erhalten. Hier ist eine davon im Angebot für 180.000 Euro.



Montag, 16. November 2015

Wenn Stiere Gas geben




von Philip de Málaga


Ein toro bravo ist kein schwergewichtiges langsames Wesen
Mit bis zu 25 km/h können sie angreifen
Zehn Tonnen geballte Kraft treffen auf den Torero
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Wenn die corrida beginnt betritt kein langsamer Vierbeiner das ruedo einer plaza de toros. Sie starten schneller als Rennpferde, und wenn sie den torero treffen sind es Tonnen, welchem das menschliche Wesen ausgesetzt ist. Die Energie, welche bei einem toro bravo während eines Angriffes freigesetzt wird ist höher als vier Tonnen. Wenn sie dann den torero erwischt, entspricht das dem Geschoss einer Artillerie. Rechnen wir ein wenig nach:


Was geschieht mit einem 550 Kilo schweren toro, welcher mit 10 km/h attackiert? Errechnen lässt es sic wie folgt: Ec=1/2mv^2. Nun, seien wir ehrlich, das ist etwas für Wissenschaftler. Sie sagt aus: Multipliziert man die Masse mit der Geschwindigkeit im Quadrat (in Metern pro Sekunde), und teilt es durch 2, erhält man das Ergebnis von 2.121,91 Joule, eine Einheit, welche man heute für die meisten Energieformen verwendet.

Die Energie die bei einem Angriff eines toros freigesetzt wird errechnet sich wie folgt:

Arbeitsaufwand = Kraft * Bewegungsablauf (zurückgelegte Strecke)

Wenn man nun den Arbeitsaufwand durch die oben errechnete Joule ersetzt erstellt sich folgende Gleichung: 2121,91=F * (Meter) 0,05. Dann erhält man als Ergebnis 42.438,27 Newton, also die Masseinheit die für die physikalische Grösse Kraft verwendet wird. Das entsprich etwa 4.326,02 Kilo, also etwas mehr als vier Tonnen.

Die geballte Kraft eines angreifenden toros in Madrid mit bis zu 25 km/h!

Nun gibt es eine neue Studie. Laut dem Fernsehsender Canal Plus Toros, welche die Geschwindigkeit der toros in der plaza de toros von Madrid in Las Ventas schon seit 1990 untersuchen. Sie haben herausgefunden, dass die toros die das ruedo bei San Isidro betreten bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h kommen. Rechnet man diese Erkenntnis um, entspricht das einer embestida, eines Angriffes von ungefähr zehn Tonnen. Geballte Kraft eines animalischen Wesens welche dem menschlichen Intellekt gegenübertritt.

Sonntag, 15. November 2015

Kolumbien: 10 zu 0 für die Stierkämpfe




von Philip de Málaga


Ein klares "Ja" zum Stierkampf in Kolumbien!
Auch im südamerikanischen Land sind die antitaurinos gescheitert!
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Auch im südamerikanischen Land Kolumbien versucht der sector antitaurino die mundo de los toros zu verbieten. So wurde über einen Antrag der antitaurinos, die corridas de toros nicht mehr zuzulassen schon am letzten Mittwoch vor der ersten Kommission des Senats von Kolumbien abgestimmt. Die Initiative, welche vom Senator Don Armando Benedetti der Partei "U" eingereicht worden ist, wurde vom Senat einstimmig mit 10 zu 0 Stimmen zurückgewiesen. Eindeutiger kann ein politisches Ergebnis nicht ausfallen.

Der Senat von Kolumbien: 100 Prozent "Ja" zu den Stierkämpfen! (Foto: mundotoro)
Bei dieser erneuten  antitaurinischen Initiative wurde vor allem eine Änderung des Gesetzes aus dem Jahr 1989 (Gesetz 84, Artikel 7) gefordert, wo zu den Sanktionen der Tiermisshandlung alle festejos taurinos sowie die Hahnenkämpfe hinzugefügt werden sollten. Doch der Senat antwortete einstimmig, denn dieser Antrag würde einer jeglichen Grundlage entbehren.

Keine Frage: Die kolumbianische afición darf sich weiterhin an den toros erfreuen
So sahen es auch die Liberalen welche sich so formulierten, dass die Antragsteller hier genauso unvorbereitet vorgegangen seien wie vor wenigen Wochen die Linken bei der Europäischen Union. Und noch eine Parallele sei es zu beobachten. In Allgemeinen sind die corridas auch hier recht populär mit steigender Tendenz.

Mit der Krise verschwindet auch der Stier




von Philip de Málaga



Mittlerweile wird der toro bravo 
auch in der Gastronomie hoch angesehen.
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Für viele gewiss eine erstaunliche Erkenntnis. Das Fleisch des toro bravo ist gastronomisch gesehen ein Schatz, so verkündete der Gastronomiekritiker der Tageszeitung EL PAÍS und Präsident der Gastronomiemesse Madrid Fusion, Don José Carlos Capel. Im Blog der Zeitschrift EL PAÍS beschreibt der Autor den höhengastronomischen Stellenwert des natürlichen Produktes von den dehesas.

Der Chefkoch des Restaurants Coque (welches 2013 mit dem Nationalen Gastronomiepreis ausgezeichnet worden ist) Mario Sandoval kann dieses nur bestätigen: "Wir sprechen hier von Tieren, welche in absoluter Freiheit leben, welche  für vier bis fünf Jahre auf saftigen Weiden grasen, sich auf den dehesas bewegen, und somit gutes Fleisch mit wenig Fett produzieren. Ein Rasse die den gleichen Lebensraum wie das Iberische Schwein teilt. Sein Fleisch ist weniger rötlich und von feiner Textur." Der Koch versteht sich aber nicht als ein aficionado und bevorzugt den Weg der Tiere direkt in den matadero. Trotzdem erkennen immer mehr Köche im toro bravo ein Fleischprodukt von hoher Qualität mit zahlreichen nutritiven Werten. Der Meisterkoch fährt fort: "Diesen genetischen Schatz sollten wir uns erhalten und die Erhaltung der ganaderías unterstützen, wo die Gefahr vor allem darin besteht, dass mit dem Verschwinden der festejos taurinos auch sie ihre Zucht aufgeben müssen."

Solch eine Köstlichkeit der toro bravo auch sein mag, seine Aufzucht ist recht teuer. Ohne die Zucht für die plaza de toros könnte ihn sich kaum ein Endabnehmer leisten und die weit über eintausend ganaderías nicht überleben.

Nun hat die grösste Vereinigung der Stierzüchter die UTCL einige Grafiken veröffentlicht, die  ziemlich den Beginn darstellen worauf es hinauslaufen könnte:
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"Mit den corridas aufzuhören
ist das Ende der toros!"

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Hier ein zwei grafische Darstellungen, welche dieses veranschaulichen. Zunächst die Entwicklung des toro bravo: Es werden weniger. Wobei der Trend der letzten beiden Jahre wieder für einen leichten Aufwind sorgt. Aber es macht deutlich, wie das Leben der ganaderías von den corridas  abhängt.

Bei den Farben handelt es sich um die jeweiligen Stierzuchtorganisationen
In der folgenden Grafik werden die geborenen Tiere dargestellt. In blau die toros in rosa die vacas:


Es ist nicht schwer zu erkennen, die Zahlen gehen in den Keller, gelingt es der tauromaquia nicht weiterhin sich auf dem positiven Kurs zu bewegen, auf dem sie sich derzeit befindet. Dabei spielen Katalonien und Mallorca gewiss kaum eine tragende Rolle.

Um zur Gastronomie zurückzukommen, sollten die corridas in der Tat verboten werden, werden die toros bravos auf dem Teller zum wahren Luxus-Delikatessen-Produkt, welche sich nur wenige leisten können.

Samstag, 14. November 2015

Tiefe Trauer um Paris

Das Team von SfA teilt die Trauer in Frankreich nach dem terroristischen Anschlag auf ein europäisches Land, seine Kultur, seine Traditionen, seinen Glauben, seinen Visionen ... und somit auch auf unsere Demokratie. Dieser Mangel an Respekt gegenüber anders denkenden Menschen, besonders auf dermassen ungerechtfertigte und brutale Gewalt ist auf jeden Fall zu verurteilen. Allen davon Betroffenen drücken wir unser tiefstes Beileid aus.

Über die Durchführbarkeit eines Verbotes

Sie hatten Jahre lang Zeit sich darüber Gedanken zu machen,
aber mehr als die toros zu verbieten hatten sie nicht im Kopf
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von Philip de Málaga


Gewiss, der aufmerksame SfA-Leser wird sicherlich gleich bemerkt haben, dass es im Jahr 2007 noch gar kein SfA gab, was stimmt. Damals schrieb ich noch für das Andalusienforum (welche für viele als eines der besten Spanien-Foren galt) über die toros. In dem Thema „Die Zukunft des Stierkampfs“ informierte ich und andere User sowie Moderatoren den Leser über die Neuigkeiten aus der mundo de los toros. Als dann zwei Jahre später das Andalusienforum vom Spanienforum übernommen wurde, gründete ich im Sommer 2009 das Portal Stierkampf für Alle, vor allem deswegen, um zahlreiche gute Beiträge nicht zu verlieren.

vom 15. Januar 2007
Zurück zum Thema. Im Januar 2007 wurde bei der EU die Schriftliche Erklärung 0002/2007 eingereicht, welches ein europaweites Verbot von Stierkämpfen vor das Europäische Parlament zur Abstimmung bringen wollte. Um die nötigen 393 Unterschriften zu bekommen hatten die Antragsteller eine Frist bis zum 15. April 2007. Jedoch stimmten letztendlich 73 Prozent dieser Erklärung nicht zu. Kurios dabei, Agrar- und Tierabgeordneten stimmten auch nur 51 Prozent zu.

Europa und der Stier - eine lange Geschichte - hier 490 v. Chr. aus Griechenland
Einige Portale der antitaurinos waren so freundlich jene Parlamentarier zu nennen, welche eine solche Forderung unterstützten.

Das brachte mich auf die Idee für die Leser des Andalusienforums einen grossen Teil der antitaurinisch orientierten Politiker mal anzuschreiben um mich nach der Durchführbarkeit, bzw. den Konsequenzen welche durch ein Verbot der toros entstehen zu erkundigen. Unter anderem:
  • Welchen Verdienstmöglichkeiten werden den ca. 150.000 Arbeitslosen angeboten? Welche Alternativen, bzw. Programme werden Eigentümern und den Mitarbeitern auf den ca. 1.200 ganderías angeboten?
  • Welche Perspektiven werden den Stierzüchtern in Aussicht gestellt?
  • Was geschieht mit den etwa 200.000 toros auf den ganaderías? Alle direkt in den Schlachthof?
  • Welche Massnahmen werden zum Schutz des ökologischen Gleichgewichts in Andalusien in die Wege geleitet?
  • Welche Schritte werden zur Erhaltung der Kampfstierrasse des toro bravo unternommen?
  • Wie wird der ohne Frage ruinierte Wirtschaftszweig entschädigt?
  • Wie wird der Verlust der Steuereinnahmen ausgeglichen?
  • Wer kommt für die entstehenden Kosten auf? Der europäische Steuerzahler?
Die Reaktionen, bzw. die sehr wenigen Antworten fielen relativ bescheiden aus, und wenn welche kamen bekam man folgendes zu lesen:
  • "Angesichts der Folgen, die sich bei einem Verbot der Stierkämpfe ergeben würden, ist es natürlich zu bedauern, dass so viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Allerdings steht der Schutz des Arbeitsmarktes nicht über allen Gütern."
  • "Auch wenn ich prinzipiell ein Verfechter des Subsidiaritätsprinzip bin - insbesondere wenn es den Bereich der Kultur betrifft - so besteht doch Handlungsbedarf seitens der EU, wenn Mitgliedstaaten nicht vertragskonform handeln. In diesem Fall können auch wirtschaftliche Gründe nicht geltend gemacht werden."
Antworten, welche nicht nur den sector taurino in keinster Weise befriedigen konnten. Denn es war zu offensichtlich, man hatte sich diesbezüglich eigentlich noch nicht einmal Gedanken darüber gemacht. Vollkommen unverständlich, wie europäische Politiker mit einem Thema umgehen, von dem sie keine Ahnung haben, noch über die mögliche Durchführbarkeit informiert sind.

Und wie die Gegenwart aufzeigt, es sind mittlerweile acht Jahren vergangen, und es ist nichts geschehen! Weder die Politiker noch der sector antitaurino oder ein entsprechender Rechtsbeistand haben sich damit auseinandergesetzt, weder entsprechende Alternativen bzw. Ansätze zu erarbeiten noch um eine rechtlich korrekte Umsetzung in die Wege zu leiten. Ein Vorgang, der eigentlich nicht nachvollziehbar ist. Und verehrte Leser, diese Fehlversuche kosten Geld, Geld der Steuerzahler und verschwendete Summen der Spender und das insgesamt nicht zu wenig.

Europa und der Stier auf einer modernen Münze
Dabei hätte es schon gereicht ein wenig die Gesetzestexte und Kommentare dazu zu studieren. So wurde von der Europäischen Kommission ziemlich eindeutig festgestellt:

"Es ist wichtig zu beachten, . . . dass die Gepflogenheiten der Mitgliedsstaaten, insbesondere die Behandlung der kulturellen Traditionen sowie das regionale Erbe die Grundsätze der Tiere begrenzt sind." Meint, die alleinige Zuständigkeit dieser Punkte liege bei den betreffenden Mitgliedsstaaten wo jene kulturellen Veranstaltungen praktiziert werden. Selbst mit europäischem Recht vertraute Juristen, bzw. Anwaltskanzleien (Namen sollen hier bewusst nicht genannt werden)  kamen diesem Thema nicht bei. Oder haben einfach nur nicht ihre Hausaufgaben gemacht.

Bringen wir es auf einen Nenner. Da gibt es eine Zielgruppe, die den Stierkampf, die mundo de los toros in Europa verbieten möchte. Aber in all den Jahren haben sie sich noch nicht mal Zeit genommen sich hinzusetzen und nachzudenken, wie so etwas in der Realität auch wirklich umsetzbar sei. Konsequenzen, Folgen, mögliche materielle wie persönliche Schäden, alles Begriffe die in den Plänen der abolición de los toros bei den antitaurinos nicht vorkommen. Stattdessen verschwenden sie, vor allem in Frankreich ihre Energien und Gelder in aggressive, radikale wie illegale Aktionen.  

Freitag, 13. November 2015

Stierkampfverbot auf Mallorca




von Philip de Málaga


Freitag der 13. für die Stiere auf der Insel der Deutschen.
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Eine richtige Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn fast alle, seien es die Portale wie mundotoro, Aplausos, SfA, La economía del toro oder andere Medien, hatten es schon angedeutet. Geradezu damit gerechnet. Und nun hat es die Politik entschieden und die Touristeninsel Mallorca zu einer Insel antitaurina deklariert. 

Mallorca ohne Blut - Stierkämpfe soll es hier nicht mehr geben
Bedeutet, auf der Insel der Deutschen dürfen keine öffentlichen festejos taurinos, also Veranstaltungen mit Stieren organisiert werden. Selbst die sozialistische Arbeiterpartei PSOE, welche auf dem Festland öfters hinter der mundo de los toros steht, wie zum Beispiel in Andalusien, stimmte für ein Verbot. Obwohl es hier einen eindeutigen Beschluss gibt, wird die Rechtswirksamkeit vom Präsidenten des Stierkampfverbandes der Balearen Don Juan Antonio Álvarez Malondra weiterhin in Frage gestellt.

Der nächste Schritt sei es nun, die toros auf den gesamten Balearen zu verbieten. 

Während die toros sich auf dem Festland immer grösserer Beliebtheit erfreuen, siehe den Beitrag heute über die festejos populares in der Region Valencia, versuchen politische Parteien, vor allem in Gegenden mit wenig tradición taurina die abolición de los toros als politisches Instrument einzusetzen. Hier geht es wirklich nicht um den Schutz oder den Erhalt des toros. Um mehr geht es hier definitiv nicht. Bestimmt nicht um die armen Tiere, diese armen toros. Im Gegenteil, gerade wegen der Politik der antitaurinos gibt es immer weniger toros bravosSfA wird demnächst darüber informieren.